Fresko e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

12. Oktober 2017
von Wencke Strauss
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Stress in der Ausbildung? FRESKO-Beraterinnen leisten mit der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung QuABB „Erste Hilfe“ für Azubis

Es gibt Tage, an denen sie ihre Ausbildung am liebsten abbrechen würde. Das sind Tage, an denen sie ihrer Chefin nichts recht machen kann. „Sie ist nie mit meiner Arbeit zufrieden“, klagt die 18-Jährige. Ihren Namen möchte sie nicht nennen. Seit 2016 macht sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Oft macht ihr die Arbeit Spaß. Doch fühlt sie sich auch oft gekränkt und missverstanden.

Jeder 5. Azubi erlebt solche oder andere Stress-Situationen und schmeißt deshalb seine Ausbildung hin. Das muss nicht sein!

Der Chef brüllt, die Eltern nerven oder die Berufsschullehrerin erzählt unverständliches Zeug? Solche Schilderungen hinterfragen die QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen im Gespräch mit den Ratsuchenden. Allerdings gibt es auch immer wieder Fälle, in denen die AusbilderInnen mangelnde Pünktlichkeit oder fehlende Motivation seitens der Azubis beklagen. Fast ein Viertel der Auszubildenden löste bisher ihren Vertrag vorzeitig auf, ergab eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Damit es nicht so weit kommt, gibt es in Hessen das Programm QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule). Das Programm hat zum Ziel, Ausbildungsabbrüche im dualen System zu verhindern. QuABB unterstützt Auszubildende, ausbildende Betriebe, Eltern und Berufsschulen, wenn in der dualen Ausbildung Schwierigkeiten auftauchen. Und versucht damit, den Fortgang der Ausbildung zu sichern. Kommt es doch zu einem Abbruch, entwickeln die Ausbildungsbegleitungen gemeinsam mit den Ratsuchenden eine tragfähige Zukunftsperspektive

In Wiesbaden beraten Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor im Berufsschulzentrum Kerschensteinerschule.

Lesen Sie hier einen aktuellen redaktionellen Beitrag im Wiesbadener Kurier zur Arbeit der QuABB-Beraterinnen in Wiesbaden.

4. September 2017
von Wencke Strauss
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PflegePRO Wiesbaden: Neuer Lehrgang zur Qualifizierung von ausländischen Fachkräften in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der Altenpflege

Das Team von PflegePRO Wiesbaden – vier Mitarbeiterinnen von FRESKO e.V., tatkräftig unterstützt durch zwei Honorarlehrkräfte – wird zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 wieder insgesamt 18 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger aus dem EU-Ausland und aus sogenannten Drittstaaten, also Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören, qualifizieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben im Rhein-Main-Gebiet und sind bereits bei stationären Altenpflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten oder in der häuslichen Intensivpflege bei schwerst-pflegebedürftigen Klienten tätig. Sie alle müssen noch die volle Gleichwertigkeit ihrer Berufsabschlüsse mit der deutschen Ausbildung zur Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege erreichen, bevor sie – mit einem großen Aufgaben- und Verantwortungsspektrum ausgestattet – in der Pflege in Deutschland durchstarten können.

Teilnehmerinnen des Sommer/Herbst-Kurses PflegePRO Wiesbaden bei der Vorbereitung auf die Sprachprüfung „B1-B2 Pflege“ von telc

Ein Drittel, nämlich die EU-Bürgerinnen und -bürger aus Bulgarien und Rumänien, deren Ausbildungsabschlüsse mit den deutschen äquivalent sind, benötigt für die volle Gleichwertigkeit nur ein Sprachzertifikat.

