FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

12. September 2022
von Wencke Strauss
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Ein Abschied und ein Neuanfang – Praxis und Schule für den Hauptschulabschluss und einen erfolgreichen Start ins Berufsleben (PuSch) geht, Praxis und Schule (PUSCH) kommt

Die Maßnahme Praxis und Schule für den Hauptschulabschluss und einen erfolgreichen Start ins Berufsleben (PuSch) ist in der Variante PuSch B zu Ende gegangen. Durchgeführt wurde PuSch B an beruflichen Schulen, in Wiesbaden lief die Maßnahme vom 01. August 2015 bis zum 31. Juli 2022 an der Kerschensteinerschule im Berufsschulzentrum. FRESKO e.V. hat die PuSch B-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über diese Jahre hinweg sozialpädagogisch begleitet und hatte viele Erfolge zu verbuchen.

In jedem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler ihren ersehnten Hauptschulabschuss im 11. Schulbesuchsjahr erlangt bzw. sind in eine Ausbildungsstelle oder in weitere Anschlussperspektiven vermittelt worden. Einige von ihnen konnten sich sogar für auf den Hauptschulabschluss aufbauende Schulformen qualifizieren. Ein PuSch B-Teilnehmer ‚der ersten Stunde‘ studiert heute Informatik und gab bereits Nachhilfe im Bereich Mathematik in PuSch B-Klassen!

Ewa Hartmann, die PuSch B sieben Jahre lang als Sozialpädagogin begleitet hat, ist stolz auf diese Erfolge: „Ich treffe ehemalige Schülerinnen und Schüler aus meinen Klassen in Einzelhandelsgeschäften an der Kasse oder im Laden, wo sie ihre Ausbildung machen oder nach Ausbildungsabschluss beschäftigt sind. Ich treffe sie beim Bäcker, wenn ich Brötchen hole. In den verschiedenen Ausbildungsbereichen der Domäne Mechtildshausen.

Auch bei der Praktikumsakquise für PuSch-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer habe ich immer wieder von verschiedenen Handwerksbetrieben erfahren, dass sie mit unseren Ehemaligen, die nun bspw. als Anlagemechaniker oder Elektroniker ihre Ausbildung machen, sehr zufrieden sind. Ein schönes Gefühl zu wissen, dass diese jungen Menschen sich beruflich weiterentwickeln und ihre Zukunft Fahrt aufgenommen hat!“

Im Schuljahr 2021/2022 haben Ewa Hartmann und Sirin Akyol, eine weitere erfahrene und einfühlsame FRESKO e.V.-Kollegin, die letzte PuSch B-Klasse gemeinsam betreut und „viel Spaß dabei gehabt“, so Hartmann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahres hatten einen besonders hohen Förderbedarf in allen Lernfächern, aber immerhin vier von 13 aus dieser Klasse haben den Hauptschulabschluss geschafft. Ein Schüler ist anschließend in Ausbildung eingemündet. Infolge einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und mit dem Jobcenter der Landeshauptstadt Wiesbaden konnten alle anderen ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Fördermaßnahmen vermittelt werden.

„Schade, dass PuSch B nun endet“, meint Hartmann, „und nur PuSch A, der erste Teil des ursprünglichen PuSch-Konzepts, als Fördermaßnahme an den Hauptschulen in die neue Förderperiode des Europäischen Sozialfonds, kurz: ESF, übernommen wurde.“ Der ESF ist neben dem Land Hessen Kofinanzierer des Programms. Statistiken zeigen, dass PuSch B ein Tor für die Zukunft für viele benachteiligte Jugendliche gewesen ist, die sich für den schulischen Weg entschieden haben. Das Programm hatte also nachweislich Erfolg, wird aber dennoch eingestellt. „Viele Jugendliche werden nun in Zukunft leider auf der Strecke bleiben“, bedauert die Pädagogin.

FRESKO e.V. und Ewa Hartmann blicken jetzt nach vorne – mit der Übernahme der sozialpädagogischen Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Programm Praxis und Schule (PUSCH), wie der neue Name lautet, zum 01. August 2022 an der IGS Obere Aar in Taunusstein. „Nun beginnt ein neues Kapitel. Ich freue mich sehr darüber!“, sagt Hartmann.

