FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

28. April 2021
von Ruth Weber-Jung
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5.000 € Spende der audiluma Veranstaltungtechnik GmbH an FRESKO e.V.

Ende letzten Jahres haben wir schon an dieser Stelle über das Projekt „Wiesbaden leuchtet“ der audiluma Veranstaltungstechnik GmbH Wiesbaden berichtet.

Wolfgang Vogel, der Geschäftsführer berichtete uns damals, dass auch sein normaler Geschäftsbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht wie gewohnt weiterlaufen könnte. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt und die Arbeit blieb aus. Das war aber keine Option für Herrn Vogel, dem daran lag, dass die Auszubildenden im Betrieb auch während der Krise weiter die Möglichkeit hatten, fundiert zu lernen. So entstand die Idee, Wiesbadener Wahrzeichen spektakulär und völlig kostenlos zu beleuchten. Von Woche zu Woche machten sich die Auszubildenden auf eine Reise durch Wiesbaden und illuminierten unterschiedliche Gebäude,  was viele von Ihnen bestimmt mit Freude – und vielleicht auch mit Staunen – persönlich beobachten konnten.

Die 12 schönsten Fotos wurden in einem großen „Wiesbaden leuchtet“-Kalender abgedruckt, der zu einem Preis von 25 € unter www.wiesbadenleuchtet.de bestellt werden konnte.

„Die Förderung unserer Auszubildenden lag im Fokus dieser gesamten Aktion. Und aus diesem Grund möchten wir mit dem Erlös aus dem Verkauf der Kalender auch weiterhin berufliche Perspektiven junger Menschen unterstützen. Daher lassen wir die Einnahmen dieses Kalenders dem Wiesbadener Verein FRESKO e.V.“

Scheckübergabe

Klaus Ring (Vorstand FRESKO e.V.), Wolfgang Vogel (Geschäftsführung audiluma GmbH) und Ruth Weber-Jung (Geschäftsführung FRESKO e.V.)

Diese tolle Geste hat uns hier bei FRESKO e.V. total überrascht und sehr gefreut, da die aktuellen Einschränkungen auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen sind. Nun konnten wir letzte Woche einen Scheck in Höhe von 5.000 € übernehmen, was uns riesig gefreut und sehr bewegt hat. Das Geld ist auch schon auf dem Konto und wird schnellstmöglich wieder in technische Ausstattung investiert, die dann unseren Schüler*innen und Mitarbeitenden zu Gute kommt.

Wir sind Herrn Vogel und seinem Team sehr dankbar und würden uns sehr freuen, wenn mehr Menschen auf unseren Verein und die Arbeit, die wir täglich leisten, aufmerksam werden. In vielen Projekten unterstützen wir Menschen aller Nationen und begleiten sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zur erfolgreichen gesellschaftlichen Teilhabe.

Unterstützen können sie uns mit einer Spende, egal in welcher Höhe. Oder werden Sie Mitglied in unserem Verein. Ein Fördermitgliedschaft für Betriebe und Unternehmen ist ebenfalls möglich.

Bei Interesse rufen Sie uns gerne an. FRESKO e.V.-Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung freut sich über jede Kontaktaufnahme.

Kalender

Jagdschloss Platte, Foto: Anna Apitz

Marktkirche Wiesbaden, Foto: Annette Majewski

Foto Kalender

Schloss Biebrich, Foto: Christian von Schulz

16. Dezember 2020
von Ruth Weber-Jung
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Firma itris GmbH spendet 10 Laptops für FRESKO e.V.

Was viele Schulen bis heute nicht hinbekommen haben, ist bei FRESKO e.V. seit März 2020 Alltag. Virtuelle Klassenzimmer und online Beratungen gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft und ergänzen Präsenzveranstaltungen ideal.

