FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

30. Juni 2021
von Ingrid Weinreich
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Kostenfreie Bildungsberatung von ProAbschluss in Wiesbaden-Biebrich am 6. + 7. Juli 2021

Bildungscoaches von FRESKO e.V. im mobilen Beratungsbüro in Wiesbaden Biebrich

Qualifizierungsberatung und Fördermöglichkeiten durch die Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Haben Sie langjährige Berufserfahrung durch Ihre tägliche Arbeit, aber Ihnen fehlt ein Berufsabschluss in Ihrem Tätigkeitsfeld?

Wollen Sie sich beruflich weiterentwickeln, aber Sie kennen nicht die passende Qualifizierung und mögliche finanzielle Fördermöglichkeiten?

Wir Bildungscoaches von FRESKO e.V. beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich zu ihren beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten am 6. und 7. Juli auf dem Parkplatz des Malereinkaufs-Süd, Rheingaustraße 94, in Wiesbaden-Biebrich.

Kommen Sie vorbei! Das Projekt ProAbschluss des Landes Hessens ermöglicht mit einem QualiScheck die Förderung Ihrer Qualifizierung mit einer Summe bis zu 4.000,- EURO.

Einladung mobilen Qualifizierungsberatung

Mobile Beratung der Bildungscoaches von ProAbschluss auf dem Parkplatz des Malereinkaufs

Sie können an den beiden Tagen nicht am Infomobil vorbeikommen, aber interessieren sich für eine Beratung zur beruflichen Qualifizierung und den passenden finanziellen Förderungen? Wir sind für Sie da in unseren Beratungsräumen bei FRESKO e.V. in Wiesbaden in der Rheinstraße 36. An verschiedenen Tagen bieten wir auch Sprechzeiten in Eltville und in Taunusstein an. Melden Sie sich bei uns!

11. Mai 2021
von Wencke Strauss
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Jeder Abschluss ist ein neuer Anfang! ProAbschluss-Bildungsberatung mit dem Infomobil am 19. Mai vor Dow Silicones, Wiesbaden


Kostet nichts, bringt viel: Ein Beratungsgespräch zum Thema berufsbezogener Abschluss.

Haben Sie langjährige Berufserfahrung, aber Ihnen fehlt ein Berufsabschluss in Ihrem Tätigkeitsfeld? Es ist nie zu spät, einen Berufsabschluss zu erwerben! Wie das geht, zeigen Ihnen die Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Kommen Sie zur mobilen Bildungsberatung am Infomobil der Initiative ProAbschluss vor dem Haupteingang der Dow Silicones Deutschland GmbH in Wiesbaden. Die Bildungscoaches sind vor Ort und bieten unverbindlich und kostenfrei eine Beratung rund um Ihre berufliche Qualifizierung. Wir ermitteln gemeinsam Ihre Kompetenzen und zeigen Ihnen den Weg auf: von der Prüfungsvorbereitung bis zur Prüfung und zum erfolgreichen Berufsabschluss.

Wann? 19. Mai 2021

Wo? Parkplatz vor dem Haupteingang von Dow Silicones, Rheingaustraße 34, 65201 Wiesbaden

Wir beraten alle Interessierten zu individuellen beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten – unabhängig von der Unternehmensgröße, vom Großunternehmen bis zum Kleinstbetrieb. Und sind auf Ratsuchende und Multiplikatoren mit kleinen und feinen Giveaways eingestellt.

Der Fokus der Unterstützungsleistungen von ProAbschluss an Beschäftigte und Betriebe mit der Bildungsberatung und dem hessischen Förderinstrument „Qualifizierungsscheck“ liegt außerdem ausdrücklich auch auf den Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Sie können nicht zum Infomobil kommen, interessieren sich aber für eine Beratung zur beruflichen Qualifizierung? Wir beraten in unseren Räumlichkeiten bei FRESKO e.V. in Wiesbaden in der Rheinstraße 36 („Haus des Handwerks“). Zusätzlich bieten wir Sprechzeiten in Eltville und in Taunusstein an.