9. August 2022
von Wencke Strauss
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Vom ESF zum ESF Plus – Bildungscoaches von FRESKO e.V. beraten zu vielfältigen beruflichen Weiterbildungen

FRESKO e.V. hat viele Beschäftigte und Unternehmen zu den Möglichkeiten beruflicher Nachqualifizierung beraten. Die Bildungscoaches Frau Ackermann und Frau Weinreich haben dabei im Rahmen des Projektes Pro Abschluss die Beschäftigten begleitet und durch die Förderung des QualiSchecks finanziell gefördert.

Viele haben dadurch erfolgreich ihre Ausbildung berufsbegleitend abgeschlossen. Aus angelernten Beschäftigten sind Fachkräfte geworden.

Wir möchten uns bei Ihnen, den Akteuren aus dem Wirtschaftsministerium, den Kammern den Bildungsanbietern, den Berufsschulen und zahlreichen weiteren Netzwerkpartnern für Ihre Unterstützung bedanken, unsere Klienten bei der erfolgreichen Qualifizierung zum Berufsabschluss zu unterstützen.

Mit dem Start der neuen Förderperiode der Europäischen Union zum 1. Juli, dem ESF Plus Programm, wird der Fokus der Fachkräftesicherung in Hessen mit dem Ziel Fachkräfte zu gewinnen, einzubinden und weiter zu entwickeln noch mehr intensiviert.

Die Bildungscoaches von FRESKO e.V., stark in der Netzwerkarbeit und herausragend in der beruflichen Qualifizierungsberatung sind auch in der neuen Förderperiode die Ansprechpartner, wenn es um die berufliche Bildung von Beschäftigten geht. Im Sinne des lebenslangen Lernens und der schnellen Veränderung in den Berufsfeldern finden die Bildungscoaches gemeinsam mit den Klienten den geeigneten Weg, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Dabei nehmen die Bildungscoaches die Potentiale jeden Einzelnen in den Blick, um die geeignete berufliche Qualifizierung zu finden. Von einer beruflichen Weiterbildung, Umschulung oder Aufstiegsqualifizierung, bis hin zur Nachqualifizierung zum anerkannten Berufsabschluss bestehen sowohl diverse Angebote auf dem Weiterbildungsmarkt als auch zahlreiche finanzielle Fördermöglichkeiten.

Die Beratung ist kostenfrei und erfolgt je nach Wunsch persönlich oder auch digital.

Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen und beraten vor Ort.
Melden Sie sich bei uns!
Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org

28. Juli 2022
von kathrinkomora
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Sommerfest – Bergfest – Staffelübergabe

Bei herrlichem Wetter konnten wir am 18.07.2022 gemeinsam mit ehrenamtlichen Lernbegleitern und Lernbegleiterinnen, den Schülerinnen und Schülern sowie Freunden des Projekts MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen unser Sommerfest im Jugendpark der Kulturen in Eltville feiern.

Unter schattenspendenden Linden und mit einem syrischen Buffet, das sich sehen (und schmecken) lassen konnte, fand die Begegnung im gemütlichen und lockeren Rahmen statt. Im Vordergrund stand der Austausch der Lernbegleiter und Lernbegleiterinnen, aber auch das Miteinander von Erwachsenen und Kindern. Das Sommerfest war aber gleichzeitig auch ein Bergfest und eine Staffelübergabe: Das Projekt, das seit dem 01.01.2022 als Sonderschwerpunkt des Mehrgenerationenhauses Eltville von FRESKO e.V. aufgebaut und geleitet wurde, wird zum 01.08.2022 an das Mehrgenerationenhaus unter der Leitung von Andrea Derstroff übergehen.

Bleiben werden aber natürlich unser Organisations- und Unterstützungsteam: Isolde Wende und Steffen Bißdorf sind Ansprechpartner für Lernbegleiter und Lernbegleiterinnen, Kinder und Lehrer bzw. Lehrerinnen und unterstützen tatkräftig beim Matchen der Tandems, der zeitlichen Planung und der Koordinierung der Räume. Ein herzliches Dankeschön sagt FRESKO e.V. an unsere beiden Koordinatoren und wünscht weiterhin gutes Gelingen.

