Fresko e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

20. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Deutsch in der Ausbildung

Am 11.12. startete der Kurs „Deutsch in der Ausbildung – Intensiv- Abendkurs“, den unsere Programmentwicklerin Dr. Karin Wullenweber gemeinsam mit dem Leiter des BTZ der Handwerkskammer, Christoph Gluche, geplant und entwickelt hat.

11 Azubis verschiedener Gewerke arbeiten nun zweimal wöchentlich von 18 bis 20:30 Uhr mit Frau Wullenweber intensiv an den sprachlichen Besonderheiten ihrer handwerklichen Ausbildungen mit dem Ziel, sich die fachlichen Inhalte besser erschließen und auch in den anstehenden Prüfungen wiedergeben zu können.

Das große Plus des Kurses ist die Möglichkeit, alles passgenau auf die Azubis zuzuschneiden, anstatt Zugang, Inhalte und Form des Kurses in ein vorab festgelegtes Regelwerk zu pressen. Alle Beteiligten zeigten ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit, was den Kurs sowie die Teilnahme von Azubis, die an anderen Maßnahmen aus meist formalen Gründen nicht teilnehmen dürfen, ermöglichte, wobei sich auch die Willkommens-Lotsin der Handwerkskammer, Anja Kloos, sehr gewinnbringend eingebracht hat. Die ausbildenden Betriebe bemühten sich hoch engagiert um die Teilnahme ihrer Azubis, viele zahlten den Kurs sogar selbst, da die Förderung leider zeitlich eng befristet war.

Der Kurs ist ein schönes Beispiel dafür, was möglich wird und welche positive Synergien entstehen, wenn Projektpartner zielbezogen, kooperativ und mit gemeinsamem Willen etwas auf die Beine stellen möchten.

 

17. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Sprachliche Hürden und Herausforderungen in der Ausbildung…

…..ein Thema, mit dem sich bei FRESKO viele Unterstützungsangebote beschäftigen.

Da lag es für die Ausbildungsbegleiterinnen von QuABB („Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule“) auf der Hand, die Expertin im eigenen Haus für eine Weiterbildung für die hessischen QuABB Kollegen/-innen vorzuschlagen. Dieses Angebot nahm die QuABB-Koordinationsstelle bei Inbas gerne an und lud Dr. Karin Wullenweber, Programmentwicklerin bei FRESKO, als Referentin für einen Fachnachmittag ein.

16 Ausbildungsbegleiterinnen beschäftigten sich intensiv mit Fragen, Problemlagen und Lösungsansätzen rund um das Thema Sprache in der Ausbildung, unter ihnen auch die eigenen Kolleginnen Barbara Emmelheinz und Sabine Flügel.

Sabine Flügel: Viele unserer Ratsuchenden haben Schwierigkeiten in der Ausbildung, die mit ihren Sprachkenntnissen zusammenhängen. Wir pflegen bei FRESKO den Austausch über das eigene Projekt hinaus. Daher haben wir uns schon häufig mit Karin Wullenweber über berufsbezogene Sprache ausgetauscht.

Barbara Emmelheinz: Aus den regelmäßigen Treffen mit den hessischen Kollegen/-innen wissen wir, dass alle sich mit den unzureichenden Sprachkenntnissen der Azubis beschäftigen. Wir erwarten in der nächsten Zeit verstärkt Beratungen wegen nicht bestandener Prüfungen aufgrund der Sprache.

Karin Wullenweber: Ich wusste schon aus den Gesprächen mit den QuABB-Kolleginnen, dass das Problem immer drängender wird. Ich kenne es ja zudem aus meiner eigenen langjährigen Arbeit mit Azubis mit Sprachförderbedarf.

Sabine Flügel: Das war ein wichtiger Aspekt, dass Karin direkt aus der Praxis kommt. Der Workshop behandelte dadurch genau die Themen, die uns Beratenden auf den Nägeln brennen.

Karin Wullenweber: Ja, auch die Fragerunde am Anfang zeigte, was ich erwarte hatte: Die Beratenden brauchen erstens mehr Wissen über das Sprachniveau der Azubis und wie sie dies erreichen, z.B. mit welchen Kursen oder was die DaZ-Zertifikate aussagen.

Zweitens müssen sie die spezifischen Probleme kennen, die sich sprachlich in der Ausbildung auswirken. Damit hängt zusammen, in welche Richtung beraten wird, z.B. ob eine angebotene Deutschförderung für den zu beratenden Azubi überhaupt sinnvoll ist.

