FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

11. Oktober 2023
von alinekersten
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Infotag für Frauen: „Gut vorbereitet in den Beruf“

Nach 2 Jahren digitaler Pause fand der diesjährige „Infotag für Frauen“ wieder live vor Ort im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden unter dem Titel „Gut vorbereitet in den Beruf“ statt und erfreute sich sowohl bei den ausstellenden Institutionen als auch bei den Besucherinnen  sehr großer Beliebtheit. Ein Tag der von vielen interessierten Frauen zur beruflichen Inspiration, Orientierung und zum Austausch genutzt wurde.

„Trotz nicht zu verkennender Erfolge, ist die berufliche Gleichstellung der Geschlechter nach wie vor nicht realisiert“, betonte Wiesbadens Bürgermeisterin Christiane Hinninger in ihrer Begrüßungsrede. Ein solcher Informationstag ist notwendig, denn trotz der Fortschritte bei der Gleichberechtigung der Geschlechter sind es immer noch die Frauen, die einen erheblichen Anteil an der Erziehung und Betreuung der Kinder oder an der Pflege älterer oder behinderter Familienmitglieder übernehmen. Immer noch geraten Frauen hierdurch ins berufliche Hintertreffen, nur wenigen gelingt der Sprung in Leitung- oder Führungspositionen.

Hinzu kommt, dass Frauen häufiger in Minijobs bzw. in unterschwelliger Beschäftigung tätig sind, die sozialen Auswirkungen im Alter, zum Beispiel bei der Rente sind erheblich. Nicht nur persönlich sondern auch volkswirtschaftlich betrachtet ein Missstand der behoben werden muss.

Neben zahlreichen anderen Institutionen aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis waren  auch die Bildungscoaches von  FRESKO e. V. mit einem breiten Informationsangebot beim „Infotag der Frauen“ vertreten und konnte in zahlreichen Gesprächen Frauen mit oder ohne Migrationshintergrund über Aus-, Fort- und Weiterbildungswege, die Bedeutung des Spracherwerbs, aber auch über die Möglichkeiten einer Neuorientierung informieren.

Eine gelungene Veranstaltung, die die Aufmerksamkeit auf immer noch bestehende Ungleichheiten richtete und zum gegenseitigen Austausch aller einlud. Hierfür bedanken wir uns bei den Veranstalterinnen Saskia Veit-Prang – Kommunale Frauenbeauftragte, und Mareike Mauer – Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Sozialleistungs- und Jobcenters Wiesbaden.

 

 

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union, aus Mitteln des Landes Hessen und  dem Rheingau-Taunus Kreis finanziert.

5. Oktober 2023
von kathrinkomora
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FRESKO liest beim StadtLesen in Wiesbaden

Vom 28. September bis 01. Oktober fand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende „StadtLesen“ auf dem Schlossplatz statt. Vier Tage lang drehte sich alles um das Buch und ums Lesen.

Auch FRESKO e.V. war an zwei Tagen mit dabei. Das Projekt „Lerncafés bewegen“ unterstützte am 28.09. die vhs am Stand des ALFA-Mobils und stellte dabei sich und sein Lerncafé Schelmengraben vor. Am Freitag, 29.09. waren die Mitarbeiterinnen des Projekts ebenfalls aktiv und ergänzten „StadtLesen“ um einen weiteren Programmpunkt: Sie lasen Kurzgeschichten in einfacher Sprache vor und gaben auch den Zuhörenden die Gelegenheit, selbst zu lesen. „Aber leider hat sich niemand getraut, vor Publikum zu lesen, das ist ja auch immer eine Überwindung, wenn andere zuhören“, so Kathrin Giebeler, eine der Mitarbeiterinnen des Lerncafés im Schelmengraben. Sie und ihre Kollegin hingegen genossen das Vorlesen. „Das Vorlesen eines Textes ist immer etwas Besonderes“, so Kathrin Komora, „man taucht gemeinsam mit den Zuhörenden in eine andere Welt ein. Das ist nicht nur mit und für Kinder schön, sondern für alle.“

Texte in einfacher Sprache haben kürzere Sätze und einfachere Satzstrukturen als die Standardsprache. Fremdwörter und schwer verständliche Redewendungen oder Metaphern werden vermieden, dennoch sind es keine Texte, die simpel und reizlos oder gar langweilig sind. Der Inhalt ist derselbe und auch literarische Texte können in einfache Sprache übertragen werden. Damit ist Literatur auch für Menschen zugänglich, denen Lesen schwerfällt und die sie sonst nicht kennenlernen könnten.