Melden Sie sich gern bei uns!

Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.VRuth Weber-Jung FRESKO e.V. Projekt Eltville Asyl
Ingrid Weinreich
0611 9697046-7
i.weinreich[a]fresko.org
Ruth Weber-Jung
0611 408074-48
r.weber-jung[a]fresko.org
Wencke Strauß
0611-9697046-8
w.strauss[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611-9697046-6
c.ackermann[a]fresko.org

28. April 2021
von Ruth Weber-Jung
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5.000 € Spende der audiluma Veranstaltungtechnik GmbH an FRESKO e.V.

Ende letzten Jahres haben wir schon an dieser Stelle über das Projekt „Wiesbaden leuchtet“ der audiluma Veranstaltungstechnik GmbH Wiesbaden berichtet.

Wolfgang Vogel, der Geschäftsführer berichtete uns damals, dass auch sein normaler Geschäftsbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht wie gewohnt weiterlaufen könnte. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt und die Arbeit blieb aus. Das war aber keine Option für Herrn Vogel, dem daran lag, dass die Auszubildenden im Betrieb auch während der Krise weiter die Möglichkeit hatten, fundiert zu lernen. So entstand die Idee, Wiesbadener Wahrzeichen spektakulär und völlig kostenlos zu beleuchten. Von Woche zu Woche machten sich die Auszubildenden auf eine Reise durch Wiesbaden und illuminierten unterschiedliche Gebäude,  was viele von Ihnen bestimmt mit Freude – und vielleicht auch mit Staunen – persönlich beobachten konnten.

Die 12 schönsten Fotos wurden in einem großen „Wiesbaden leuchtet“-Kalender abgedruckt, der zu einem Preis von 25 € unter www.wiesbadenleuchtet.de bestellt werden konnte.

„Die Förderung unserer Auszubildenden lag im Fokus dieser gesamten Aktion. Und aus diesem Grund möchten wir mit dem Erlös aus dem Verkauf der Kalender auch weiterhin berufliche Perspektiven junger Menschen unterstützen. Daher lassen wir die Einnahmen dieses Kalenders dem Wiesbadener Verein FRESKO e.V.“

Scheckübergabe

Klaus Ring (Vorstand FRESKO e.V.), Wolfgang Vogel (Geschäftsführung audiluma GmbH) und Ruth Weber-Jung (Geschäftsführung FRESKO e.V.)

Diese tolle Geste hat uns hier bei FRESKO e.V. total überrascht und sehr gefreut, da die aktuellen Einschränkungen auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen sind. Nun konnten wir letzte Woche einen Scheck in Höhe von 5.000 € übernehmen, was uns riesig gefreut und sehr bewegt hat. Das Geld ist auch schon auf dem Konto und wird schnellstmöglich wieder in technische Ausstattung investiert, die dann unseren Schüler*innen und Mitarbeitenden zu Gute kommt.

Wir sind Herrn Vogel und seinem Team sehr dankbar und würden uns sehr freuen, wenn mehr Menschen auf unseren Verein und die Arbeit, die wir täglich leisten, aufmerksam werden. In vielen Projekten unterstützen wir Menschen aller Nationen und begleiten sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zur erfolgreichen gesellschaftlichen Teilhabe.

Unterstützen können sie uns mit einer Spende, egal in welcher Höhe. Oder werden Sie Mitglied in unserem Verein. Ein Fördermitgliedschaft für Betriebe und Unternehmen ist ebenfalls möglich.

Bei Interesse rufen Sie uns gerne an. FRESKO e.V.-Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung freut sich über jede Kontaktaufnahme.