Und drittens brauchen sie Unterstützung dabei, wenn Azubis in die Beratung kommen, die wenig Deutsch verstehen. Es ist schon ein bisschen bedenklich, dass fast alle Beratenden berichtet haben, dass Geflüchtete in Ausbildung sind, die kaum schreiben können und oft noch nicht mal A2 erreicht haben.

Barbara Emmelheinz: Dieser Fachnachmittag war eine echte Bereicherung. Das haben uns auch die Kollegen/-innen zurückgemeldet. Da das Thema sehr komplex ist und an Aktualität nicht verlieren wird, haben wir bei der Koordinierungsstelle von Inbas bereits den Wunsch nach einer Fortsetzung formuliert.

Karin Wullenweber: Ich freue mich darauf!

11. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Alle Jahre wieder – Backen für den guten Zweck

Auch dieses Jahr haben wir gemeinsam mit Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern das Projekt „Alle Jahre wieder“ gestartet. In den Projektwerkstätten Backen, Malen, Töpfern und Nähen haben wir wunderbare Kleinkunst, Marmelade und Plätzchen hergestellt, die schon zum großen Teil auf dem Weihnachtsmarkt auf Hof Armada (1.+2.12.) verkauft wurden.

Christa Kadder von Rheingau Echo hat unsere Projektwerkstatt „Backen“ in der Küche des Lebensraums Rheingau Taunus besucht und diesen wunderbaren Artikel über unsere Projektwerkstatt  im Rheingau Echo geschrieben. Vielen Dank liebe Christa Kadder für die tolle Berichterstattung.

Danke auch an alle engagierten Unterstützerinnen und Unterstützer ohne die wir unsere Arbeit nicht leisten könnten. Vielen Dank aber auch an unseren Projektförderer die Robert-Bosch-Stiftung die uns die Projektumsetzung erst ermöglicht hat.

Wer mehr über unseren Verein und unsere vielfältigen Projekte erfahren möchte kann sich gerne unter www.fresko.org informieren.

Wir freuen uns!

4. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Weihnachtsmarkt auf Hof Armada – wir waren dabei

 

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf dem Weihnachtsmarkt auf Hof Armada. Am 1. und 2.Dezember verkauften wir tolle Produkte für den guten Zweck.

Im Projekt „Alle Jahre wieder“ gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung und das Förderprogramm „ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ des Landes Hessens konnten wir in den Projektwerkstätten Malen, Töpfern, Nähen, Backen und Basteln Kleinkunst, Marmelade, Plätzchen und vieles mehr produzieren. Es waren viele tolle Besucher da, die unsere Produkte gekauft und sich für unsere Arbeit und unsere Projekte interessiert haben. Es war ein tolles Wochenende, wir haben viel verkauft und konnte interessante und gute Gespräche führen. Danke an unsere Kooperationspartner Philipp-Kraft-Stiftung, Stiftung Lebensraum Rheingau-Taunus und an alle ehrenamtliche Helfer, die uns seit September in den Projektwerkstätten unterstützt haben. Danke auch an Margit Bayer und Marion Haas, die uns mit Rat und Tat und ihrem künstlerischen Geschick beim Töpfern und Malen angeleitet und begleitet haben. Danke auch auch das gesamte Team von Hof Armada für die freundliche Aufnahme und die tolle Unterstützung während den beiden Tagen.

   

17. Oktober 2018
von Ruth Weber-Jung
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Zwei Abkürzungen – Ein Angebot: Hilfe für Azubis!

Was steckt hinter den Abkürzungen QuABB und VERA?

QuABB steht für „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule“. Was kompliziert klingt, bedeutet, dass die Beraterinnen von FRESKO unterstützen, wenn es in der Ausbildung Schwierigkeiten gibt.

https://www.quabb-hessen.de/regionen/stadt-wiesbaden.html

VerA steht für Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Die Begleiterinnen und Begleiter von VerA gehören zum Senior Experten Service (SES). Die Profis im Ruhestand erleichtern jungen Menschen den Start ins Berufsleben.

https://vera.ses-bonn.de/

Das Angebot ist unterschiedlich.

Das Ziel gleich: Menschen dabei unterstützen eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren. Ein gemeinsames Ziel verbindet. Daher kooperieren beide Angebote seit Jahren erfolgreich. Beim 12. Erfahrungsaustausch der Initiative VerA in der Handwerkskammer Wiesbaden am 11.10.2018 wurde wieder sehr deutlich, wie gut sich die Angebote ergänzen.

In Wiesbaden wurden seit 2016 von QuABB ca. 100 Anträge auf Begleitung durch VerA gestellt.