Das bibliophile Fest „StadtLesen“ mit all den schönen und unterschiedlichen Büchern und liebevollen Lesegelegenheiten war eine passende Gelegenheit für das Lerncafé, das Thema Grundbildung und Alphabetisierung in der Öffentlichkeit darzustellen, um daran zu erinnern, dass lange nicht alle Erwachsenen richtig gut lesen und schreiben können, selbst wenn sie die Schule besucht haben. Gerade das Vorlesen und Hören einfacher Texte machte für das Publikum erlebbar, wie unterschiedlich Literalität sein kein.

Wichtig war den Projekt-Mitarbeiterinnen vor allem zu zeigen, dass das Lesen (und Zuhören) von Texten in einfacher Sprache möglich ist und viel Spaß machen kann. In der Alphabetisierung ist es beim Lesenüben wichtig, dass Texte benutzt werden, die nicht überfordern, sondern die Erfolgserlebnisse schaffen. Texte in einfacher Sprache gehören demnach zum Material im Lerncafé im Schelmengraben.

 

 

Das Projekt Lerncafés bewegen wird von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen gefördert. Zudem wird das Projekt von der Eberhard-Schöck-Stiftung gefördert.

 

 

28. September 2023
von kathrinkomora
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Das ALFA-Mobil bei StadtLesen in Wiesbaden

Jede:r achte Erwachsene in Wiesbaden hat große Probleme mit dem Lesen und Schreiben

Zeitung lesen, Notizen für die Kinder schreiben, E-Mails oder WhatsApp verschicken – für knapp 22.000 Erwachsene in der Landeshauptstadt Wiesbaden sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Um auf dieses wichtige gesellschaftliche Thema und ebenso auf Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen, kam das ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am Donnerstag, 28. September nach Wiesbaden. Dort stand es auf dem Lesefestival StadtLesen am Schlossplatz vor dem Rathaus.

„Oft sprechen uns auch Vertrauenspersonen an, also Menschen, die einer betroffenen Person im Alltag mit der Schriftsprache helfen“, erzählte Projektleiterin Friederike König. Diese Menschen bilden eine ganz wichtige Brücke zwischen Menschen, denen lesen und schreiben schwer fällt und dem Weg in den Kurs. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, arbeitet das bundesweit tätige Projekt ALFA-Mobil mit lokalen Ansprechpersonen zusammen. In Wiesbaden besuchte es das Grundbildungszentrum (GBZ) der vhs Wiesbaden, mit dabei war auch FRESKO e.V. mit seinem Lerncafé im Schelmengraben.

Die Aktionen werden von Betroffenen begleitet. Viele dieser Lernbotschafter:innen erzählen, dass sie lange gebraucht hätten, bis sie sich schließlich zum Lernen in einem Kurs entschlossen hätten. Dort werden sie nicht nur sicherer im Lesen und Schreiben, sondern steigern auch ihr Selbstvertrauen. Auch in Wiesbaden wurde die Aktion von Dan Mohr begleitet, der das Lesen und Schreiben selbst erst im Erwachsenenalter richtig gelernt hat.