Kalender

Jagdschloss Platte, Foto: Anna Apitz

Marktkirche Wiesbaden, Foto: Annette Majewski

Foto Kalender

Schloss Biebrich, Foto: Christian von Schulz

1. April 2021
von Ingrid Weinreich
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Praxisleitfaden: Lernende mit begrenzter, unterbrochener oder lange zurückliegender Schulbildung … und wie man sie unterstützen kann

Bei vielen Lernenden in Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten, z. B. berufsbezogenen Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen, verläuft der Lernprozess nicht reibungslos. Ihr Fortschritt scheint minimal oder ist zumindest erheblich langsamer als erwartet. Unterrichtende fühlen sich nicht selten hilflos und frustriert. Frustration gibt es aber auch auf Seiten der Lernenden selbst. Sie mühen sich ab, sehen dennoch keine greifbaren Ergebnisse.

Vor diesem Hintergrund haben Susan Kaufmann und Kathrin Komora von der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V. einen Leitfaden für die Praxis zum Thema „Lernende mit begrenzter, unterbrochener oder lange zurückliegender Schulbildung … und wie man sie unterstützen kann“ entwickelt.

Der Leitfaden hat zum Ziel, Lehrkräfte für die Hintergründe, Schwierigkeiten und Bedarfe der Gruppe der Lernenden mit eingeschränkter oder unterbrochener Schulbildung sensibilisieren: Welche Gründe führen dazu, dass diese Lernenden sich so schwertun? Wo liegen ihre speziellen Schwierigkeiten beim Lernen?

Der Blick wird auch auf die mitgebrachten Lerngewohnheiten gerichtet, die mit Annahmen und Prioritäten westlicher formaler Bildung in Konflikt geraten können. Auf der Basis dieser Erläuterungen werden Schlüsse für den Umgang mit der genannten Zielgruppe in Bildungsmaßnahmen gezogen. Lehrkräfte bekommen außerdem konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis an die Hand.

Der Leitfaden ist als digitale Veröffentlichung verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Laden Sie sich den Praxisleitfaden herunter.

16. Dezember 2020
von Ruth Weber-Jung
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Firma itris GmbH spendet 10 Laptops für FRESKO e.V.

Was viele Schulen bis heute nicht hinbekommen haben, ist bei FRESKO e.V. seit März 2020 Alltag. Virtuelle Klassenzimmer und online Beratungen gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft und ergänzen Präsenzveranstaltungen ideal.

Horst Persin, Ruth Weber-Jung mit einem der Laptops und Klaus Wilhelm Ring

„Zu Beginn der Pandemie haben wir uns nicht träumen lassen, zu was wir alles fähig sind“, so Ruth Weber-Jung, Geschäftsführerin von FRESKO e.V. „Nach dem ersten Schock sind wir gleich aktiv geworden und haben angefangen, uns mit digitalen Tools auseinander zu setzen und diese gleich im Unterricht auszuprobieren. Wir haben mit unseren Auftraggebern Online-Konzepte für die Durchführung besprochen, konnten innerhalb von nur wenigen Tagen unser Angebot auf Online-Kurse und -Beratung umstellen und haben dies auch nach dem ersten Lockdown in vielen Bereichen bis heute beibehalten. Nun arbeiten wir schon seit vielen Wochen mit AdobeConnect und Teams und sehen die Digitalisierung für uns als echte Bereicherung.

Agieren konnten wir so schnell, da wir unser Fachpersonal innerhalb von kurzer Zeit schulen und unsere Teilnehmer*innen da wo nötig, mit technischem Equipment ausstatten konnten. Dies ist alles nur möglich, mit einem hoch engagierten Team und der Unterstützung von Spendern.“

Horst Persin, Geschäftsführer der itris GmbH begleitet FRESKO e.V. schon seit vielen Jahren, und kennt die Nöte und die oftmals schwierigen Finanzierungs- und Abrechnungsmodalitäten einer gemeinnützigen Einrichtung. So war es für ihn selbstverständlich, wieder einmal unbürokratisch und schnell zu helfen.