Auch bedanken wir uns bei allen für die Teilnahme an diesem gelungenen Fest und vor allem bei Rolf Lang und der Philipp-Kraft-Stiftung für diesen wunderschönen Ort der Begegnung!

   

7. Juli 2022
von Wencke Strauss
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InteA-Schülerinnen und Schüler tanzen beim Partizipationsprojekt „EDEN“ in Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt

„Stelle Dir vor, Du könntest an einem Ort Deiner Wahl leben und diesen auch selbst gestalten. Wie deinen persönlichen Garten. Wie würde er aussehen? Wo würde Dein Eden sein?“ Mit diesen Worten wird auf der Internetseite des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden das Tanz-Partizipationsprojekt „EDEN“ beschrieben. Und weiter:

“ ‚EDEN‘ begibt sich auf die Suche nach diesem lebendigen Ort in uns und um uns herum und fragt danach, wie und wo ein Ort des Gleichgewichts zwischen unberührten, wilden Naturmächten und domestizierten, gepflegten Landschaften artikuliert werden kann. In einer Auseinandersetzung mit den Sprachgewalten der Natur erforscht das Partizipationsprojekt wie Mensch und Natur als Einheit, Gegensätze, Spielmöglichkeiten oder Reibungsflächen in einen Dialog miteinander treten können. Wir laden Menschen aus unterschiedlichen Lebenskontexten, Biografien und Generationen ein, diesen utopischen oder realen Ort mit zu erschaffen und eine außergewöhnliche Tanzerfahrung zu erleben.“

Bilder und ein Video auf der Internetseite des Hessischen Staatstheaters geben einen Eindruck von der Choreografie, die viel Spannung und Dynamik auf der Bühen erwarten lässt!

Mijdar, Fatima, Marziya, Lindy L’Or, Farhad und Zilan (v.l.n.r.) aus dem InteA-Programm bei FRESKO e.V. werden im Partizipationsprojekt „EDEN“ ab Ende Juni 2022 live vor Publikum in Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt tanzen

Insgesamt hatten sich allein in der Landeshauptstadt Wiesbaden 150 Frauen und Männer, die das Mindestalter von 16 Jahren gerade eben erreicht hatten oder auch schon deutlich älter waren, für das Partizipationsprojekt in Kooperation mit der Tanzplattform Rhein-Main beworben. Teilnehmen konnten letztlich jedoch – produktions- und auch Corona-bedingt – nur 20 Personen.

Sechs Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Landesprogramms InteA – Integration durch Anschluss und Abschluss die letzten Jahre ihrer Schulpflicht an der Kerschensteinerschule in Wiesbaden verbringen, schafften es unter die glücklichen 20. Sie lassen sich zwischen Anfang Mai und Ende Juli 2022, wenn die letzte Vorstellung über die Bühne gegangen sein wird, auf das Tanzabenteuer ein.

Die Teilnahme am Partizipationsprojekt ist kostenlos – und man muss noch nicht einmal Tanzkenntnisse mitbringen.

 

Die Wiesbadener Proben finden jeden Mittwochabend von 18:45 bis 22:00 Uhr im Hessischen Staatstheater statt. Die Künstlerische Leitung haben Nira Priore Nouak, Raimonda Gudavičiūtė und Marcelo Omine.

Das Projekt „EDEN“ ist allerdings tatsächlich ein städteübergreifendes Projekt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Landeshauptstadt Wiesbaden, aus Darmstadt und aus Frankfurt und werden zunächst getrennt voneinander, jede Gruppe in ihrer Stadt, die Chorographie einstudieren. Später werden die Gruppen in Samstagsproben nach und nach zusammengebracht, dabei stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Städten dann erstmals gemeinsam auf der Bühne. Bei der Premiere in Darmstadt Ende Juni 2022 und während der Vorstellungen in Wiesbaden und Frankfurt im Juli werden insgesamt 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne stehen. Man kann sich also schon einmal auf die Vorstellungen im Sommer mit dieser riesigen Anzahl an Partizipantinnen und Partizipanten freuen!