Am Infostand informierten die Mitarbeitenden des Alfa-Mobils im Rahmen der Kampagne „Besser lesen und schreiben macht stolz.“ zusammen mit den Mitarbeitenden des GBZ und des Lerncafés im Schelmengraben zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland. Außerdem informierten sie natürlich über ihre regionalen Angebote vor Ort in Wiesbaden, wie das Lerncafé im Schelmengraben. „Es ist uns wichtig, dieses Thema immer wieder in die Öffentlichkeit zu bringen. Leider ist das Thema noch viel zu häufig ein Tabu“, erklären die Mitarbeiterinnen des Lerncafés ihren Einsatz am Infostand. Das Fest StadtLesen bot eine gute Gelegenheit dafür.

Das Lerncafé im Schelmengraben wird von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen gefördert. Zudem wird das Projekt von der Eberhard-Schöck-Stiftung gefördert.

Dieses Projekt wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung gefördert.

25. September 2023
von kathrinkomora
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FRESKO e.V. auf dem Stadtteilfest Schelmengraben

Im Schelmengraben feiern die Bewohnerinnen und Bewohner jedes Jahr ein Stadtteilfest und lassen so den Spätsommer ausklingen. Mit viel Engagement stellte das Festkomitee „Schelmengraben feiert“ ein tolles Programm auf die Beine, an dem sich alle im Stadtteil aktiven Institutionen, Gruppen und Vereine beteiligten. Dieses Jahr war FRESKO e.V. erstmalig mit seinem Lerncafé mit dabei. Mit Unterstützung der Nassauischen Touristik-Bahn e. V. konnten Kinder und Erwachsene eine Rangierprüfung ablegen. Hierfür mussten die Wagen eines Playmobil-Güterzugs in einer vorgegebenen Reihenfolge auf drei Abstellgleise rangiert werden. Dabei sollten möglichst wenige Rangierfahrten gemacht werden. „Das war echt knifflig“, meinte Kathrin Giebeler, Mitarbeiterin im Lerncafé, „aber viele Kinder haben nicht aufgegeben, sondern konnten am Ende stolz ihre Urkunde in Empfang nehmen.“ Vor allem der Spaß stand im Vordergrund und so war um die Miniatur-Eisenbahnanlage immer ein Pulk Kinder, das genau beobachtete, wie ein anderes Kind rangierte, und unterstützte dieses mit Tipps und Vorschlägen. Zum Glück wurden die Mitarbeiterinnen vom 14-jährigen Leonard unterstützt, der die Kinder mit viel Geduld und Ausdauer anleitete und Waggons unermüdlich wieder auf die Gleise setzte.

Währenddessen blieb für die Mitarbeiterinnen des Lerncafés genügend Zeit, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen und das Projekt vorzustellen. So konnten sich Interessierte über das Thema Alphabetisierung und Grundbildung informieren und Flyer und Infomaterial mit nach Hause nehmen. Das Lerncafé ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Quartier und so war das Fest auch ein Wiedersehen und eine gute Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen.

Das Stadtteilfest mit seinem bunten, liebevoll organisierten Programm war ein voller Erfolg.

Dieses Projekt wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung gefördert.

8. September 2023
von kathrinkomora
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Am 8. September ist Weltalphabetisierungstag

In Deutschland haben mehr als 6,2 Millionen Erwachsene nur unzureichende Kenntnisse im Lesen und Schreiben. Sie können einfache Texte nur schlecht lesen noch schreiben und gelten als gering literalisiert. Das bedeutet, dass jeder achte deutschsprachige Erwachsene benachteiligt ist, weil ihm oder ihr Lese- und Schreibkenntnisse fehlen.

Dagegen kann man etwas tun:

Mach Dich stolz! Trainiere Lesen und Schreiben.

Sie kennen jemanden, der besser lesen und schreiben lernen möchte? Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei!

Telefon  0176 778 862 51 und 0176 346 494 70 oder Dienstag 14:00 – 17:00 Uhr, August-Bebel-Straße 7, 65199 Wiesbaden,

In unserer Gesellschaft bedeuten schwache Lese- und Schreibkenntnisse in vielen Fällen gar nicht oder weniger teilhaben zu können. Es bedeutet oft Einschränkungen im Alltag und im Beruf, aber auch bei der Gesundheit oder in der Erziehung der Kinder. Aber nicht nur Lesen und Schreiben gehören zu dem Bereich der Grundbildung, die Voraussetzung für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist, sondern auch Kompetenzen wie Rechnen, Grundkenntnisse im Umgang mit Computern und digitalen Medien oder Gesundheitsbildung.