Klaus Wilhelm Ring bedankt sich mit einem selbst gefertigtem Schutzengel aus Zirbenholz

Durch die Spende von 10 Laptops können wir unsere technische Ausstattung sehr gut erweitern und 10 Teilnehmer*innen ausstatten und ihnen die Online-Beratung und den Zugang zum Unterricht vereinfachen.

Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und danken Herrn Persin und der itris GmbH für das tolle Engagement.

Im Gespräch mit unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Wilhelm Ring haben wir schon Pläne für das neue Jahr geschmiedet und freuen uns jetzt schon auf den Austausch und die Umsetzung neuer Ideen.

9. Dezember 2020
von Ruth Weber-Jung
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Wiesbaden leuchtet, Projekt von audiluma GmbH zu Gunsten von FRESKO e.V.

Liebe Freunde und Begleiter*innen von FRESKO e.V.,

für uns alle ist das ist zu Ende gehende Jahr 2020 ein nicht einfaches Jahr gewesen. Die Pandemie hält uns immer noch in Atem und viele von uns kämpfen täglich damit, den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei gesund zu bleiben.

Daher ist es umso schöner, wenn Projekte wie „Wiesbaden leuchtet“ entstehen.

Im Gespräch mit Wolfgang Vogel, Geschäftsführer der audiluma Veranstaltungstechnik GmbH in Mainz-Kastel, erfuhren wir, dass auch sein normaler Geschäftsbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie bis heute nicht mehr wie gewohnt weiterlaufen kann. Es liegt  ihm aber sehr daran, dass seine Auszubildenden auch während der Krise weiter die Möglichkeit haben, fundiert zu lernen.
So entstand die Idee, Wiesbadener Wahrzeichen spektakulär und völlig kostenlos zu beleuchten. Von Woche zu Woche machten sich die Auszubildenden auf eine Reise durch Wiesbaden und illuminierten unterschiedliche Gebäude, was viele von Ihnen bestimmt mit Freude – und vielleicht auch mit Staunen – persönlich beobachten konnten.
Die Auszubildenden von audiluma sind mittlerweile Beleuchtungsprofis geworden und konnten eine Vielzahl wirklich wunderschöner Fotos erstellen.

Die 12 schönsten Fotos sind nun in einem großen „Wiesbaden leuchtet“-Kalender abgedruckt, der ab sofort zu einem Preis von 25,- € unter: www.wiesbadenleuchtet.de bestellt werden kann.

„Die Förderung unserer Auszubildenden lag im Fokus dieser gesamten Aktion. Und aus diesem Grund möchten wir mit dem Erlös aus dem Verkauf der Kalender auch weiterhin berufliche Perspektiven junger Menschen unterstützen. Daher lassen wir die Einnahmen dieses Kalenders dem Wiesbadener Verein FRESKO e.V. zukommen“, erklärt Wolfgang Vogel.

Diese tolle Geste hat uns hier bei FRESKO e.V. total überrascht und sehr gefreut, da die aktuellen Einschränkungen auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen sind.

Wir sind Herrn Vogel und seinem Team sehr dankbar und werden die Spende in die Anschaffung von weiteren Laptops und Tablets für unsere Teilnehmer*innen und in die Überarbeitung unserer Webseite http://www.fresko.org investieren.
Daher bitte ich Sie: Kaufen Sie diesen tollen Kalender und unterstützen Sie damit die Arbeit unseres Vereins und begleiten Sie das Fortkommen all unserer Teilnehmer*innen ein Stück auf Ihrem Weg.

30. November 2020
von Ruth Weber-Jung
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Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB) On- und Offline!