Die InteA-Schülerinnen und -Schüler berichteten, nachdem die ersten Proben ‚überstanden‘ waren, dass sie mit „EDEN“ völlig neue Erfahrungen machen.

 

Viele von ihnen hatten zuvor keinerlei Tanzerfahrungen, noch waren sie schon jemals in einem Ballettsaal gewesen. Die jungen Leute aus der Kerschensteinerschule arbeiten mit einer bunt gemischten Gruppe aus allen Alterstufen und Generationenen zusammen – und natürlich mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern. Das Partizipationsprojekt hat Anspruch – und beansprucht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in nicht geringem Maße.

Die Proben laufen bisher gut, erfordern aber jedes Mal drei Stunden am Stück Konzentration und Ausdauer. Die Chorographie ist sehr komplex, so erzählen es die InteA-Schülerinnen und -Schüler. Jedoch hätten sie immer viel Spaß dabei und würden auch viel lachen.

Sirin Akyol, Sozialpädagogin und InteA-Projektkoordinatorin für FRESKO e.V., berichtet von ihren Eindrücken bei der ersten Probe – bei der sie gleich dabeibleiben und mittanzen durfte (oder: musste?): „Eigentlich wollte ich die Schülerinnen und Schüler zum ersten Termin nur hinbegleiten, sie dort abgeben und anschließend nach einem langen Arbeitstag nach Hause fahren. Doch am Staatstheater angekommen, hat mich die künstlerische Leiterin Nira Priore Nouak überzeugt, bei der ersten Probe einfach gleich dazubleiben und mitzumachen. Ich habe mich drauf eingelassen, denn ich war ja schon sehr neugierig.

Nach einer langen Vorstellungs- und Einführungsphase ging es endlich los. Wir verteilten und bewegten uns im Raum, erst einmal Aufwärmübungen. Dann wurden hintereinander einzelne Tanzelemente vorgestellt, die wir nachmachen sollten. Zum Beispiel hat jeder ein großes Kissen bekommen, sollte auf dem Kissen sitzen, liegen, stehen, sich auf das Kissen fallen lassen und viele weitere solcher Aktivitäten. Im Hintergrund lief Musik, die extra für das Partizipationsorojekt komponiert worden war. Nach drei Stunden war ich platt. Den InteA-Schülerinnen und -Schülern ging es aber nicht anders!

„Für mich persönlich war es ein tolles Erlebnis, mich gemeinsam mit völlig fremden Menschen und insbesondere mit meinen Schülerinnen und Schülern auf die Tanzerfahrung einzulassen.“

 

Wir sehen uns täglich im Unterricht, sie kommen oft in mein Büro – aber tanzen haben mich die Schülerinnen und Schüler ja noch nie gesehen! Beim Blickkontakt mit ihnen lachten wir viel über uns selbst. Nach den drei Stunden haben die Schülerinnen und Schüler und Nira Priore Nouak versucht, mich zu überreden, jede Woche mitzumachen. Anscheinend sahen sie in mir ein unentdecktes Tanztalent … Das Angebot musste ich aus zeitlichen Gründen jedoch leider ablehnen.

Am nächsten Tag hatten wir alle bösen Muskelkater und konnten uns kaum bewegen und laufen. Im Nachhinein bin ich trotzdem froh, an der ersten Probe teilgenommen zu haben. So habe ich nun einen Eindruck davon, wie das Projekt aufgebaut ist, welche Arbeit dahintersteckt, was erwartet wird. Und ich freue mich, bei der Uraufführung in Darmstadt und bei den weiteren Vorstellungen – ich muss ja bei allen dabeisein! – meine jungen Leute auf der Bühne zu sehen.“

30. Juni 2022 – Staatstheater Darmstadt (Premiere)

08. Juli 2022 – Hessisches Staatstheater Wiesbaden

14. Juli 2022 – Frankfurt LAB

20. Juni 2022
von kathrinkomora
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Hilfestellung für Lehrkräfte: Fortbildungen „Die neuen Prüfungen für Berufssprachkurse“

Ab dem 1. Juli 2022 müssen alle Deutschlernenden in den Spezialberufssprachkursen A2 und B1 und den Basisberufssprachkursen B2 und C1 die neuen DEUTSCH-TESTS für den BERUF (DTB) ablegen. Sie testen allgemein berufsorientierte sprachliche Kompetenzen und beinhalten Aufgaben, die kommunikative Situationen im Berufskontext abbilden.