Bisher haben zu wenige Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten Zugang zu Kursangeboten für Grundbildung und Alphabetisierung gefunden.

Aus diesem Grund wollen wir Menschen mit Grundbildungsbedarf Angebote außerhalb eines schulischen Umfelds und ohne starre Kursformate machen und dies in ihren Quartieren, also dort, wo sich ihr Lebensmittelpunkt befindet: ganz konkret im Lerncafé im Schelmengraben.

Das Lerncafé im Schelmengraben:
dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
August-Bebel-Straße 7, 65199 Wiesbaden

Das bieten wir im Lerncafé:

• flexible und individuelle Angebote
• freundliche Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Keksen
• kostenlose Angebote für Erwachsene
• ohne Anmeldung oder Registrierung
• individuelle Lernarrangements oder Kleingruppenangebote
• selbstständiges Lernen mit Lernprogrammen am PC
• Lesen und Schreiben oder Rechnen
• Angebote zur Grundbildung
• Angebote, die sich an den konkreten Bedarfen und Interessen der Teilnehmenden orientieren

Dieses Projekt wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung gefördert.

 

 

 

1. September 2023
von kathrinkomora
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FRESKO fährt Fahrrad

FRESKO fährt Fahrrad – das war der Team-Name, den sich die vier Mitarbeitenden gegeben haben, die beim MdRzA (Mit dem Rad zur Arbeit) teilgenommen haben, der großen Sommeraktion des ADFC und der AOK für mehr Fitness im Alltag. Das Team erradelte im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August gemeinsam 1.370,00 km, sparte damit 269,62 kg CO2 und verbrauchte 32.058,00 kcal. Die vier Radlerinnen sind aber nicht die einzigen, die bei FRESKO in die Pedale treten. Leider konnten nur maximal vier Personen ein Team bilden, sodass alle weiteren Kilometer nicht gezählt wurden.

„Das hat riesigen Spaß gemacht und motiviert, mehr Fahrrad zu fahren“, meint Kathrin Giebeler, die auch ohne die Aktion immer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt. Und wenn es regnet? „Dann gibt es Regenhose und -jacke, so kommt man auch trocken im Büro an“, fügt Aline Kersten hinzu. „Beim Fahrradfahren wird man morgens wach und nach der Arbeit ist der Weg nach Hause schon Freizeit!“, freut sich Kathrin Komora. Die Mitarbeitenden haben einen unterschiedlich langen Weg zur Arbeit und teilweise auch unterschiedliche Arbeitsorte. „Es war interessant zu sehen, wie viele Kilometer zur Arbeit man in der Woche tatsächlich fährt“, meint Barbara Emmelheinz zu der Aktion. Und wie viele Kilometer man gemeinsam fährt! Die positiven Reaktionen auf die Aktion zeigen, dass die Teilnehmerinnen nicht nur den Klimaschutz ernst nehmen und etwas für ihre Fitness tun, sondern auch Freude am Fahrradfahren haben.

25. Juli 2023
von Wencke Strauss
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Emotionale Abschlussfeier für die PUSCH-Abschlussklasse 2022/2023

Am 10. Juli fand die Abschlussfeier der neunten Schulklassen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar im schön dekorierten Bürgerhaus Taunus, umgangssprachlich: Taunushalle, in Tanusstein statt. Die Schulleitung, alle Lehrerinnen und Lehrer, die in den neunten Klassen unterrichtet hatten, und natürlich die Eltern begleiteten die Schülerinnen und Schüler bei diesem besonderen Ereignis. Auch die Elternbeiratsvertreterin, Frau Fagenzer, und der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Herr Herzog, waren selbstverständlich anwesend und hielten Reden. Die Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse wurden auch bei diesem wohl bislang wichtigsten Ereignis ihrer Schullaufbahn begleitet von der PUSCH-erfahrenen FRESKO e.V.-Pädagogin Ewa Hartmann, ihrem Klassenlehrer Herrn Schneckenbühl und den Fachlehrerinnen Frau Hakimi, Frau Leka und Herrn Böhm.

