FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

19. Mai 2022
von kathrinkomora
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Wissen spielend vermitteln – Austauschtreffen für Ehrenamtliche und Interessierte

Am 16. Mai 2022 fand unser zweites Austauschtreffen im Projekt MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen im Mehrgenerationenhaus in Eltville statt. Steffen Bißdorf sprach in einem Vortrag zum Thema „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“, gab Tipps zu kostenlosen Unterrichtsmaterialien, Apps und spielerischen Übungen sowie über die Förderung der Motivation.

Ehrenamtliche Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten im Anschluss Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde. Und weitere Lerntandems konnten sich anbahnen.

Wir freuen uns auf ein nächstes Austauschtreffen am 20. Juni 2022 in Eltville.

Auch weiterhin gibt es noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die durch Corona den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung suchen. Wir freuen uns ebenso über Menschen, die das Projekt als Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter unterstützen möchten.

Austauschtreffen 16.05.2022

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

13. Mai 2022
von ruthweberjung
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Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert

Am 25. April 2022 durften wir im Rahmen des Projektes MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen, welches wir in Kooperation mit dem MGH Eltville durchführen, zum Thema: Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert mit unserer Auftaktveranstaltung die Arbeit in Präsenz beginnen.

Im MGH 1 in Eltville kamen wir mit den ehrenamtlich engagierten Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern zusammen, die uns im Projekt auf ganz wunderbare Art und Weise unterstützen. Kathrin Giebeler, unsere Kollegin aus dem Projekt Vielfältig fit im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, führte uns mit viel Fachwissen und großer Empathie für das Thema und die Zielgruppe durch den Abend.

Es war ein spannender und aufschlussreicher Austausch!

Und wir freuen uns schon, wenn wir am 16. Mai 2022 von Steffen Bißdorf lernen, wie man „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“ kann.

Wir freuen uns über weitere interessierte Personen, die uns im Projekt als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter unterstützen möchten.

Wir haben auch noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die wegen Corona vielleicht ein wenig den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung benötigen.

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

 

22. April 2022
von Ingrid Weinreich
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Neuer Sondercall zum DIGI-Zuschuss Quali am 10. Mai 2022 – Weiterbildung für die Digitalisierung wird auch in 2022 gefördert

Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz und anderer Transformationsprozesse im Rahmen der Digitalisierung verlangen die Entwicklung entsprechender Kompetenzen der Beschäftigten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen in Hessen werden in 2022 dabei unterstützt ihre Beschäftigten mit den passenden Qualifizierungsmaßnahmen durch den Förderaufruf „DIGI-Zuschuss Quali“ für die Digitalisierung weiterzubilden. Die Förderung umfasst 50 % der Weiterbildungskosten bis zu einer Höhe von 10.000 Euro pro Antrag.

Am 10.Mai 2022 können sich interessierte Unternehmen in einem Zeitfenster von 24 Stunden um die Teilnahme am Sondercall registrieren.

Der „DIGI-Zuschuss Quali“ fördert Weiterbildungsmaßnahmen:
  • für Beschäftigte sowie Betriebsinhaberinnen und -inhaber der Antragsberechtigten Unternehmen
  • in Form von Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybriden Formaten
  • in Form sowohl von extern stattfindenden Weiterbildungen als auch von Inhouse-Schulungen

Die geförderten Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Digitalisierungsfortschritte in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, Strategie und Organisation und/oder IT-Sicherheit des Unternehmens unterstützen und müssen einem der fünf Kompetenzbereiche des europäischen Kompetenzrahmen DigComp zuzuordnen sein. Die Beispiele in Klammern dienen der Veranschaulichung und stellen keine erschöpfende Liste möglicher Qualifizierungsthemen dar:

Kompetenzbereich 1: Informations- und Datenkompetenz (z. B. Recherche, Auswertung und Management von betrieblichen und externen Daten inkl. Data Science)

Kompetenzbereich 2: Kommunikation und Kooperation (z. B. Interaktion und Datenaustausch mittels digitaler Technologien im Unternehmen / im Wertschöpfungsnetzwerk / mit Endkunden, Konzeption und Steuerung digitalgestützter Lehr- und Lernprozesse in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung)

Kompetenzbereich 3: Erstellung digitaler Inhalte (z. B. Programmierung, Aufbereiten / Präsentieren / Veröffentlichen von Inhalten im Internet, Wissen über Lizenzen)

