Fresko e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

16. April 2019
von Ingrid Weinreich
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Qualifizierungsscheck für eine berufliche Qualifizierung in Höhe von bis zu 4.000,- Euro für noch mehr Mitarbeitende

Die Initiative ProAbschluss hat die Fördermöglichkeiten ausgeweitet. Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie hat das Land Hessen die finanzielle Förderung durch den QualiScheck angepasst. Nun können alle Mitarbeitenden mit folgenden Voraussetzungen einen Qualifizierungsscheck für eine berufliche Qualifizierung erhalten:

  • Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Hessen
  • Mindestens 21 Jahre
  • Noch keinen Berufsabschluss im ausgeübten Beruf
  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigt (auch geringfügig)

Neu ist, dass auch Beschäftigte der Kommunen und kirchlichen Einrichtungen sowie von Körperschaften des öffentlichen Rechtes einen Qualifizierungsscheck beantragen können. Die bisherige Altersgrenze für Antragsberechtigte wurde von mindestens 27 Jahre auf mindestens 21 Jahre gesenkt. Ausgeschlossen von der Förderung sind nunmehr lediglich Beschäftigte des Bundes oder der Länder.

Die FRESKO e.V.-Bildungscoaches beraten auf der IHK Bildungsmesse zur beruflichen Qualifizierung

Sie möchten sich beruflich höher qualifizieren?

Dann lassen auch Sie sich von den Bildungscoaches und Fachkräfteentwicklerinnen Frau Weber-Jung und Frau Weinreich zu Ihren beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten beraten und starten Sie schon morgen eine berufliche Bildung mit der Unterstützung von bis zu 4000,- € durch den Qualifizierungsscheck.

Sie beschäftigen un- und angelernte Mitarbeitende, die mit höherer Qualifikation noch wertvoller für Ihr Unternehmen werden?

Dann finden Sie uns auch auf vielen Veranstaltungen, wie zuletzt auf der Bildungsmesse der IHK im RheinMain Congress Center (RMCC) in Wiesbaden. Wir beraten Sie und Ihre Mitarbeitenden auch vor Ort in Ihrem Unternehmen und kommen auf Wunsch gerne mit dem mobilen Beratungs-büro, dem ProAbschluss Infomobil vorbei.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch vereinbaren Sie noch heute einen Termin.

Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.VRuth Weber-Jung FRESKO e.V. Projekt Eltville Asyl
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Ruth Weber-Jung
0611 408074-48
r.weber-jung[a]fresko.org

 

4. April 2019
von Wencke Strauss
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Neu bei FRESKO e.V. gestartet: Qualifizierung für Kursleitende in Berufssprachkursen nach der DeuFöV A2/B1

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V. bietet seit März 2019 die dreimodulige „Qualifizierung für Kursleitende in Berufssprachkursen nach der DeuFöV A2/B1“ an. Die Qualifizierung orientiert sich an einem Fortbildungsformat, das von der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ erarbeitet wurde, und richtet sich an Kursleitende, die in den Berufssprachkursen gemäß § 45 a Aufenthaltsgesetz unterrichten bzw. zukünftig unterrichten wollen. Die durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ geförderte und daher kostenlose Qualifizierung ermöglicht Dozierenden für Deutsch als Zweitsprache eine Erweiterung ihres Portfolios über die Zusatzqualifizierung für Kursleitende in Integrationskursen hinaus.

Großer Fortbildungsbedarf – hohe Nachfrage nach Qualifizierungsangeboten

Das Interesse ist beträchtlich, der erste Durchgang mit Beginn am 29. März ist bis auf den letzten Teilnehmerplatz ausgebucht. Susan Kaufmann, Projektleiterin der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch und selbst Dozierende in der Qualifizierung, kennt viele Teilnehmende schon, denn sie haben an verschiedenen hessischen Standorten bereits an der „Qualifizierung für Kursleitende in Berufssprachkursen nach der DeuFöV B1/C1“ teilgenommen, die seit 2017 von FRESKO e.V. durchgeführt wird. „Mit unserer modularen Fortbildungsreihe wollen die Kursleiterinnen und Kursleiter ihre Einsatzmöglichkeiten im berufsbezogenen Deutsch als Zweitsprache auf die Niveaus A2 und B1 ausdehnen“, so Kaufmann.