Zwei Drittel müssen auch noch eine Fachprüfung ablegen und haben sich für die sogenannte Kenntnisprüfung entschieden: Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer – sie kommen aus Albanien, aus Bosnien und Herzegowina, aus Kasachstan und aus Serbien – werden im Herbst und Winter 2017 bei dem FRESKO-Kooperationspartner Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden einen Vorbereitungslehrgang auf die Fachprüfung besuchen sowie im ersten Quartal 2018 ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren. Eine mündliche und eine praktische Prüfung schließen sich jeweils an das theoretische und an das praktische Qualifizierungsmodul an. FRESKO e.V. begleitet den Lehrgang mit einem Integrierten Fach- und Sprachlernen (IFSL).

Offenheit und Respekt

Am 1. August 2017 bereits hat der Vorbereitungskurs auf die Sprachprüfung „telc Deutsch B1-B2 Pflege“ begonnen. Die neun Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer sind mit großer Motivation dabei und bereiten sich mit diesem Qualifizierungsmodul auf den Prüfungstermin am 3. November vor. Leicht fällt es jedoch nicht, oft lange nach Ende des Berufsschulbesuches und Abschlusses der Ausbildung, mit zum Teil Jahrzehnten an Berufsjahren im Gepäck und der in dieser Zeit bereits erreichten Anerkennung als gute Fachkräfte, vielleicht sogar Spezialisten für ein spezifisches Pflegegebiet, noch einmal die Schulbank zu drücken. Und sich auf eine Prüfung vorzubereiten, mit der die persönliche Kompetenz gemessen und bewertet wird, im Beruf bestehen zu können – sprachlich und natürlich bei einer pflege-berufsbezogenen Sprachprüfung auch fachlich. Die beiden Lehrkräfte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen daher, Offenheit und gleichzeitig Respekt für das Pflege-Sprach-Thema wie auch füreinander zu kultivieren.

Teilnehmerinnen von PflegePRO Wiesbaden: Oft muss man genauer hinschauen, diskutieren, wiederholen, weil viele Sprachhandlungen noch ungewohnt sind – auch wenn es der erlernte Beruf ist

Offenheit und Respekt gegenüber dem neuen Pflegesystem, in dem die angehenden Fachkräfte auch mit neuen sprachlichen Handlungszusammenhängen konfrontiert sind. Die Lehrkräfte kommen selbst trotz muttersprachlichen Beherrschens des Deutschen nicht selten an die eigenen Grenzen, die Unterrichtsvorbereitung ist ungemein zeitintensiv und beide Lehrerinnen haben den Eindruck, mittlerweile schon eine halbe Ausbildung absolviert zu haben – so viel haben sie sich bereits über das Thema Pflege in Deutschland anlesen und anlernen müssen. Sie wissen daher: Das, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgehend von einem mittleren Sprachniveau leisten, würde auch Muttersprachlern schwerfallen und die angehenden Pflegefachkräfte müssen in der Zielsprache Deutsch absolut pflege-handlungskompetent sein, denn sie tragen Verantwortung für das Leben und die Gesundheit anderer Menschen. Ebenso wichtig sind Offenheit und Respekt gegenüber der erreichten Lebensleistung jeder und jedes einzelnen und gegenüber dem individuellen Wunsch, in Deutschland im Beruf Erfüllung und Akzeptanz zu finden und sich mit oder ohne Familie noch einmal ein ganz neues Leben aufbauen zu können.

„Erst einmal die Anerkennung schaffen, dann sehen wir weiter!“

Es gibt also immer spannende und machmal auch angespannte Unterrichtssituationen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie für Lehrkräfte, nach mittlerweile einem im Lehrgang vergangenen Monat sehen dennoch alle die Fortschritte – die Tag für Tag und mit kleinen Fußstapfen erreicht werden. Und wie sehen die Wünsche für die Zukunft aus? „Erst einmal die Anerkennung schaffen, dann sehen wir weiter!“ oder „Ich möchte auf der Arbeit gut funktionieren, möchte in der Berufssprache professioneller auftreten“, sagen eigentlich alle. Viele aber werfen auch schon den Blick weiter voraus: „In meinem früheren Spezialgebiet Intensiv- und Notfallmedizin im Krankenhaus arbeiten!“ – „Eine Weiterbildung zur Wundmanagerin machen.“  – „Mein im Herkunftsland begonnenes pharmazeutisches Studium in Deutschland fortsetzen und erfolgreich abschließen!“ – „PDL (= Pflegedienstleiter/-in) werden!“ PflegePRO Wiesbaden begleitet Menschen mit diesen Zukunftswünschen ein Stück auf ihrem Weg.