Kompetenzbereich 4: Sicherheit (z. B. Erstellen von IT- und/ oder Datensicherheitskonzepten, Schutz persönlicher und geschäftlicher Daten)

Kompetenzbereich 5: Problemlösung (z. B. Einsatz von MES – Manufacturing-Execution-Systems, Enterprise-Ressource-Planning oder Warenmanagementsystemen, Anwendungsmöglichkeiten von u.a. künstlicher Intelligenz, Robotik, Augmented Reality, Internet of Things, Beherrschung additiver Fertigungsprozesse, Werkerassistenzsysteme)

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Es können in einem Antrag verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen gebündelt werden, die unterschiedliche Qualifizierungsbedarfe verschiedener Beschäftigter bedienen und von unterschiedlichen Weiterbildungsanbietern durchgeführt werden.

Wir Bildungscoaches  von FRESKO e.V. beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich und unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsanbietern und -angeboten.

Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen und beraten vor Ort. Melden Sie sich bei uns!
Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org
Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Merkblatt zum Förderprogramm

DIGI-Zuschuss Quali Hessen FAQ

25. März 2022
von Wencke Strauss
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Pilotierung „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“ bei FRESKO e.V.

Im Mai 2021 initiierten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Projekt „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“. Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V. beteiligt sich an diesem Projekt und ermittelt gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die internationale Fachkräfte beschäftigen oder auch in Zukunft beschäftigen wollen, welche Bedarfe für Deutsch am Arbeitsplatz bestehen. Dazu werden in den KMU Interviews mit der Geschäftsleitung, aber auch mit den internationalen Fachkräften geführt.

© Netzwerk IQ/ANNEGRET HULTSCH Fotografie

Ziel der kommunikativen Bedarfserhebung

Wenn Menschen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch eine Beschäftigung oder Ausbildung aufnehmen, kann es im Berufsalltag zu sprachlich bedingten Kommunikationsschwierigkeiten kommen. Einerseits sind die Anforderungen der verschiedenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an die Sprachkenntnisse ihrer Beschäftigten vielfältig und hoch. Andererseits variiert die sprachliche Kompetenz und der jeweilige Lernbedarf bei den einzelnen Zweitsprecherinnen und Zweitsprechern stark. Aus diesem Grund werden kommunikative Situationen am Arbeitsplatz, in der Ausbildung und in der Qualifizierung nur schwer bewältigt und es kommt zu Problemen.

© Netzwerk IQ Fotografin: Silke Paustian

Eine kommunikative Bedarfserhebung im Unternehmen kann von Vorteil sein, um die arbeitsplatzspezifischen Herausforderungen zu erkennen und einen Plan für deren Bewältigung zu entwickeln. Dabei werden berufstypische sprachliche Anforderungen am Arbeitsplatz identifiziert und beschrieben. So lässt sich die Frage beantworten, welche Sprachkompetenzen vermittelt werden müssen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit an den jeweiligen Arbeitsplätzen ausführen können.

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch führt diese Bedarfserhebung durch und informiert und berät insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, welche Sprachförderangebote in der Region existieren, wie diese passgenau auf die Bedarfe in ihrem Betrieb eingehen können und welche formalen Kriterien gegebenenfalls für eine Förderung zu erfüllen sind.

adobe.stock Monkey Business

11. März 2022
von Wencke Strauss
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Das ALFA-Mobil zu Gast in Eltville zusammen mit FRESKO e.V. und dem Mehrgenerationenhaus

Viele Erwachsene haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben

Zeitung lesen, Notizen für den Kollegen schreiben, eine E-Mail verschicken oder den Kindern etwas vorlesen – für viele Erwachsene sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Um auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen, kam das ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am 08. März nach Eltville am Rhein.

Das ALFA-Mobil-Team mit dem Eltviller Bürgermeister Patrick Kunkel sowie Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses Eltville und von FRESKO e.V.

Zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Eltville und FRESKO e.V. veranstalteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ALFA-Mobils einen Aktionstag im Foyer der Märkte REWE, TAKKO und Deichmann am Kiliansring, um Jugendlichen und Erwachsenen, die ihre Schreib- und Lesekenntnisse verbessern möchten, sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Hinweise auf Unterstützungsmöglichkeiten – insbesondere das Lerncafé Eltville – zu geben.