„Wir registrieren einen hohen Fortbildungsbedarf und daraus resultierend eine hohe Nachfrage nach unserem Qualifizierungsangebot. Die Berufsbezogenen Sprachkurse mit den Zielsprachniveaus A2 und B1 stellen eine besondere Herausforderung für Kursleitende dar: Die Kurse sollen diejenigen DaZ-Lernenden zu einer erfolgreichen Zertifizierung auf A2 bzw. B1 Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) führen, denen es im Integrationskurs auch nach Absolvieren eines Wiederholungskurses nicht gelungen ist, die Prüfung ‚Deutsch-Test für Zuwanderer‘ mit dem B1-Zertifikat abzuschließen.

Kursleitende stehen also vor der Herausforderung, Teilnehmende, die schon über einen langen Zeitraum ohne den gewünschten Prüfungserfolg Deutsch gelernt haben, erneut auf eine Prüfung und zugleich auf Kommunikationssituationen im Beruf vorzubereiten.

Wir wollen die Kursleiterinnen und Kursleiter, die in den Berufsbezogenen Sprachkurse mit den Zielsprachniveaus A2 und B1 unterrichten oder sich auf eine Tätigkeit in diesem Kurssegment vorbereiten, mit didaktisch-methodischem Handwerkszeug versorgen. Die Fortbildung will einen Überblick über Konzepte und Rahmenbedingungen der Berufssprachkurse geben, Impulse und Methoden für die Durchführung des berufsbezogenen DaZ-Unterrichts anbieten, die Möglichkeit geben, relevante Materialien kennenzulernen und einzuschätzen, Anregungen geben, wie der Spagat zwischen Prüfungsvorbereitung und berufsbezogenem Unterricht gelingen kann und nicht zuletzt den kollegialen Austausch fördern.“

Didaktisches Handwerkszeug für den Unterricht für Kursteilnehmende mit unterbrochener oder geringer Schulbildung

„Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand den Integrationskurs nicht geschafft hat“, so Kaufmann. „Viele der Kursteilnehmenden haben selbst nur eine eingeschränkte oder unterbrochene Schulbildung und daher Mühe, mit den Anforderungen eines intensiven lernziel- und prüfungsorientierten Deutschkurses zurechtzukommen. Kursleitende können das an vielen Verhaltensweisen beobachten, z. B. wenn Lernende einen Satz nur bis zum Zeilenende lesen, obwohl er mit einem Umbruch in der nächsten Zeile weitergeht, von Sonderzeichen wie Doppelpunkt oder Anführungszeichen verwirrt sind, mit dem Lernmaterial, den Büchern, nicht zweckgemäß umgehen können oder nicht das richtige oder gar kein Schreibzeug dabeihaben.

Oft bringen die Lernenden auch andere Erfahrungen mit Unterricht und andere Erwartungen an die Dozierenden nach Deutschland mit: ‚Die wissen alles und nehmen mich an der Hand, führen mich‘. Das kollidiert mit dem deutschen Verständnis von Lehren und Lernen, das beim Teilnehmenden die aktive, gestalterische Rolle, die Verantwortung für den eigenen Lernprozess sieht.

Kursleitende müssen sensibilisiert sein für diese besondere Lernsituation und ihren Unterricht mit viel Einfühlsamkeit gestalten. So ist es z. B. wichtig, dass sie mit ihren Kurs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern Lerntechniken und den effizienten Umgang mit Lern-Hilfsmitteln einüben: Die Lernenden sollen sich idealerweise irgendwann auch selbst behelfen, selbst weiterlernen können – denn der größte Teil des Lernens findet nicht in formalisierten, strukturierten Situationen wie den Sprachkursen statt, sondern im ganz alltäglichen Leben.“

22. März 2019
von Wencke Strauss
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Zwei neue Berufsbezogene Sprachkurse „Zielsprachniveau B1“ mit 400 und „Zielsprachniveau B2“ mit 500 Unterrichtsstunden gestartet

 

Die Berufssprachkurse gem. § 45 a Aufenthaltsgesetz sind auch im dritten Programmjahr eines der teilnehmerstärksten und gefragtesten Deutschförderangebote bei FRESKO e.V.  Zusätzlich zu den B2-Kursen sind im vergangenen Jahr die Berufsbezogenen Sprachkurse mit Zielsprachniveau B1 neu ins Programm gekommen, in der zweiten Märzwoche konnte jetzt bereits der dritte dieser B1-Kurse starten. Auf die bisher sehr gute Erfahrung mit diesem Format zurückblickend, erwartet Fachbereichsleiterin Maia Oschmann auch mit diesem Kursstart wieder eine zielstrebige Lerngruppe.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsbezogenen Sprachkurses mit Zielsprachniveau B1

Anschluss an den Integrationskurs

„Der Kurs ist eine einmalige Gelegenheit für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, innerhalb einer staatlichen Förderung – und damit kostenlos – das B1-Sprachniveau zu erreichen und die Zertifikatsprüfung abzulegen. Außerhalb der Berufssprachkurse existiert eine solche Förderung im Anschluss an die Integrationskurse nicht. Man muss dazu wissen: Wenn sie zu uns kommen, haben unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits entweder die 900 Unterrichtsstunden, die im Integrationskurs maximal vorgesehen sind, voll ausgeschöpft, haben aber nicht das B1-Zertifikat erreichen können.