In vielerlei Hinsicht macht es die aktuelle Situation der Pandemie erforderlich unsere Flexibilität zu steigern, immer mit dem Ziel vor Augen die aktuellen Beratungsangebote aufrechtzuerhalten und durchgängig für die Auszubildenden da zu sein. QuABB unterstützt Auszubildende der dualen Ausbildung dabei, ihre Ausbildung zu beenden und bietet dazu Beratung, Coaching und Clearing an. Dazu ein Gespräch mit dem QuABB-Team in Wiesbaden:

Das QuABB-Team auf dem Weg in die Kerschensteinerschule Wiesbaden

Wie hat Sie denn die Pandemie in Ihrer täglichen Arbeit bei der Beratung der Auszubildenden beeinflusst?

Barbara Emmelheinz: Im Frühjahr kam die Schließung der Berufsschulen überraschend auf uns alle zu. Damit ging einher, dass wir unseren „Treffpunkt“ – das QuABB-Büro an der Kerschensteinerschule und mitten im Berufsschulzentrum – vom einen auf den anderen Tag nicht mehr besetzen konnten. Die Schüler waren auch nicht mehr vor Ort. Wir wissen ja, dass die Auszubildenden am liebsten an den Tagen zu uns kommen, wenn sie ohnehin schon in der Berufsschule sind. Glücklicherweise konnten wir unsere Beratung nahtlos aus dem Homeoffice weiterführen, über Telefon oder E-Mail waren wir ja weiterhin auf den gewohnten Wegen zu erreichen.

Das hört sich ja fast so an, als ob es keine größeren Veränderungen gegeben hätte?

Friederike Freund: Das wäre nicht der richtige Eindruck, aber der plötzliche Übergang hat gut funktioniert. Unsere Arbeit mit den Auszubildenden lebt wesentlich vom persönlichen Kontakt und da dieser seither nicht immer möglich ist, haben wir kurzfristig weitere digitale Möglichkeiten angeboten. In der Zwischenzeit hat sich das etabliert und Beratungen sind auch online möglich. Gute Erfahrungen machen wir damit, wenn wir die Auszubildenden vorher persönlich schon kennen gelernt haben. Aber wir haben auch gemerkt, dass es eine zusätzliche Hürde sein kann, wenn sich Auszubildende zum ersten Mal an uns wenden. Trotzdem – so sind wir für Auszubildenden durchgehend erreichbar, auch wenn sie beispielsweise selbst in Quarantäne sein sollten. Neu sind auch Beratungen draußen unter freiem Himmel – sogenannte Walk and Talk Meetings, natürlich mit dem notwendigen Abstand. Diese Möglichkeit nutzen wir auch hin und wieder im Team.

Nina Becker, Friederike Freund, Barbara Emmelheinz und Ewa Hartmann (von links nach rechts)

Hat sich seit dem Frühjahr geändert, weswegen die Auszubildenden Unterstützung von QuABB bekommen wollen?

Ewa Hartmann: Es sind neue Themen dazugekommen, vor allem rechtliche und finanzielle, in die wir uns auch erst einmal einarbeiten mussten: Fragen zur Kurzarbeit beispielsweise. Das betrifft ja alle Arbeitnehmer und natürlich auch die Auszubildenden. Man muss auch fair sein an dieser Stelle: Vieles musste neu entwickelt und gelernt werden und unterliegt nach wie vor Änderungen.

Nina Becker: Wir sind auch sicher, da kommt noch einiges auf die Auszubildenden zu. Abgesehen von veränderten Regelungen während der Ausbildung fallen auch Ausbildungsplätze weg, wenn Betriebe schließen. Und momentan ist es nicht leicht neue Ausbildungsstellen zu finden, da zum Teil Betriebe weniger Ausbildungsplätze anbieten oder mangels Aufträgen gar nicht mehr praktisch ausbilden können. Da sind kreative Ideen zur Lösung solcher Schwierigkeiten erforderlich.