Diese Zeugnisse können sich sehen lassen! Schülerinnen und Schüler der neunten Abschlussklasse der IGS Obere Aar im Programm PUSCH mit Klassenlehrer Schneckenbühl

Diese Zeugnisse können sich sehen lassen! (die 2.) Schülerinnen und Schüler der neunten Abschlussklasse der IGS Obere Aar im Programm PUSCH mit FRESKO e.V.-Sozialpädagogin Hartmann

Das Abschiednehmen fiel den Schülerinnen und Schülern der PUSCH-Klasse besonders schwer, da diese kleine Gruppe im Lauf des Schuljahres zu einer echten Gemeinschaft geworden war. Auf der Bühne flossen die Tränen, es gab zahlreiche Umarmungen und wunderschöne Dankesreden der beiden Klassensprecherinnen und einer weiteren Schülerin. Und natürlich jede Menge Zeugnisse –  sehr gute bis gute Zeugnisse! Und von den Schülerinnen und Schülern wiederum an ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie an die Sozialpädagogin: ein buchstäbliches Blumenmeer.

Nach dem Abschiednehmen kommt das Wiedersehen!

Allen PUSCH-Schülerinnen und -Schülern an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch! Zwei von ihnen haben sich für eine Ausbildung entschieden und alle anderen für den weiteren Schulbesuch, um bspw.  die Mittlere Reife zu erlangen. Klassenlehrer Schneckenbühl und Sozialpädagogin Hartmann freuen sich auf ein Wiedersehen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern der PUSCH-Klasse und sind sich sicher, dass sie sich weiter toll entwickeln werden.

Abschluss der Abschlussfeier für die PUSCH-Abschlussklasse: Ausklang am ‚Mainzstrand‘

Zum Ausklang des ‚offiziellen Teil‘ des Abschieds gab es eine Bildershow, in der alle tollen Ereignisse des Schuljahres noch einmal zu sehen waren. Die Freude über das gelungene Abschlussjahr teilten die Schülerinnen und Schülern mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern bei Getränken und Kuchen. Die PUSCH-Klasse hatte sich aber noch dazu etwas Besonderes für diesen Abend ausgedacht: Es ging nach Mainz zum Mainzstrand und dort wurde weiter zusammen gefeiert. Vielen Dank an dieser Stelle an die Eheleute Said, Eltern einer Schülerin, für die Reservierung der Strandlounge und die Verköstigung, die der PUSCH-Klasse das ermöglicht haben!

Mit dem Abschiednehmen war bereits in den letzten beiden Schulwochen begonnen worden. Dazu hatten gehört ein Ausflug nach Wiesbaden mit Besichtigung der Synagoge und anschließendem Abschlussessen in einem Restaurant. Es hatte einen Grillnachmittag auf dem Schulhof gegeben. Zu erleben gewesen waren eine kreative Beteiligung der Klasse während der Mottowoche und an der Schülerdisko sowie mit lustigen Spielen am Streichetag der Absolventinnen und Absolventen.

PUSCH geht in die nächste Runde

Die FRESKO e.V-Sozialpädagogin Ewa Hartmann hat all dies begleitet, oft konzeptuell mit- und vorgedacht: „Ich kann nicht aufhören aufzuzählen, was alles schön war in diesem Schuljahr 2022/2023 mit der PUSCH-Klasse an der IGS Obere Aar. Ich hatte zuvor zwanzig Jahre im Berufsschulzentrum in Wiesbaden gearbeitet – den überwiegenden Teil davon in verschiedenen Vorläuferprogrammen des heutigen ‚Praxis und Schule (PUSCH)‘. PUSCH in der jetzigen Form ist, wie auch seine Vorgänger es waren, eine sehr erfolgreiche Maßnahme. Und ich freue mich darauf, dass ich ab Beginn des neuen Schuljahres 2023/2024 zusammen mit meinem FRESKO e.V.-Kollegen und -Pädagogen Felix Beßler nicht mehr nur eine, sondern gleich zwei PUSCH-Klassen an der IGS Obere Aar in Taunusstein betreuen darf.“