Fachbereichsleiterin Maia Oschmann im Unterricht

Oder sie haben zwar den Integrationskurs erfolgreich mit der Zertifikatsprüfung beendet, konnten danach aber aus verschiedenen Gründen keine weiteren Kurse besuchen und ihr Sprachniveau hat sich wieder von dem damals erreichten B1 entfernt. Sie haben aufgrund ihrer geringeren Sprachkompetenzen kaum Möglichkeiten, sich sinnvoll und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Eine große Gruppe unter unseren Teilnehmenden sind Frauen, die durch Kindererziehungszeiten nach dem Integrationskurs den Anschluss beim Deutschlernen verloren haben. Sie sehen in dem B1-Kurs ganz klar eine Chance für ihre Entwicklung. Den Berufsbezogene Sprachkurs mit Zielsprachniveau B1 nun erfolgreich zu absolvieren, ist natürlich auch Voraussetzung für den Zugang zur weiterführenden Deutschförderung auf dem Niveau B2.

Ziele: Arbeit oder Ausbildung und mehr soziale Kontakte

Das ist nachvollziehbarerweise für viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer das nächste Ziel: Sprachkenntnisse auf einem guten Niveau, dem B2, zu erwerben, um eine Arbeit aufnehmen oder eine Ausbildung beginnen zu können, um mit anderen Menschen in der Zielsprache Deutsch in Kontakt treten zu können und ihr soziales Umfeld zu erweitern, um sich vielleicht in Kindergarten und Schule für die eigenen Kinder stärker einbringen zu können und vieles mehr. Das B1 legt da eine wichtige Basis und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind erfahrungsgemäß hochmotiviert, nach Misserfolgserfahrungen diese Sprachstufe endlich zu schaffen.“

Der Berufsbezogene Sprachkurs mit Zielsprachniveau B1 ist aber keine bloße Wiederholung des Integrationskurses. Das liegt schon daran, dass das Format der Zertifikatsprüfung ein anderes ist und man Deutsch-Kenntnisse auf einem höheren Niveau auf dem Punkt zusammenbringen muss. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auch über die Zeit, in denen sie keine strukturierte Förderung erhalten haben, viele Fähigkeiten und Kenntnisse, zum Beispiel bei den grammatischen Strukturen, wieder verlernt. Oder es haben sich Gewohnheiten entwickelt, die sie durch den Alltag bringen, die aber fern vom richtigen Sprachgebrauch sind, ohne dass sie selbst und ohne Unterstützung gegensteuern können. Deshalb gibt es auch in dem über 400 Unterrichtsstunden angelegten B1-Kurs, wie in allen Berufssprachkursen, eine sozialpädagogische Betreuung, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Lernschwierigkeiten helfen kann zu erkennen, wie sie lernförderliche Bedingungen für sich schaffen können.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsbezogenen Sprachkurses mit Zielsprachniveau B2 mit Lehrerin Petra Gandor

B2-Sprachkurs mit deutlichem Berufsbezug

Ein Novum im Berufssprachkurs-Angebot bei FRESKO e.V. ist der ebenfalls in der zweiten Märzwoche gestartete Berufsbezogene Sprachkurs mit Zielsprachniveau B2 mit 500 Unterrichtsstunden. Die hohe Stundenzahl soll den Ausgleich von Defiziten ermöglichen, wenn die B1-Zertifikatsprüfung, die Voraussetzung für die Aufnahme in den B2-Kurs ist, schon länger zurückliegt. Oder wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht in allen Prüfungsteilen sicher ein B1 erreicht, sondern Prüfungsteile wie Lesen oder Schreiben mit A2 abgeschlossen haben, was unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

Mit einer Reihe von Themen wie „Kommunikation am Arbeitsplatz“ oder „Darstellung der eigenen Qualifikationen und Kompetenzen“ hat dieser längere B2-Kurs außerdem einen deutlichen, unmittelbaren Berufsbezug und soll die Deutsch-Sprachkenntnisse für Arbeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung stärken.