Möchten auch Sie unsere Arbeit ein Stück voranbringen? FRESKO begleitet. Unterstützen Sie uns dabei! Zum Spendenformular geht es hier.

FRESKO e.V. bietet das Projekt PflegePRO Wiesbaden im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ an. Das Förderprogramm IQ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

4. September 2017
von Wencke Strauss
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FRESKO e.V. stattet Schulungsräume im „Haus des Handwerks“ in der Rheinstraße neu aus – möglich gemacht durch eine Privatspende

Die FRESKO-Schulungsräume im „Haus des Handwerks“ empfangen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Qualifizierungs- und Sprachförderprojekten seit August 2017 mit modernem und funktionellem Mobiliar.

FRESKO-Geschäftführerin Ruth Weber-Jung und Spenderin Monika Strauß mit neuem Mobiliar

Mithilfe einer Privatspende von Monika Strauß aus Bad Soden am Taunus wurde es möglich, für die beiden Räume im Vorderhaus der Rheinstraße 36 in der Wiesbadener Innenstadt, in denen kleinere Gruppen unterrichtet werden sowie individuelle Coachings für Arbeit und Beruf stattfinden und die aufgrund der Platzknappheit nicht mit an den Wänden fixierten Tafeln oder regulären Schultischen ausgerüstet werden konnten, zwölf ergonomische Seminar-Stühle aus Holz mit stabilen Klapp-Tischchen sowie ein mobiles Whiteboard und einen Flippchart-Ständer anzuschaffen.

Monika Strauß mit dem Pojekt-Team: (vlnr) Kathrin Giebeler, Wencke Strauß, Dr. Lara Sigwart

Bereits seit Anfang August findet in einem der beiden Schulingsräume ein Lehrgang zur Qualifizierung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern statt, die über eine im europäischen oder außer-europäischen Ausland abgeschlossene Ausbildung verfügen und die die volle Gleichwertigkeit ihrer Berufsabschlüsse auch in Deutschland anstreben, um im Rhein-Main-Gebiet eine Tätigkeit als Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege aufnehmen zu können. Der Lehrgang findet zwei- bis dreimal wöchentlich ganztägig von halb neun Uhr morgens bis kurz vor drei Uhr nachmittags statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen also den Großteil ihrer Unterrrichtsage im Schulungsraum und profitieren insofern ungemein von den neuen Möbeln und davon, dass trotz Stühlen und Tafel noch genug Platz ist für aktivierende Übungen, für Partner- und Gruppenarbeit oder einfach für den informellen Austausch in der Pause.

FRESKO-Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung dankte am 29. August 2017 der Spenderin bei Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des laufenden Lehrgangs und des Projekt-Teams, das den Lehrgang begleitet, mit einem Blumenstrauß und einer kleinen Aufmerksamkeit.

Nach dem Hintergrund ihrer Spende befragt, formulierte Frau Strauß ihre Motivation so:

„Ich habe auch bisher schon oft hier und da gespendet, war aber zunehmend nicht mehr zufrieden damit, dass meine Spenden, die kleinen und die größeren, irgendwo in den Organisationen versickern. Ich wollte sehen, wofür mein Geld verwendet wird, wollte das auch mitbestimmen dürfen und wollte unmittelbar etwas für Projekte tun, die anderweitig vielleicht Schwierigkeiten gehabt hätten, gerade das, was meine Spende abdecken würde, anzuschaffen oder zu realisieren. FRESKO e.V. war mir aus persönlichen Kontakten bekannt und ich weiß, dass es für kleine Bildungsträger oft schwierig ist, spezifisch Mobiliar, neue Computer o.ä. zu finanzieren. Ich freue mich, heute an diesem Tag auch die Menschen zu treffen, die meine Spende direkt im Rahmen ihres Lehrgangs nutzen, ja wortwörtlich: benutzen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie ihre Qualifizierung erfolgreich abschließen können! Sie sind als angehende Pflege-Fachkräfte sehr wichtig für unsere Gesellschaft.“