Ewa Hartmann, Sozialpädagogin

14. Juli 2023
von Wencke Strauss
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„Bildungswoche für Frauen“ in Bad Schwalbach – Wir sind dabei mit einem breiten Beratungsangebot zu Qualifizierungsmöglichkeiten!

In Bad Schwalbach findet zwischen dem 24. und dem 27. Juli 2023 erstmalig die „Bildungswoche für Frauen“ statt, organisiert durch das Büro für Frauen und Gleichstellung in Kooperation mit dem JobCenter des Rheingau-Taunus-Kreises.

Besuchen Sie den Infostand von FRESKO e.V. auf der Informationsmesse am 24. Juli im Alleesaal, um mehr über unsere vielfältigen Angebote im Bereich der Qualifizierungsberatung, zu Deutsch am Arbeitsplatz und zur Berufsorientierung für Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu erfahren. Unsere erfahrenen Beraterinnen stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen bei der Planung Ihrer individuellen Bildungs- und Karrierewege zu unterstützen.

WANN: 24. Juli 2023, 10 – 14 Uhr

WO: Bad Schwalbach, Alleesaal

Wir informieren Sie gerne zu:

Qualifizierungsberatung: Wir bieten individuelle Beratungsgespräche an, um Ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele zu ermitteln. Gemeinsam entwickeln wir einen maßgeschneiderten Qualifizierungsplan, der Ihnen dabei hilft, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen und beraten Sie zu den finanziellen Fördermöglichkeiten.

Kurse für Deutsch am Arbeitsplatz und Individuelles Coaching für Deutsch am Arbeitsplatz: Wenn Sie Ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, um Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, bieten wir Beratung, Kurse und Individuelles Coaching an. Unsere qualifizierten Lehrkräfte unterstützen Sie dabei, Ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und Ihre kommunikativen Fähigkeiten im beruflichen Umfeld zu stärken.

Berufsorientierung für Frauen: Wir unterstützen Sie bei der Berufsorientierung und helfen Ihnen dabei, Ihre Stärken und Talente zu erkennen. Unsere Beraterinnen stehen Ihnen zur Seite, um Ihnen bei der Erkundung verschiedener Berufsfelder und der Entwicklung Ihrer beruflichen Perspektiven zu helfen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, unseren Infostand zu besuchen, mit Beraterinnen ins Gespräch zu kommen und weitere Informationen über die Programme von FRESKO e.V. zu erhalten. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie auf Ihrem Bildungsweg zu unterstützen.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Infoflyer des Büros für Frauen und Gleichstellung des Rheingau-Taunus-Kreises.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union, aus Mitteln des Landes Hessen und  dem Rheingau-Taunus Kreis finanziert.

                   

20. Juni 2023
von Wencke Strauss
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„Wir fahren nach Berlin!“ – Unvergessliche Erlebnisse für PUSCH-Klasse 2022/2023 auf Abschlussfahrt in die deutsche Hauptstadt

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ war schon einige Tage vor der Klassenfahrt der Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse, in sozialpädagogischer Begleitung durch eine erfahrene FRESKO e.V.-Pädagogin, öfter in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar in Taunusstein zu hören. Alle hatten sich tierisch darauf gefreut und waren guter Laune am 30. Mai zu früher Stunde am Wiesbadener Hauptbahnhof erschienen. Die Last der vergangenen Woche, in der die Hauptschulabschlussprüfungen geschrieben worden waren, war nicht mehr zu spüren. Stattdessen herrschten in der Gruppe Zusammenhalt und Lust auf das Abenteuer Hauptstadt. Einige fuhren zum ersten Mal nach Berlin und alle waren sehr gespannt auf das umfangreiche Programm.