Bürgermeister Patrick Kunkel im Gespräch mit den ALFA-Team-Mitarbeiterinnen Agnieszka Jaworska und Marula Sednawi und Lernbotschafter Dan Mohr

Betroffene sind häufig von sozialer oder beruflicher Teilhabe ausgeschlossen und verstecken sich

Wichtig ist es, das Problem in die Öffentlichkeit zu tragen, um es von Tabu und Stigma zu befreien. Deshalb war am Beratungsstand auch ein sogenannter Lernbotschafter mit dabei: Dan Mohr hat erst im Erwachsenenalter begonnen, Lesen und Schreiben zu lernen. Er berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und trug so ganz authentisch dazu bei, dass das Thema nicht schambehaftet sein muss.

Dan Mohr konnte vor Beginn seines Kurses nicht lesen und schreiben, in der Schule sei er immer so durchgerutscht, berichtete er. Aber er war schon gleich zu Beginn als Lernbotschafter für das ALFA-Mobil mit dabei, um andere zur Kursteilnahme zu ermutigen. Er erzählte, dass er damals von seiner Frau zum Kurs geschickt wurde und dies nicht bereut hat. Wenn er sich früher immer verstecken musste und Gründe wie eine vergessene Brille vorschob, um nicht lesen zu müssen, ist er jetzt froh, dass er ohne Hilfe den Busfahrplan oder alle Schilder auf seiner Strecke beim Motorradfahren lesen kann. Er ist stolz darauf, was er erreicht hat, und sagt über sich selbst: „Ich bin jetzt glücklich.“

Auch Patrick Kunkel, Bürgermeister von Eltville, kam zum Stand, um sich über das Thema und über das Lerncafé zu informieren, und betonte, wie wichtig es für ihn und die Stadt Eltville sei, Menschen mit diesem Hilfsangebot zu erreichen.

4. März 2022
von Wencke Strauss
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Berufsorientierung und Spracherwerb für Handel und Handwerk bei FRESKO e.V.

Seit September 2021 läuft bei FRESKO e.V. das neue Projekt „Berufsorientierung und Spracherwerb für Handel und Handwerk“, kurz BoS genannt.

An diesem Projekt nehmen 14 engagierte Geflüchtete auf fortgeschrittenem A1-Niveau teil. Bisher haben sie einige Monate im Unterricht ihr Deutsch verbessert, wurden mit einem Bewerbungstraining auf die vierwöchige berufliche Lernphase vorbereitet und haben Grundkenntnisse im allgemeinbildenden Bereich erworben. Zusätzlich wurden darüber hinaus notwendige Kenntnisse vermittelt, Angebote auch digital nutzen zu können und die Teilnehmenden wurden dabei angeleitet, dieses praktisch umzusetzen, sodass digitales Lernen möglich ist.

Im Februar hat für die meisten der Teilnehmenden die vierwöchige betriebliche Lernphase begonnen.

Sie sammeln auf dem Wiesbadener Arbeitsmarkt erste berufliche Erfahrungen in so verschiedenen Arbeitsbereichen wie Einzelhandel, Altenpflege, Gas-Wasser-Installation, Elektrotechnik, Reifenservice, Schreinerhandwerk sowie Bildung und Erziehung von Kindern im Elementarbereich. Die übrigen Teilnehmenden nehmen (weiterhin) eine Arbeitsgelegenheit wahr.

Wir freuen uns, dass es trotz der derzeitigen Einschränkungen vielen der Teilnehmenden gelungen ist, den ersten Schritt auf den deutschen Arbeitsmarkt zu machen.

Nach der betrieblichen Lernphase kommen sie für zwei weitere Wochen bei FRESKO e.V. zusammen, werden die Arbeitserprobung reflektieren und eine interne Sprachprüfung zum Nachweis ihrer Kenntnisse ablegen. Ende des Projekts ist Mitte März 2022.

Gefördert wird das Projekt durch die Landeshauptstadt Wiesbaden, Sozialleistungs- und Jobcenter – Maßnahmen- und Integrationsmanagement, im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

24. Februar 2022
von Ingrid Weinreich
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Einblicke in die Digitalveranstaltung der Bildungscoaches von FRESKO e.V. zu „Fachkräftemangel als Chance“ – Ideen Heute. In die Zukunft denken

Der Fachkräftemangel betrifft immer mehr Branchen in Deutschland, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben Schwierigkeiten ihre Bedarfe an Fachleuten zu decken. Wir als Bildungscoaches von FRESKO e.V. haben uns auf der Basis unserer Arbeit die Frage gestellt, ob der Mangel als Impuls für Unternehmen, die Wirtschaft und den Staat verstanden werden kann, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu verändern und für die Zukunft neu zu strukturieren? Wir haben uns gefragt, ob dies eine Chance für KMU sein könnte, sich langfristig neu zu positionieren? Wie müssen sich Städte und Regionen sich positionieren um ihre Attraktivität für Arbeitnehmer zu steigern?