Quelle: pixabay.com

Die neuen Deutsch-Tests für den Beruf für die Niveaustufen A2–C1 lösen die zuvor verwendeten Prüfungsformate ab und stellen somit Lehrende vor neue Herausforderungen: Wie sehen die Prüfungsformate aus? Was wird von den Teilnehmenden erwartet? Wie gestaltet man ein effektives Prüfungstraining im Unterricht, damit die Teilnehmenden die Prüfung bestehen?

Rechtzeitig vor der Einführung der neuen Tests hat die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch den sich hier ergebenden Schulungsbedarf aufgegriffen und zwei Fortbildungen zu den neuen Prüfungen angeboten.

Unter der Leitung von Frau Dott. Silvia Miglio trafen sich im Mai und Juni 2022 viele interessierte Lehrkräfte, die mehr über den Prüfungsablauf, die Aufgabenstellungen, die Prüfungsstruktur und die Bewertungskriterien erfahren wollten. Im regen Austausch erarbeiteten sie Strategien, um sich einen Weg durch den Dschungel der neuen, vielfältigen Aufgaben zu bahnen. Im Mittelpunkt standen die Anforderungen an die Lernenden und die Ziele, die erreicht werden müssen. Frau Dott. Miglio zeigte die prüfungsrelevanten Aspekte und wie man diese kontinuierlich im Unterricht trainieren kann, damit die Teilnehmenden nicht nur für die Prüfung lernen, sondern auch ihre eigenen Kompetenzen nachhaltig entwickeln.

Die Lehrkräfte fanden die Workshops sehr hilfreich, informativ, sachlich und praxisorientiert. Sie äußerten den Wunsch nach einem zusätzlichen Treffen im Herbst, um sich über die ersten, konkreten Erfahrungen mit den schon durchgeführten DTB auszutauschen. Viele Fragen ergeben sich nämlich erst, nachdem die ersten Prüfungen stattgefunden haben.

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch ist ein Angebot von FRESKO e.V. Verein für Bildungs- und Kulturarbeit im Rahmen des Hessischen Landesnetzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Die Fortbildungen werden im Rahmen des Förderprogramms finanziert und sind für Teilnehmende kostenlos.

25. Mai 2022
von Ingrid Weinreich
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QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. auf der Infomesse der Stadt Wiesbaden für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund

Auf der Infomesse „Was geht?“ zu Ausbildung und Beruf für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte des Wiesbadener Netzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden – Netzwerk für Integrationspartner“ sind die Beraterinnen des FRESKO e.V.-Projekts „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“ auch 2022 mit einem eigenen Stand vertreten. Die Infomesse für junge Menschen in bzw. auf der Suche nach Ausbildung und Beruf, für Ehrenamtliche und Hauptamtliche bietet verschiedenen Akteur*innen aus der Ausbildungs- und Arbeitswelt die Möglichkeit, an Gesprächstischen ihre Angebote vorzustellen, Fragen zu beantworten und sich mit Besucher*innen auszutauschen.

Die QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. unterstützen Auszubildende, Betriebe, Berufsschulen und Eltern dabei, Probleme in der Ausbildung frühzeitig wahrzunehmen. Mithilfe von professioneller Beratung und Begleitung können drohende Abbrüche vielfach abgewendet oder Anschlussperspektiven erarbeitet werden.

„Unser Team beteiligt sich auch im Jahr 2022 gern an der Infomesse, denn wir sehen viele Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in Ausbildung in unseren Beratungen“, so Nina Becker, QuABB-Beraterin von FRESKO e.V. in der Kerschensteinerschule – Berufsschulzentrum Wiesbaden.