Mit der Coronakriese müssen auch Netzwerke zu Partnern auf Distanz gepflegt werden…

Barbara Emmelheinz: Ja, da hat sich auch viel verändert. Wir tauschen uns intensiv mit Kolleg*innen von anderen Standorten aus, da profitieren wir von guten Ideen und lernen viel voneinander. Wir profitieren an dieser Stelle sehr davon, dass QuABB ein hessenweites Projekt ist und wir gute Unterstützung von der INBAS-Koordinierungsstelle erhalten. Darüber hinaus lernen wir auch von Projekten aus anderen Bereichen dazu. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat im aktuellen ESF Kompakt mehrere ESF-Projekte zu dem neuen Arbeitsalltag in der Corona-Krise befragt, da ist QuABB auch dabei. (Seiten 14 und 15) Das ist wirklich interessant. Die Publikation ist auf der Webseite www.esf-hessen.de veröffentlicht.

Text: frd, FRESKO e.V., Foto: Barbara Tiez-Grischow

19. November 2020
von Wencke Strauss
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Das Team von BaE gratuliert acht Gesellinnen und Gesellen zur bestandenen Ausbildung

Das BaE-Team und Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung grüßen die Absolvent*innen

Trotz der besonderen Herausforderungen, die das Jahr 2020 auch und insbesondere für Auszubildende bereithielt, konnten alleine diesen Sommer acht junge Menschen ihre Ausbildung im Rahmen der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) erfolgreich abschließen und sind nun Geselle oder Gesellin.

Die acht Gesellinnen und Gesellen, denen das Team der BaE an dieser Stelle ganz herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung gratuliert, sind nunmehr gefragte Fachkräfte, die den Arbeitsmarkt mit ihrer Expertise und ihrem Engagement bereichern werden. Sie reihen sich ein in die Riege derjenigen Auszubildenden, die in den vergangenen Jahren alle Herausforderungen meistern konnten, die eine Ausbildung im dualen System mit sich bringt.

Der mitunter anspruchsvolle Spagat zwischen Berufsschule und Betrieb, den die acht Gesellinnen und Gesellen mit Bravour meisterten, wurde in diesem Jahr noch zusätzlich durch die Corona-Pandemie verkompliziert.

Doch weder die zeitweise Umstellung auf Fernlehre noch die mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft einhergehenden schwierigen Umstände konnten die acht Absolvent*innen davon abhalten, mit Ausdauer und Elan auch die letzte Hürde – die Abschlussprüfung – zu nehmen. Für die Zukunft wünscht das Team von BaE den Absolvent*innen alles erdenklich Gute und dankt für die gemeinsam verbrachten Jahre!

Die Bandbreite der Ausbildungsberufe bei FRESKO in der Berufsausbildung in Außerbetrieblicher Einrichtung (BaE) ist dabei ebenso vielfältig wie die Menschen, die sie ausüben.

Neben klassischen kaufmännischen Berufen wie dem Kaufmann / der Kauffrau im Einzelhandel, sind insbesondere auch verschiedenste handwerkliche Berufe wie etwa Zerspanungsmechaniker*in oder medizinische Berufe wie der/die zahnmedizinische Fachangestellte Teil des von BaE abgedeckten Portfolios. In der Regel gelingt es, eine Ausbildung im Wunschberuf der Auszubildenden zu ermöglichen.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden Stützunterricht durch fachlich versierte Lehrkräfte, die ihnen alle erforderlichen Lerninhalte für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung vermitteln. Die sozialpädagogischen Betreuer*innen des Projekts fungieren dabei als zuverlässige und erfahrene Ansprechpartner*innen, die in allen die Ausbildung betreffenden Belangen unterstützen. Sprach- und kultursensible Beratung in allen Lebenslagen gehören dabei ebenso wie ein auf die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenden zugeschnittener Fachunterricht zum Leistungsspektrum der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung.

Text: Laura Hähn, FRESKO e.V., Foto: FRESKO e.V.

20. Oktober 2020
von Ruth Weber-Jung
Kommentare deaktiviert für Stadtrat Christoph Manjura besucht FRESKO e.V.

Stadtrat Christoph Manjura besucht FRESKO e.V.