QuABB-Ausbildungsbegleiterin Sabine Flügel: „Besonders, wenn eine Auszubildende/ eine Auszubildender keine Vorbilder oder Ansprechpersonen in seinem näheren Umfeld hat, kann ein VerA-Begleitung ein Segen sein. Der Erfahrungsaustausch mit den VerA-Begleitpersonen ist für uns sehr wichtig. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Quelle: Senior Experten Service (SES) 

31. Juli 2018
von Wencke Strauss
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FRESKO-Projekt Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB) bei „Handwerk live“ am Tag des Handwerks 15. September bei der Handwerkskammer Wiesbaden

Vom Augenoptiker bis zur Zweiradmechatronikerin: Jungen Menschen bietet sich nach ihrem Schulabschluss im Handwerk ein breites Spektrum unterschiedlichster Ausbildungsberufe. Viele entscheiden sich bei der Ausbildungssuche bewusst für einen Handwerksberuf. Was aber, wenn man nach einer kürzeren oder längeren Ausbildungszeit feststellt: Das ist vielleicht doch nicht der richtige Beruf. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Oder: Es fehlt mir etwas – an eigener Motivation, an Unterstützung, an zusätzlicher Lernbetreuung – um meinen Wunsch nach einem Abschluss in diesem Beruf verwirklichen zu können.

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung ein wichtiger Grundstein für das weitere Berufsleben. Aber auch Betriebe haben aufgrund des wachsenden Fachkräftemangels ein großes Interesse daran, den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Daher unterstützen die Ausbildungsbegleiterinnen von FRESKO e.V. bei Konflikten in der Ausbildung und bieten in Zusammenarbeit mit Betrieben, Berufsschulen, Kammern und ggf. weiteren Unterstützungsangeboten eine Begleitung für Auszubildende an.

Damit sie diese Begleitung wirksam leisten können, brauchen die QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen möglichst autentische Einblicke in das Spektrum der Handwerksberufe. Sie müssen sich auf dem Laufenden halten: Was steckt hinter den Berufen? Vor welchem Hintergrund spielt sich das, was die Ratsuchenden berichten, ab? Wo kann es Ansatzpunkte für Unterstützung geben?

Am 15. September 2018 wird daher die QuABB-Ausbildungsbegleiterin Petra Gandor die Veranstaltung „Handwerk live“ der Handwerkskammer Wiesbaden besuchen.

„Der Besuch dieser Veranstaltung hat für unser Projekt der Ausbildungsbegleitung eine große Bedeutung“, so Gandor. „Die QuABB-Ausbildungsbegleitung unterstützt die Ratsuchenden nicht nur bei Konflikten während ihrer Ausbildung. Auch im Falle eines Ausbildungsabbruchs begleiten wir bei der beruflichen Neuorientierung und unterstützen bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz.“

Und sie empfiehlt den Besuch der Veranstaltung auch den QuABB-Ratsuchenden: „Handwerk live kann ein wichtiger Baustein auch bei der beruflichen Neuorientierung sein, wenn sie feststellen, dass die bisherige Ausbildung wirklich nicht mehr weitergeführt werden kann.“

Und natürlich geht es auch um die Pflege und Erweiterung des Netzwerks, auf das die Ausbildungsbegleiterinnen bei ihrer Arbeit angewiesen sind. Petra Gandor: „Wir freuen uns darauf, am 15.09.2018 unsere Netzwerkpartner der Handwerkskammer Wiesbaden und andere Netzwerkpartner aus der Region zu treffen! Außerdem ist es für uns eine Gelegenheit, noch mehr Betriebe auf die Ausbildungsbegleitung durch QuABB aufmerksam zu machen.“

3. Juli 2018
von Ingrid Weinreich
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Schätze entdecken: „Vom Rohdiamanten zur Fachkraft“

Wie finden Sie Ihre Rohdiamanten im Unternehmen?

Heben Sie Ihre Schätze – Ihre langjährigen Mitarbeitenden ohne Berufsabschluss, aber mit sehr viel Berufserfahrung in ihrem derzeitigen Tätigkeitsfeld!

Der Blick ins eigene Unternehmen lohnt sich! Denn durch die Förderung mit ProAbschluss werden Ihre Rohdiamanten zur Fachkraft und können in kurzer Zeit sich berufsbegleitend für den Berufsabschluss qualifizieren.

Diese Fragen und viele weitere haben die Bildungscoaches der Stadt Wiesbaden bei der Informationsveranstaltung am 19. Juni 2018 zum Thema Schätze entdecken. Vom „Rohdiamant“ zur Fachkraft im FRESKO-Café der Kerschensteinerschule beantwortet.