„Überwiegend kommen diese jungen Auszubildenden wegen Sprachförderbedarfen und Nachhilfe. Aber auch andere Problematiken spielen bei vielen eine Rolle. Zum Beispiel die Wohnsituation ohne Familienanschluss, die Isolation durch die Folgen von Corona, aber auch die Unkenntnis der Abläufe bei den deutschen Ämtern und Behörden. Auszubildende mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind ganz klar eine Personengruppe, die wir mit unseren Beratungsangeboten unterstützen und weiter erreichen möchten. Wir wollen mit unserer Präsenz auf der Infomesse die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule bei ihnen noch bekannter machen.“

Auf der Berufsinfomesse stehen die QuABB-Beraterinnen für Fragen rund um die Ausbildungsbegleitung zur Verfügung und geben Auskunft, welche Wege in die QuABB-Beratung führen und wer sie in welchem Fall in Anspruch nehmen kann.

Flyer mit Informationen zur Infomesse „Was geht?!“ für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte im Juni 2022 in Wiesbaden

19. Mai 2022
von kathrinkomora
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Wissen spielend vermitteln – Austauschtreffen für Ehrenamtliche und Interessierte

Am 16. Mai 2022 fand unser zweites Austauschtreffen im Projekt MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen im Mehrgenerationenhaus in Eltville statt. Steffen Bißdorf sprach in einem Vortrag zum Thema „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“, gab Tipps zu kostenlosen Unterrichtsmaterialien, Apps und spielerischen Übungen sowie über die Förderung der Motivation.

Ehrenamtliche Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten im Anschluss Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde. Und weitere Lerntandems konnten sich anbahnen.

Wir freuen uns auf ein nächstes Austauschtreffen am 20. Juni 2022 in Eltville.

Auch weiterhin gibt es noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die durch Corona den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung suchen. Wir freuen uns ebenso über Menschen, die das Projekt als Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter unterstützen möchten.

Austauschtreffen 16.05.2022

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

13. Mai 2022
von ruthweberjung
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Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert

Am 25. April 2022 durften wir im Rahmen des Projektes MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen, welches wir in Kooperation mit dem MGH Eltville durchführen, zum Thema: Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert mit unserer Auftaktveranstaltung die Arbeit in Präsenz beginnen.

Im MGH 1 in Eltville kamen wir mit den ehrenamtlich engagierten Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern zusammen, die uns im Projekt auf ganz wunderbare Art und Weise unterstützen. Kathrin Giebeler, unsere Kollegin aus dem Projekt Vielfältig fit im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, führte uns mit viel Fachwissen und großer Empathie für das Thema und die Zielgruppe durch den Abend.

Es war ein spannender und aufschlussreicher Austausch!

Und wir freuen uns schon, wenn wir am 16. Mai 2022 von Steffen Bißdorf lernen, wie man „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“ kann.

Wir freuen uns über weitere interessierte Personen, die uns im Projekt als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter unterstützen möchten.

Wir haben auch noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die wegen Corona vielleicht ein wenig den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung benötigen.

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

 

22. April 2022
von Ingrid Weinreich
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Neuer Sondercall zum DIGI-Zuschuss Quali am 10. Mai 2022 – Weiterbildung für die Digitalisierung wird auch in 2022 gefördert

Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz und anderer Transformationsprozesse im Rahmen der Digitalisierung verlangen die Entwicklung entsprechender Kompetenzen der Beschäftigten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen in Hessen werden in 2022 dabei unterstützt ihre Beschäftigten mit den passenden Qualifizierungsmaßnahmen durch den Förderaufruf „DIGI-Zuschuss Quali“ für die Digitalisierung weiterzubilden. Die Förderung umfasst 50 % der Weiterbildungskosten bis zu einer Höhe von 10.000 Euro pro Antrag.

Am 10.Mai 2022 können sich interessierte Unternehmen in einem Zeitfenster von 24 Stunden um die Teilnahme am Sondercall registrieren.