Möchten auch Sie unsere Arbeit ein Stück voranbringen? FRESKO begleitet. Unterstützen Sie uns dabei! Zum Spendenformular geht es hier.

12. Juni 2017
von Ingrid Weinreich
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Gewinnen Sie mit ProAbschluss auf dem Hessentag eine Powerbank – Kommen Sie vom 09. – 18. Juni 2017 vorbei und besuchen Sie unsere Bildungscoaches von ProAbschluss am Infomobil!

Wir sind dabei und beraten Sie gerne über das Projekt ProAbschluss – Ihre Möglichkeit zur beruflichen Qualifizierung.

ProAbschluss ermöglicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die keinen Berufsabschluss in dem aktuellen Tätigkeitsfeld aufweisen, eine berufliche Qualifizierung mit Hilfe der Förderung von ProAbschluss. Gefördert wird das Projekt ProAbschluss durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, sowie mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. 50 % der Weiterbildungs- und Prüfungskosten werden durch den Qualifizierungsscheck übernommen. Zusätzlich begleiten die Bildungscoaches das Unternehmen und die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter bis zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung.

Beratungen zur beruflichen Qualifizierung

ProAbschluss auf dem Hessentag in Rüsselsheim

Wie funktioniert ProAbschluss? Die Bildungscoaches beraten Sie gerne direkt am Infomobil.

Wenn Sie es nicht nach Rüsselsheim schaffen, beraten wir Bildungscoaches Sie gerne unverbindlich zu Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung in der Landeshauptstadt Wiesbaden bei FRESKO e.V.

Eine berufliche Qualifizierung ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer ein Gewinn!

Vereinbaren Sie schon heute Ihren Termin unter der Tel.: 0611-408074-66 oder 67 oder unter der E-Mail: i.weinreich@fresko.org bzw. m.kraul@fresko.org

Wir freuen uns auf Sie!

4. Mai 2017
von Ruth Weber-Jung
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5. Deutscher Diversity Tag – FRESKO e.V. feiert mit!

Den 5. Diversity-Tag feiern wir dieses Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung für Kinderhilfe Knettenbrech auf dem Hofgut Amada in Wiesbaden-Frauenstein. Wir freuen uns einen schönen Tag mit Teilnehmenden der FRESKO-Projekte (Integrationskurs, Alphabetisierungskurs, Asylbetreuung, etc.) sowie den Mitarbeitenden von FRESKO e.V. zu verbringen. Diversity begleitet FRESKO als Verein für Bildungs- und Kulturarbeit nun seit mehr als 30 Jahren. Tagtäglich leistet der Verein mit seinen Mitarbeitenden, der Geschäftsführung und dem Vorstand seinen Beitrag zur Integration, Ausbildung, Weiterbildung, Qualifizierung, Berufsorientierung, Sprachförderung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Religionen. Dabei achten wir stets auf Gleichberechtigung und Anti-Diskriminierung.

Der Tag wird durch vielfältige Angebote gestaltet. Sports, Musik, Naturerfahrung, Kultur und selbstverständlich kulinarischen Genüsse stehen auf dem diesjährigen Programm.

Seit dem 8. April 2015 gehört FRESKO e.V. zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt.

Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung stehen wir dafür, Unterschiedlichkeit aktiv in unserer Organisation bewusst zu machen.