Der Fachkräftemangel erfordert neue Personalentscheidungen. In die Überlegungen wird verstärkt auch die Anstellung von „Neuzugewanderten“ einbezogen. Die Herausforderungen und erfolgreiche Integration von „Neuzugewanderten“ in bestehende Teams hat die Expertin, Katrin Giebler, für Integration durch Qualifizierung anhand von anschaulichen Beispielen präsentiert.

Außergewöhnlich war der Abend durch das Aufgreifen der präsentierten Themen durch das Improtheater „Musenkuss nach Ladenschluss“. Viele gespielte Szenen luden zum Schmunzeln und Nachdenken an. Der direkte Austausch mit den Teilnehmenden und den Fachexperten fand im Anschluss an einem leckeren Fingerfood-Buffet statt.

Haben Sie die Veranstaltung verpasst? Wollen auch Sie Ihre Schätze entdecken? Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne persönlich in Ihrem Unternehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Bildungscoaches Michaela Kraul und Ingrid Weinreich
FRESKO e.V. – Verein für Bildungs- und Kulturarbeit
Rheinstraße 36
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611-96970465
proabschluss[a]fresko.org

11. Juni 2018
von Wencke Strauss
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FRESKO e.V. ist vielfältig! Wir feiern den Deutschen Diversity-Tag 2018

Mit Spiel und viel Spaß, mit lebensechten kniffligen Beispielen, mit Selbstironie und kreativen Ideen beleuchtete das Team bei FRESKO e.V. den Arbeitsalltag und nutze den Diversity-Tag 2018 für neue Impulse: ein gelungener Auftakt!

Im Rahmen des 6. Deutschen Diversity-Tags lud die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt im IQ Landesnetzwerk Hessen „Sprach- und kultursensible Beratung“ alle FRESKO e.V.-Mitarbeitenden ein, Vielfalt und Interkulturelles Arbeiten in einem Workshop zu stärken. Der Tag bildete den Auftakt zur internen Weiterbildungsreihe „Interkulturelles Arbeiten“, die auf eine Bedarfserhebung unter den Mitarbeitenden hin konzipiert wurde.

Das Team machte sich über ein Diversity-Bingo spielerisch und mit viel Freude die Vielfalt im Kollegium bewusst – und erlebte, dass sich ein vielfältiges Team nicht nur durch Herkunft oder Sprache, sondern auch durch physische Eigenschaften, Wertehaltungen und sozialen Hintergrund bildet. Mit dem Blick auf die Vielfalt ausgestattet, wurden Beispielsituationen, die typische Hürden im Arbeitsalltag darstellen, untersucht und Perspektivvielfalt angewendet.

Wie eine Situation erlebt wird, liegt nicht nur in der Kultur, sondern auch in der Person sowie in der Situation, in der sich die beteiligten Personen befinden.

So wurde das Team in Kleingruppen aufgeteilt und aufgefordert, Hintergründe für das jeweilige Verhalten der Beteiligten in den Beispielsituationen zu erarbeiten: Die Mitarbeiterin M., die immer wieder im Arbeitsablauf gestört wird, obwohl keine Sprechzeit ist. Die Kursleiterin K., deren Teilnehmende politische Konflikte im Kurs austragen. Der Vater V., der dem Sohn die Ausbildung ausreden möchte, oder der Teilnehmende T., der plötzlich nicht mehr in den Kurs kommt.

Im Anschluss diskutierte das Team passgenaue Strategien im Plenum und erhob dabei neben personenbezogenen Handlungskompetenzen auch strukturelle Bedarfe zur Stärkung von Vielfalt bei FRESKO e.V. – so unter anderem die Einhaltung von Grenzen zum Selbstschutz, transparente Kommunikationsabläufe sowie Strategien der Familienberatung bis hin zur Vereinbarkeit von Zielgruppenorientierung und Wirtschaftlichkeit. Die FRESKO e.V.-Kolleginnen und -Kollegen äußerten sich zum Abschluss positiv zu den neuen Anstößen für die Arbeit und zur Schulungsreihe insgesamt.

Weitere interkulturelle Schulungen geplant

Die Schulungsreihe wird 2018 mit zwei thematischen Weiterbildungen zu den Themen Interkulturelle Kommunikation sowie Achtsamkeit und Selbstschutz in der eigenen Arbeit weitergeführt. Abgerundet wird die Reihe durch zwei weitere Treffen zum kollegialen Austausch mit Fallbesprechungen zur Interkulturellen Konfliktlösung.

2. Mai 2018
von Maia Oschmann
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Der neue Berufsorientierungskurs für Frauen zur Wiedereingliederung ist gestartet!