Diese Fragen haben wir zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft, von Kammern und Bildungsanbietern in einer hybriden Veranstaltung im Dezember 2021 mit dem Thema „Fachkräftemangel als Chance“ diskutiert. Impulse anhand von Vorträgen für die Diskussion gaben Herr Schreiber vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und Frau Dr. Larsen von dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt a.M. .

Digital Veranstaltung zum Fachkräftemangel mit Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Kammern - Bildungscoaches von FRESKO e.V. beraten zu Qualifizierung und finanziellen Fördermöglichkeiten.

Bildungscoaches von FRESKO e.V. Claudia Ackermann und Ingrid Weinreich moderieren Digitalveranstaltung zum Fachkräftemangel, diesen als Chance zu begreifen durch neue Ideen Fachkräfte zu entwickeln und zu binden.

Die Qualifizierung auch während des Erwerbslebens wird in den zukünftigen Jahren ein zentrales Thema sein. Der klassische lebenslange Verbleib im Ausbildungsberuf ist ein auslaufendes Modell, welches modernisiert werden sollte. Die Qualifizierung der Arbeitnehmer, aber auch der Auszubildenden in neue Aufgabenfelder hinein gewinnt sowohl bei jungen als auch älteren Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Verstärkt durch die Pandemie hat insbesondere die voranschreitende Digitalisierung an Fahrt aufgenommen und damit der Bedarf, in fast allen Unternehmen Beschäftigte zu qualifizieren und Jobprofile zu überarbeiten. Ein individuelles Begleiten und Coachen ist dabei ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor für den erfolgreichen Abschluss einer Qualifizierungsmaßnahme.

Da die Passung von Jobangeboten und Arbeitskräften immer komplizierter wird und sich dies durch den altersbedingten Ersatzbedarf der Babyboomer Jahrgänge zukünftig noch verstärken wird, wäre es sinnvoll anzudenken, den Unternehmen ein wesentlich breiteres Spektrum an Qualifizierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und über die Bildungsanbieter leicht zugänglich zu machen. Die genauere Betrachtung der Arbeitsmarktzahlen durch das IWAK legt offen, dass der Höhepunkt des Fachkräftemangels in Wiesbaden ca. 2031, mit Rentenbezug der „Baby-Boomer“, und im RTK ca. 2028 erreicht sein wird.

Digitalveranstaltung Fachkräftemangel als Chance organisiert von FRESKO e.V. und durchgeführt mit Fa. Audiluma

Technik hinter den Kulissen einer digitalen Talkrunde mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kammern und den Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Parallel hierzu muss die Lücke fehlender Arbeitskräfte durch die Ausschöpfung brachliegender Potentiale, wie zum Beispiel niederschwellig Beschäftigte, Migranten, Frauen nach der Familienphase, als auch über verstärkte Zuwanderung geschlossen werden.

Positive Beispiele aus den Unternehmen zur Arbeitskräftebindung, Initiativen in der Region und Initiativen von den Kammern zur Arbeitskraftentwicklung zeigen in der Diskussion exemplarisch, welche Aktivitäten bereits gut funktionieren. Diese gilt es zu stärken und weiterzuentwickeln.

Die Bildungscoaches von FRESKO e.V. unterstützen die Unternehmen, die passende Qualifizierungsmöglichkeit und die finanziellen Fördermöglichkeiten für die Beschäftigten zu finden und begleiten während der Qualifizierungsmaßnahme bis zum erfolgreichen Abschluss. Das Projekt Bildungscoaches ist gefördert durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Bildungsberatung durch die Bildungscoaches von FRESKO e.V. zur beruflichen Qualifizierung und den finanziellen Fördermöglichkeiten

Qualifizierungsberatung durch Bildungscoach von FRESKO e.V. – Claudia Ackermann, Ruth Weber-Jung und Ingrid Weinreich

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, den Vortragenden aus der Wissenschaft, Herrn Schreiber (BIBB) und Frau Dr. Larsen (IWAK), den Teilnehmenden in der Diskussionsrunde, Frau Lutz (IHK), Frau Lilje (Wirtschaftsförderung Eltville), Herrn Gluche (HWK), Frau Weber-Jung (FRESKO e.V.), sowie der Firma Audiluma- Veranstaltungstechnik GmbH für die technische Umsetzung der digitalen Veranstaltung.