„Diese Erweiterung der Inhalte bei den Berufsbezogenen Sprachkursen mit Zielsprachniveau B2 und allein schon die Länge des Kurses verlangen natürlich von unseren Lehrkräften eine besonders strukturierte, nachhaltige Planung, sie müssen ihre ganze Expertise in die Waagschale werfen“, so Fachbereichsleiterin Maia Oschmann. „Wir freuen uns aber auf die Herausforderung, weil wir wissen, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur profitieren können, wenn FRESKO e.V. sie bei diesem wichtigen sprachlichen Entwicklungsschritt begleitet.“

21. Juni 2017
von Ruth Weber-Jung
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Wiesbaden Engagiert 2017: „Unser Hof ist schöner geworden“

Gestern haben wir im Rahmen von Wiesbaden Engagiert! unseren Vorgarten zu einem Sitzgarten umgestaltet. Dank der tollen und tatkräftigen Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauptamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden konnten wir schon nach wenigen Stunden harter Arbeit ein tolles Ergebnis präsentieren.

21. September 2016
von Ruth Weber-Jung
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Danke an Vitos Rheingau für die großzügige Spende!

Pressemitteilung von Vitos Rheingau

Patientenspende der Klinik für forensische Psychiatrie Eltville an Flüchtlingshilfe:

Selbst Benachteiligte helfen Menschen in Not

Eltville, 20. September 2016 – Patienten und Mitarbeiter der Klinik für forensische Psychiatrie Eltville haben sich entschieden, die Einnahmen ihres diesjährigen Flohmarktstandes an die Flüchtlingshilfe in Eltville zu spenden. Bürgermeister Patrick Kunkel und FRESKO e.V.-Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung nahmen die Spende bei Vitos Rheingau entgegen.

Die spendenden Patienten sind selbst gehandicapt: Als psychisch kranke Rechtsbrecher sind sie nicht nur behandlungsbedürftig und häufig lebenslänglich auf Medikamente angewiesen, sie leben in einer gesicherten Klinik, die sie nur mit Erlaubnis und unter Auflagen für klar umgrenzte Zeiträume verlassen dürfen. Trotzdem entschieden sich die Patienten der Klinik für forensische Psychiatrie dafür, die Einnahmen, die sie auf dem diesjährigen Mai-Flohmarkt auf dem Eichberg erwirtschaftet haben, an die Flüchtlingshilfe der Gemeinde Eltville zu spenden. „Ich bin beeindruckt von so viel Hilfsbereitschaft“, sagt Bürgermeister Patrick Kunkel bei der Scheckübergabe. „Wir können Spenden für die bei uns untergekommenen Flüchtlinge sehr gut gebrauchen und sind für jeden Beitrag dankbar. Dass Menschen unter Zurücksetzung der eigenen prekären Lebensumstände anderen Gutes tun, finde ich einfach großartig.“ Auch Ruth Weber-Jung, Geschäftsführerin von FRESKO e.V., der Organisation, die in Eltville und Walluf die Flüchtlingsarbeit – mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern und mit Hilfe vieler engagierter Ehrenamtlicher – durchführt, zeigte sich beeindruckt und versicherte, das Geld nutzbringend einzusetzen. „Wir brauchen dringend Gelder, um die Deutschkurse mit Lehr- und Lernmaterialien auszustatten“ sagte sie bei der Übergabe. „Denn nach wie vor ist die Beherrschung der Sprache der Schlüssel für die soziale und berufliche Integration der Asylbewerber.“

Hintergrundinformation: Die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Eltville gehört zu Vitos Rheingau. Hier werden Patienten untergebracht, die eine Straftat begangen haben und aufgrund einer psychischen Erkrankung als nicht schuldfähig (§ 20 StGB) eingestuft werden und deshalb nicht verurteilt werden können. Zur Abwendung von Gefahren für die Allgemeinheit ordnet das Gericht dann eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (nach § 63 StGB) an. Die Klinik sorgt für die gesicherte Unterbringung der Patienten und behandelt ihre Krankheitsbilder. Ziel ist eine Besserung herbeizuführen, die den Patienten ein Leben ohne erneute Straffälligkeit außerhalb der Klinik ermöglicht. Dazu gehört bei entsprechenden Behandlungsfortschritten eine schrittweise Lockerung der Sicherheitsauflagen, sodass nach und nach eine Teilhabe am sozialen Leben und am Ende für hoffentlich viele Patienten ein eigenständiges Leben außerhalb der Klinik möglich wird.