Der „DIGI-Zuschuss Quali“ fördert Weiterbildungsmaßnahmen:
  • für Beschäftigte sowie Betriebsinhaberinnen und -inhaber der Antragsberechtigten Unternehmen
  • in Form von Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybriden Formaten
  • in Form sowohl von extern stattfindenden Weiterbildungen als auch von Inhouse-Schulungen

Die geförderten Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Digitalisierungsfortschritte in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, Strategie und Organisation und/oder IT-Sicherheit des Unternehmens unterstützen und müssen einem der fünf Kompetenzbereiche des europäischen Kompetenzrahmen DigComp zuzuordnen sein. Die Beispiele in Klammern dienen der Veranschaulichung und stellen keine erschöpfende Liste möglicher Qualifizierungsthemen dar:

Kompetenzbereich 1: Informations- und Datenkompetenz (z. B. Recherche, Auswertung und Management von betrieblichen und externen Daten inkl. Data Science)

Kompetenzbereich 2: Kommunikation und Kooperation (z. B. Interaktion und Datenaustausch mittels digitaler Technologien im Unternehmen / im Wertschöpfungsnetzwerk / mit Endkunden, Konzeption und Steuerung digitalgestützter Lehr- und Lernprozesse in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung)

Kompetenzbereich 3: Erstellung digitaler Inhalte (z. B. Programmierung, Aufbereiten / Präsentieren / Veröffentlichen von Inhalten im Internet, Wissen über Lizenzen)

Kompetenzbereich 4: Sicherheit (z. B. Erstellen von IT- und/ oder Datensicherheitskonzepten, Schutz persönlicher und geschäftlicher Daten)

Kompetenzbereich 5: Problemlösung (z. B. Einsatz von MES – Manufacturing-Execution-Systems, Enterprise-Ressource-Planning oder Warenmanagementsystemen, Anwendungsmöglichkeiten von u.a. künstlicher Intelligenz, Robotik, Augmented Reality, Internet of Things, Beherrschung additiver Fertigungsprozesse, Werkerassistenzsysteme)

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Es können in einem Antrag verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen gebündelt werden, die unterschiedliche Qualifizierungsbedarfe verschiedener Beschäftigter bedienen und von unterschiedlichen Weiterbildungsanbietern durchgeführt werden.

Wir Bildungscoaches  von FRESKO e.V. beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich und unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsanbietern und -angeboten.

Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen und beraten vor Ort. Melden Sie sich bei uns!
Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org
Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Merkblatt zum Förderprogramm

DIGI-Zuschuss Quali Hessen FAQ

25. März 2022
von Wencke Strauss
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Pilotierung „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“ bei FRESKO e.V.

Im Mai 2021 initiierten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Projekt „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“. Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V. beteiligt sich an diesem Projekt und ermittelt gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die internationale Fachkräfte beschäftigen oder auch in Zukunft beschäftigen wollen, welche Bedarfe für Deutsch am Arbeitsplatz bestehen. Dazu werden in den KMU Interviews mit der Geschäftsleitung, aber auch mit den internationalen Fachkräften geführt.

© Netzwerk IQ/ANNEGRET HULTSCH Fotografie

Ziel der kommunikativen Bedarfserhebung

Wenn Menschen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch eine Beschäftigung oder Ausbildung aufnehmen, kann es im Berufsalltag zu sprachlich bedingten Kommunikationsschwierigkeiten kommen. Einerseits sind die Anforderungen der verschiedenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an die Sprachkenntnisse ihrer Beschäftigten vielfältig und hoch. Andererseits variiert die sprachliche Kompetenz und der jeweilige Lernbedarf bei den einzelnen Zweitsprecherinnen und Zweitsprechern stark. Aus diesem Grund werden kommunikative Situationen am Arbeitsplatz, in der Ausbildung und in der Qualifizierung nur schwer bewältigt und es kommt zu Problemen.

© Netzwerk IQ Fotografin: Silke Paustian

Eine kommunikative Bedarfserhebung im Unternehmen kann von Vorteil sein, um die arbeitsplatzspezifischen Herausforderungen zu erkennen und einen Plan für deren Bewältigung zu entwickeln. Dabei werden berufstypische sprachliche Anforderungen am Arbeitsplatz identifiziert und beschrieben. So lässt sich die Frage beantworten, welche Sprachkompetenzen vermittelt werden müssen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit an den jeweiligen Arbeitsplätzen ausführen können.

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch führt diese Bedarfserhebung durch und informiert und berät insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, welche Sprachförderangebote in der Region existieren, wie diese passgenau auf die Bedarfe in ihrem Betrieb eingehen können und welche formalen Kriterien gegebenenfalls für eine Förderung zu erfüllen sind.

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