Weitere Information zu Qualifizierungsmaßnahmen und Beratung zu den passenden finanziellen Fördermöglichkeiten erhalten Sie von Ihren Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org

1. Februar 2022
von Wencke Strauss
Kommentare deaktiviert für Es geht weiter … Schutzschirm für Ausbildungssuchende in Wiesbaden (SchAu Wie) darf von FRESKO e.V. fortgeführt werden

Es geht weiter … Schutzschirm für Ausbildungssuchende in Wiesbaden (SchAu Wie) darf von FRESKO e.V. fortgeführt werden

Wir freuen uns, dass es mit SchAu Wie weitergeht!

Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI). Neu dabei ist die Globus-Stiftung, die seit vielen Jahren u.a. Projekte unterstützt, die Hilfestellungen für Jugendlichen beim Einstieg in das Berufsleben bieten.

Im vergangenen Jahr haben wir das Projekt bereits erfolgreich umgesetzt. Mit der großen Mehrheit der Teilnehmenden konnte eine gute Anschlussperspektive entwickelt werden, so konnten z.B. neun Teilnehmende in reguläre oder geförderte Ausbildung vermittelt werden. Als besonders erfolgreich hat sich die sehr individuelle und bedarfsgerechte Begleitung der Teilnehmenden erwiesen.

Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter bis 35 Jahre, die den Einstieg in eine Ausbildung anstreben.

Es ist rechtskreisoffen gestaltet, d.h. unsere Zielgruppe kann sowohl aus dem SGB II, SGB III, anderen Rechtskreisen oder auch ohne Leistungsbezug zu uns kommen. Der Ein- und Ausstieg ist jederzeit möglich, wobei die Teilnahmedauer maximal sechs Monate beträgt. In begründeten Fällen ist eine Verlängerung der Projektteilnahme möglich.

Es ist unser Ziel, dass möglichst viele teilnehmende junge Menschen durch unsere Angebote in der besonders belastenden Situation der Pandemie stabilisiert und abgeholt werden.

Aufgrund unserer bisherigen positiven Erfahrungen können wir die Teilnehmenden durch die individualisierte Arbeit auf verschiedenen Ebenen (beruflich, psychosozial oder familiär etc.) beruflich aktivieren und in den Ausbildungsmarkt integrieren. Sofern dies nicht möglich ist, können persönliche Problemlagen bearbeitet, Hinderungsgründe identifiziert und passende Anschlussperspektiven werden.

Inhalte des Projektes sind u.a. sozialpädagogische Begleitung, Berufsorientierung, Bewerbungsmanagement, Entwicklung digitaler Kompetenzen, ausbildungsvorbereitende Qualifizierung und bei Bedarf berufsbezogene Deutschförderung.

Wir freuen uns über Interessentinnen und Interessenten und stehen für Nachfragen gerne unter folgenden Nummern bzw. per E-Mail zur Verfügung.

Rouven Leiblein
0611 408074-16
r.leiblein[a]fresko.org
Bettina Buschhoff
0611 408074-15
b.buschhoff[a]fresko.org

Finanziert wird das Projekt über das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie von der Globus-Stiftung.

 

8. Dezember 2021
von Ingrid Weinreich
Kommentare deaktiviert für Einladung zur Podiumsdiskussion „Fachkräftemangel als Chance“ durch die Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Einladung zur Podiumsdiskussion „Fachkräftemangel als Chance“ durch die Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Gesellschaft und Unternehmen verändern sich in zunehmendem Tempo. Digitalisierung, technologischer und kultureller Wandel, Migration und die demografische Herausforderung stellen den Arbeitsmarkt vor etliche Herausforderungen. Mit einer Podiumsdiskussion möchten wir die in unterschiedlichen Feldern tätigen Akteure zusammenbringen, unsere Schnittstellen und Synergien erkennen und zukunftsfähige Lösungen gemeinsam finden.