Im Rahmen dieser Charta werden wir

eine Organisationskultur pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jeder und jedes Einzelnen geprägt ist. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Vorgesetzte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Werte erkennen, teilen und leben. Dabei kommt den Führungskräften bzw. Vorgesetzten eine besondere Verpflichtung zu, 

  1. unsere Personalprozesse überprüfen und sicherstellen, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten und Talenten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserem Leistungsanspruch gerecht werden,
  2. die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb der Organisation anerkennen, die darin liegenden Potenziale wertschätzen und für das Unternehmen oder die Institution gewinnbringend einsetzen,
  3. die Umsetzung der Charta zum Thema des internen und externen Dialogs machen,
  4. über unsere Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft geben, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Diversity informieren und sie bei der Umsetzung der Charta einbeziehen.

 

13. April 2017
von Wencke Strauss
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Nachqualifzierung in der Praxis

Nachqualifzierung in der Praxis
Was bringt eine berufliche Qualifizierung? Wie läuft eine Qualifizierung ab? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Diese Fragen und viele weitere haben die Bildungscoaches der Stadt Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises bei der Informationsveranstaltung am 23. März 2017 zum Thema Nachqualifizierung in der Gastronomie im FRESKO-Café der Kerschensteinerschule beantwortet.

Durch die Initiative ProAbschluss, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und durch die Europäische Union mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond, können Beschäftigte einen qualifizierten Berufsabschluss nachholen. Wie die Qualifizierung speziell in den Berufen der Gastronomie möglich ist, haben Weiterbildungsanbieter erklärt. Diese bieten passgenaue Weiterbildungsprogramme an, die berufsbegleitend besucht werden können, um auch in der Theorie ein Experte in der Gastronomie zu werden.

Fördermöglichkeiten für eine Nachqualifizierung

Vortrag zur Nachqualifizierung in der Gastronomie

Besonders spannend an dem Abend war die Vorstellung eines Teilnehmers, der gerade dabei ist sich auf die Externen Prüfung im Herbst  vorzubereiten. Beeindruckend war seine Aussage:

„Da habe ich 10 Jahre gebraucht, um von der Möglichkeit zu einer Nachqualifizierung als Koch zu erfahren. Tätigkeiten in der Küche verrichte ich jeden Tag, aber nun weiß ich auch, warum gewisse Handgriffe nur so Sinn machen.“

Bei Leckereien aus der Bildungsküche des FRESKO-Cafés in der Kerschensteinerschule schloss sich eine intensive Diskussion zwischen den Anwesenden, Unternehmern aus der Gastronomiebranche, den Weiterbildungsanbietern, den Bildungscoaches und dem Teilnehmer der Nachqualifizierung zum Koch an.

Haben Sie die Veranstaltung verpasst? Gerne beraten wir Sie und Ihre Mitarbeiter in einem persönlichen Gespräch zur Nachqualifizierung, egal welcher Beruf dahinter steckt.

Wir freuen uns auf Sie!

21. September 2016
von Ingrid Weinreich
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Erfolgreiche Beratung zur Nachqualifizierung im Infomobil

ProAbschluss Bildungscoaches von Fresko e.V. bieten in Wiesbaden interessierten Firmen und deren Mitarbeitern einen Infobrunch.

Bildungscoaches Wiesbaden mit Infomobil unterwegs

Bildungscoaches von Wiesbaden bieten Beratung zur Nachqualifizierung im Infomobil incl. Brunch

Informationen zu der Initiative ProAbschluss – leicht verdaulich!

Die Initiative ProAbschluss fördert eine Nachqualifizierung von Beschäftigten, die seit Jahren als Quereinsteiger und Ungelernte in Ihrem Unternehmen tätig sind und ermöglicht die Erlangung eines Berufsabschlusses in dem ausgeübten Tätigkeitsfeld.