Christoph Manjura mit Ruth Weber-Jung (rechts) und Friederike Freund

Am Freitag, 16.10.2020, hat Stadtrat Christoph Manjura FRESKO e. V. besucht und sich ein Bild von unserem Verein und unseren vielfältigen Angeboten gemacht. Breit ist unser Angebot und vielfältige Projekte haben wir in den letzten Jahren, besonders mit dem Amt für Zuwanderung und Integration und dem Sozialleistungs- und Jobcenter, gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Darauf sind wir sehr stolz und wir freuen uns sehr, dass Herr Manjura im Gespräch die hohe Bedeutung unseres Vereins als sozialer Träger und wichtiger Kooperationspartner hervorgehoben hat. Die Zeit war viel zu schnell vorbei und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Danke an dieser Stelle an Herrn Manjura für den offenen und spannenden Austausch. Wir haben uns sehr gefreut!

2. Oktober 2020
von Ingrid Weinreich
Kommentare deaktiviert für ProAbschluss informiert zur beruflichen Qualifizierung und finanziellen Förderung im Rheingau-Taunus-Kreis

ProAbschluss informiert zur beruflichen Qualifizierung und finanziellen Förderung im Rheingau-Taunus-Kreis

„Wir brennen für Bildung und bedanken uns mit einem Merci für Ihre Aufmerksamkeit“. Mit diesem Aufmacher und mit einer kleinen Aufmerksamkeit haben die Bildungscoaches vom Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden zusammen mit dem Hessencampus zu ihrer mobilen Beratung am Infomobil im Rahmen der Eröffnung der interkulturellen Woche im Rheingau-Taunus-Kreis eingeladen. Interessierte Mitarbeitende und Netzwerkpartnern aus dem Rheingau-Taunus-Kreis haben die Bildungscoaches zu den Fördermöglichkeiten von beruflicher Qualifizierung durch den QualiScheck und durch die Bildungsprämie informiert.

Mit dem Infomobil von ProAbschluss vor dem Kreishaus

Frau Weber-Jung, Geschäftsführerin von FRESKO e.V. im Gespräch mit dem Kooperationspartner Herrn Staab, die Wirtschaftsförderung des Rheingau Taunus Kreis und mit dem Landrat Herrn Kilian zu den Fördermöglichkeiten durch ProAbschluss

Die Bildungscoaches von FRESKO e.V. kommen auch zu Ihnen in die Kommune oder in die Firma und beraten unverbindlich und kostenfrei die Mitarbeitenden zur beruflichen Qualifizierung. Das Land Hessen fördert das Erlangen eines Berufsabschlusses mit dem QualiScheck, was eine Förderung bis zu 4.000,- € bedeuten kann. In der Beratung ermitteln die Bildungscoaches gemeinsam mit den Mitarbeitenden ihre Kompetenzen und zeigen ihnen den Weg auf von der Vorbereitung, zu der Prüfung bis zum erfolgreichen Abschluss in ihrem Beruf.

Fördermöglichkeiten durch ProAbschluss durch den hessischen QualiScheck

Die Bildungscoaches Frau Marianne Häußer und Frau Ingrid Weinreich beraten zur beruflichen Qualifizierung und den Fördermöglichkeiten durch den QualiScheck

Wir beraten regelmäßig in unseren Beratungsräumen bei FRESKO e.V. in Wiesbaden in der Rheinstraße 36. An verschiedenen Tagen bieten wir Sprechzeiten in Eltville und in Taunusstein an. Melden Sie sich bei uns und vereinbaren Sie einen Termin!

Outdoorberatung möglich in Coronazeiten durch Einsatz des Infomobils von ProAbschluss

Infomobil – das mobile Beratungsbüro von ProAbschluss kommt auch zu Ihnen in die Kommune oder auf das Betriebsgelände und bietet kostenfreie Beratung zur beruflichen Qualifzierung an.