Am 16.04.2018 um 8.30 Uhr begann der neue Lehrgang mit 14 sehr motivierten Teilnehmerinnen. Es handelt sich hierbei um eine 3-monatige Teilzeitmaßnahme, die in 3 Phasen untergliedert ist.

 

  1. Unterrichtsphase – In dieser Zeit findet täglich ein 5-stündiger Unterricht in den Räumen von FRESKO e.V. statt. In der beruflichen Orientierung werden verschiedenen Verfahren bearbeitet. Neben Berufsfindungstests ebenso das Rice-Profile nach Steven Reiss sowie das Züricher Ressourcenmodel nach Dr. Frank Krause und Dr. Maia Storch.

 

Anschließend erlernen die Teilnehmerinnen, ihre Bewerbungsunterlangen selbständig nach den heutigen Standards, für sich ganz individuell zu gestalten. Anschreiben, Deckblatt sowie neue Bewerbungsfotos komplettieren die Unterlagen. Dem Besuch beim Fotografen sind Einzelberatungen von einer professionellen Farb- und Stilberaterin vorgeschaltet.

Haben die Teilnehmerinnen den für sich passenden Beruf gefunden, der auf ihren Stärken und Fähigkeiten aufbaut, dann suchen die Projektmitarbeiterinnen mit den Teilnehmerinnen gemeinsam interessante Praktikumsbetriebe, bei denen eine Praktikumszeit für die Teilnehmerinnen angefragt wird. Das Führen von Bewerbungsgesprächen wird mit den Teilnehmerinnen geübt und Unterrichtseinheiten zum Thema Kommunikation und Körpersprache ergänzen dieses.

Damit die Teilnehmerinnen wieder einen besseren Zugang zu sich selbst und ihrer eigenen Wertigkeit finden, arbeiten die Projektmitarbeiterinnen in weiteren Unterrichtseinheiten an ihrem Selbstbewusstsein und an ihrer Motivation.

  1. Praktikumsphase – Hier findet ein 4-wöchiges Praktikum in einem Betrieb statt, der für jede Teilnehmerin immer wieder neu und ganz individuell gesucht wird. Das Praktikum findet ebenso in Teilzeit statt.

 

  1. Abschlussphase – Die Daten des Projektverlaufs werden ausgewertet und alle Teilnehmerinnen erhalten einen Handlungsplan, in dem die für sie passgenauen Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt dokumentiert sind.

 

Die Frauen werden auch in diesem Lehrgang wieder von unserem bewährten Team, Florentine Persin, Constanze Börner und Cornelia Ronacher betreut. Alle 3 Projektmitarbeiterinnen freuen sich auch diesmal wieder ganz besonders darauf, jede Teilnehmerin in dem für sie nächsten und wichtigen Schritt ihres Lebensweges zu begleiten.

14. November 2017
von Ruth Weber-Jung
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Neu in Wiesbaden – Servicestelle DEUTSCH

Am 01.12. startet die Servicestelle Deutsch

Die Servicestelle Deutsch ist ein vom Amt für Zuwanderung und Integration gefördertes Serviceangebot im Bereich Deutsch/Sprachförderung für Geflüchtete. Sie richtet sich einerseits an Arbeitsmarktakteure (Jobcenter, Sozialdienst Asyl) und Koordinatoren, die Informationen und Angebote im Bereich Deutsch/Sprachförderung für Geflüchtete benötigen. Andererseits richtet sie sich an Geflüchtete, die eine aktuelle und aussagekräftige Feststellung ihrer Sprachkenntnisse (Sprachprofiling) benötigen.

Die Servicestelle teilt sich in zwei Handlungsfelder auf:

  1. Sprachprofiling im Auftrag der kommunalen Arbeitsvermittlung und des Sozialdienst Asyl, wenn aktuelle und detaillierte Informationen zum Sprachstand einer Person benötigt werden.

Interessenten können mit einer Zuweisung der kommunalen Arbeitsvermittlung oder dem Sozialdienst Asyl in einer offenen Sprechstunde einen Termin zum Profiling vereinbaren.

  1. Info-Telefon zu Deutschfördermaßnahmen: Hierzu gehören Infos und Beratung zu allen in Wiesbaden stattfindenden Angeboten mit Sprachförderung sowie Infos zu deren genauer Struktur, Teilnahmevoraussetzungen etc. Das Angebot ist trägerübergreifend und trägerneutral.

Auftraggeber ist die Landeshauptstadt Wiesbaden, Amt für Zuwanderung und Integration.
Finanziert wird das Projekt  über den Integrationsfond der Stadt Wiesbaden.