Das ProAbschluss-Bildungscoach-Team von FRESKO e.V. Claudia Ackermann, Ruth Weber-Jung und Ingrid Weinreich laden zur Online Podiumsdiskussion ein:

„Fachkräftemangel als Chance“
Ideen Heute. In die Zukunft denken.
16. Dezember 2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Begrüßung durch Herrn Achim Staab (Leiter Wirtschaftsförderung des Rheingau-Taunus-Kreises)
Impulse geben:

Frau Dr. Christa Larsen, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe Universität Frankfurt am Main, und

Herr Daniel Schreiber, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

In der Live-Talkrunde begrüßen wir:
  • Frau Christine Lutz (stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Geschäftsführerin Bildung IHK Wiesbaden)
  • Frau Barbara Lilje (Amtsleiterin Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Kultur und Tourismus von Eltville)
  • Herrn Siegfried Huhle (Geschäftsführer Huhle Stahl- und Metallbau GmbH)
  • Herrn Christoph Gluche (Handwerkskammer Wiesbaden – Hauptabteilungsleiter der Berufsbildungs- und Technologiezentren)
  • Frau Ruth Weber-Jung (Geschäftsführerin FRESKO e.V.)

Lassen Sie uns diese Herausforderungen angehen! Tauschen wir uns mit dem Expertenteam über das aus, was bereits mit Erfolg funktioniert, und diskutieren wir, wie wir noch erfolgreicher für Wiesbaden, den Rheingau-Taunus-Kreis und das Land Hessen dem Fachkräftemangel entgegenwirken können.

Eine spannende Veranstaltung wünscht Ihnen Ihr Bildungscoach-Team von FRESKO e.V. und der Initiative ProAbschluss.

 

 

12. November 2021
von Wencke Strauss
Kommentare deaktiviert für Qualifikation mit Qualität! Die Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen bei FRESKO e.V.

Qualifikation mit Qualität! Die Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen bei FRESKO e.V.

Um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, müssen DaZ-Lehrkräfte ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen, die sogenannte „Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen nach § 18 DeuFöV“ (kurz: ZQ BSK).

FRESKO e.V. ist eine der Institutionen, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit der Durchführung dieser Qualifikation beauftragt wurden. Im Oktober 2021 wurde die erste ZQ BSK beendet. Sie folgte den Vorgaben der „Konzeption mit einem Kompetenz- und Anforderungsprofil für Lehrkräfte in Berufssprachkursen“ des BAMF.

Die Qualifizierung bestand inhaltlich aus acht Modulen und folgte im Aufbau der BAMF-Konzeption.

* Die Präsenzphasen (acht aufeinander aufbauende Workshops im Umfang von 70 Unterrichtseinheiten bzw. UE) mussten coronabedingt online, also in virtuellen Klassenzimmern stattfinden. Dazu nutzten wir „adobeconnect“, eine Schulungssoftware, die uns viele Möglichkeiten der Interaktion und Zusammenarbeit – des Lernens mit- und voreinander – bietet.

* In Selbstlernphasen bereiteten die Teilnehmenden die Präsenzphasen vor und nach. Sie nutzen dazu die FRESKO-moodle-Lernplattform, auf der sie nicht nur alle Materialien vorfanden, sondern u. a. Aufgaben, Ergebnisse sowie ein Forum zum Austausch. Für diese Phasen waren 80 UE vorgesehen.

* Die Präsenzphasen wurden weiterhin durch begleitete und unbegleitete Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen zu jedem der acht Module im Umfang von 10 UE ergänzt.

* Last not least gab es zu jedem der acht Module eine Portfolio-Aufgabe. Diese Aufgaben wurden am Ende in der Abschlussarbeit, dem Portfolio, zusammengefasst.

Ergebnis nach sechs Monaten

Zufriedene Lehrkräfte und zufriedene Trainer:innen, die mit einem glücklichen Aufatmen auf einen langen gemeinsamen, oft beschwerlichen, vor allem aber gewinnbringenden Weg zurückblicken.

Eine Teilnehmerin soll stellvertretend hier zu Wort kommen: „Durch die Qualifizierung habe ich noch mehr Sicherheit als Lehrkraft gewonnen und bin dazu befähigt, in künftigen Berufssprachkursen zielgerichtet meinen Unterricht vorbereiten zu können sowie sicher und professionell im Unterricht zu agieren. Durch durchdachte und auf die Zielgruppe abgestimmte und abwechslungsreiche Unterrichtsmaterialien, hinter denen ich vollkommen stehe, sowie durch die Vermittlung beruflichen Wissens werde ich den Lernenden sicherlich einen guten und erfolgreichen Unterricht anbieten und diese auf ihre spätere Rolle im Berufsleben vorbereiten können.“