Gar nicht hauptstadtpflaster-müde! – Die Klasse vor dem Brandenburger Tor.

Stadtführung mit geschichtsbedeutsamen Stationen, Spaß mit ‚echten‘ Stars und … Spione?!

Das Hotel, in dem die Gruppe untergebracht war, war sehr schön und lag in der Nähe vom Alexanderplatz. Die Stadtführung am ersten Spätnachmittag fanden alle zwar nicht so spannend. Die letzten Stationen: das Brandenburger Tor, das Denkmal der im Zweiten Weltkrieg ermordeten Sinti und Roma und der Reichstag, stießen aber auf großes Interesse bei der Gruppe. Das gemeinsame Abendessen in einer Pizzeria wurde von allen sehr genossen.

Wer ist das Original? – Schülerin Ayten mit Marilyn Monroe bei Madame Tussauds.

Am zweiten Tag hatte die Gruppe eine Führung zum Thema Berliner Mauer. Die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler haben daran mit großem Interesse teilgenommen und viele Fragen gestellt. Auch später, bei der Nachreflexion in der Schule, wurde dieser Teil des Ausflugs als sehr interessant und lehrreich bewertet. Nach der Mittagspause ging es in das Madam Tussauds Berlin, wo die Schülerinnen und Schüler viele Fotos mit Wachsfiguren von bekannten Stars aus der Musik-und Filmszene machen konnten. Auch die Figuren von bekannten Sportlern und Politikern bildeten eine spannende Fotokulisse. Die Begeisterung war enorm und es wurde viel gelacht. Da der berühmte Döner Kebab in Berlin erfunden worden sein soll, war es selbstverständlich, dass diese Speise den ersten Platz als Abendessen an diesem Tag einnahm. Ein gemeinsamer Spieleabend im Hotel beendete den tollen Tag.

Der dritte Tag bestand aus den folgenden Highlights: Führung im Deutschen Spionage Museum, Escape Room und Disco im Matrixclub. Auch wenn die Nacht (für manche) sehr kurz gewesen war, sind alle pünktlich zum Frühstück erschienen und begannen im Spionage Museum anschließend die Reise in die Spionagewelt von der Antike bis in die Gegenwart bis hin zu den digitalen Welten. Der Escape Room war natürlich das Beste von Allem und katapultierte sich auf Platz 1 bei der Klassenfahrtreflexion. Der Besuch der bekannten Disco Matrixclub, in der man auch zahlreiche Klassen aus der ganzen Bundesrepublik traf, war ebenso ein besonderes Erlebnis.

„Es war eine fantastische Klassenfahrt!“

So berichteten die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler ihren Eltern bei der Ankunft in Wiesbaden. Zum Schluss gab es sogar noch ein ‚Bonbon‘ von der Deutschen Bahn: Zwar musste die Klasse auf der Rückfahrt in Erfurt in einen Ersatzzug einsteigen, dafür gab es Sitzplätze in der Ersten Klasse!

In den darauffolgenden Wochen wurde noch oft und lebhaft über die Klassenfahrt in der Schule berichtet, es wurden Fotos angeschaut und die Freude über das gemeinsam Erlebte begleitet die Klasse immer noch. Die Klasse wurde von Klassenlehrer Herrn Schneckenbühl und Ewa Hartmann, der FRESKO e.V.-Sozialpädagogin, begleitet. Beide bestätigen, dass die PUSCH-Klasse auch während der Klassenfahrt „einfach Klasse!“ war. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Herrn Herzog, 1. Vorsitzender der Förderer und Freunde der Gesamtschule Obere Aar, Taunusstein-Hahn e. V. – der Förderverein unterstützte diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Leistungen nach SGB II erhalten, mit einem großzügigen Klassenfahrt-Taschengeld.

Ewa Hartmann, Sozialpädagogin der PUSCH-Klasse