  • Was wir brauchen, ist nur ein Stellplatz und Ihr Interesse an einer Beratung
  • Der Service ist trägerneutral und kostenlos
  • Die technische Ausstattung und die Beratung ermöglichen eine Analyse des Qualifizierungsbedarfes und gegebenenfalls die Inanspruchnahme des Qualifizierungsschecks für Ihre MitarbeiterInnen
  • Der zeitliche organisatorische Aufwand ist für Sie denkbar gering
  • Bildungsberatung in einer neutralen und positiven Umgebung (Klein-Bus)
  • Mit der Buchung des Infomobils zeigen Sie Ihre Wertschätzung gegenüber ihrer Belegschaft
Angebot einer Infomobiltour zur Beratung von Nachqualifizierung

Infomobil mit Bildungscoaches von FRESKO e.V. on tour.

Lassen auch Sie sich verwöhnen und fragen Sie nach unserem Infomobil – weitere Termine in Wiesbaden sind geplant.

Tel: 0611-408074-38 Ulrike Schneider und Ingrid Weinreich

2. August 2016
von Wencke Strauss
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Regionaler Fachtag ProAbschluss macht auf strukturelle Engpässe aufmerksam

In der IHK Wiesbaden diskutierten Experten am  13. Juli 2016 über das Thema Nachqualifizierung als Strategie zur regionalen Fachkräftesicherung. Die FRESKO-Bildungscoachinnen Ingrid Weinreich und Ulrike Schneider waren bei der Präsentation am Veranstaltungsbeginn im Podium vertreten und standen später im Rahmen von Workshops zum intensiven Austausch Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen zur Verfügung.FRESKO e.V. Regionaler Fachtag von ProAbschluss in der IHK Wiesbaden mit Bildungscoachin Ulrike Schneider

Fachkräftemangel in Wiesbaden

Laut Prognose des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) – Zentrum der Goethe-Universität werden in Wiesbaden bis 2020 etwa 360 Fachkräfte im Bereich der Hotel- und Gaststättenberufe fehlen. Auch in den Bereichen Logistik, Gartenbau und Hauswirtschaft werden erhebliche Engpässe vorausgesagt. „Insbesondere in Branchen mit hohem Helferanteil können Beschäftigte durch gezieltes Nachqualifizieren zu Fachkräften entwickelt werden“, erklärte Sophie Westenberger vom IWAK in der Podiumsdiskuission. Somit können Unternehmen auf eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen, um ihre Fachkräfte zu sichern.

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21. Juli 2016
von Ruth Weber-Jung
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Neue Bereichsleitung Bildung und Pädagogik

Kirsten Wolf Berufliche Orientierung und Integration in AusbildungSeit Montag haben wir eine neue Bereichsleiterin Bildung und Pädagogik. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere engagierte und geschätzte Kollegin Kirsten Wolf zu diesem Schritt entschieden hat. Wir wünschen ihr für ihre Arbeit alles Gute und viel Erfolg. Frau Wolf ist von Haus aus Bankkauffrau, Diplom Betriebswirtin (FH) sowie Wirtschaftspädagogin und verfügt über langjährige Berufs- und Leitungserfahrung in unterschiedlichen Branchen und Bereichen.

So ist unser Leitungsteam wieder komplett und wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

Ruth Weber-Jung, Geschäftsführerin
Dr. Karin Wullenweber, Bereichsleiterin Sprache und Integration

30. Juni 2016
von Ruth Weber-Jung
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Betriebliche Altersvorsorge für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei FRESKO e.V.

Zertifikatsübergabe mit der nfn AG

Zertifikatsübergabe mit Herrn Dieter Krämer, Vorstand NFN AG und Herrn Marco Herrmann, Mitarbeiter der NFN AG

Ab Juni zahlt FRESKO e.V. für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter monatlich 40 € in eine betriebliche Altersvorsorge über die NFN AG, welche die Anlagegelder in sozial- und klimaverträgliche Finanzanlagen einsetzt.

Investitionen in Kinderarbeit, Rüstung, Gentechnik sowie Kohle- und Atomkraft sind ausgeschlossen.

Wir freuen uns sehr!!!