Horst Persin, Ruth Weber-Jung mit einem der Laptops und Klaus Wilhelm Ring

„Zu Beginn der Pandemie haben wir uns nicht träumen lassen, zu was wir alles fähig sind“, so Ruth Weber-Jung, Geschäftsführerin von FRESKO e.V. „Nach dem ersten Schock sind wir gleich aktiv geworden und haben angefangen, uns mit digitalen Tools auseinander zu setzen und diese gleich im Unterricht auszuprobieren. Wir haben mit unseren Auftraggebern Online-Konzepte für die Durchführung besprochen, konnten innerhalb von nur wenigen Tagen unser Angebot auf Online-Kurse und -Beratung umstellen und haben dies auch nach dem ersten Lockdown in vielen Bereichen bis heute beibehalten. Nun arbeiten wir schon seit vielen Wochen mit AdobeConnect und Teams und sehen die Digitalisierung für uns als echte Bereicherung.

Agieren konnten wir so schnell, da wir unser Fachpersonal innerhalb von kurzer Zeit schulen und unsere Teilnehmer*innen da wo nötig, mit technischem Equipment ausstatten konnten. Dies ist alles nur möglich, mit einem hoch engagierten Team und der Unterstützung von Spendern.“

Horst Persin, Geschäftsführer der itris GmbH begleitet FRESKO e.V. schon seit vielen Jahren, und kennt die Nöte und die oftmals schwierigen Finanzierungs- und Abrechnungsmodalitäten einer gemeinnützigen Einrichtung. So war es für ihn selbstverständlich, wieder einmal unbürokratisch und schnell zu helfen.

Klaus Wilhelm Ring bedankt sich mit einem selbst gefertigtem Schutzengel aus Zirbenholz

Durch die Spende von 10 Laptops können wir unsere technische Ausstattung sehr gut erweitern und 10 Teilnehmer*innen ausstatten und ihnen die Online-Beratung und den Zugang zum Unterricht vereinfachen.

Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und danken Herrn Persin und der itris GmbH für das tolle Engagement.

Im Gespräch mit unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Wilhelm Ring haben wir schon Pläne für das neue Jahr geschmiedet und freuen uns jetzt schon auf den Austausch und die Umsetzung neuer Ideen.

9. Dezember 2020
von Ruth Weber-Jung
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Wiesbaden leuchtet, Projekt von audiluma GmbH zu Gunsten von FRESKO e.V.

Liebe Freunde und Begleiter*innen von FRESKO e.V.,

für uns alle ist das ist zu Ende gehende Jahr 2020 ein nicht einfaches Jahr gewesen. Die Pandemie hält uns immer noch in Atem und viele von uns kämpfen täglich damit, den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei gesund zu bleiben.

Daher ist es umso schöner, wenn Projekte wie „Wiesbaden leuchtet“ entstehen.

Im Gespräch mit Wolfgang Vogel, Geschäftsführer der audiluma Veranstaltungstechnik GmbH in Mainz-Kastel, erfuhren wir, dass auch sein normaler Geschäftsbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie bis heute nicht mehr wie gewohnt weiterlaufen kann. Es liegt  ihm aber sehr daran, dass seine Auszubildenden auch während der Krise weiter die Möglichkeit haben, fundiert zu lernen.
So entstand die Idee, Wiesbadener Wahrzeichen spektakulär und völlig kostenlos zu beleuchten. Von Woche zu Woche machten sich die Auszubildenden auf eine Reise durch Wiesbaden und illuminierten unterschiedliche Gebäude, was viele von Ihnen bestimmt mit Freude – und vielleicht auch mit Staunen – persönlich beobachten konnten.
Die Auszubildenden von audiluma sind mittlerweile Beleuchtungsprofis geworden und konnten eine Vielzahl wirklich wunderschöner Fotos erstellen.

Die 12 schönsten Fotos sind nun in einem großen „Wiesbaden leuchtet“-Kalender abgedruckt, der ab sofort zu einem Preis von 25,- € unter: www.wiesbadenleuchtet.de bestellt werden kann.

„Die Förderung unserer Auszubildenden lag im Fokus dieser gesamten Aktion. Und aus diesem Grund möchten wir mit dem Erlös aus dem Verkauf der Kalender auch weiterhin berufliche Perspektiven junger Menschen unterstützen. Daher lassen wir die Einnahmen dieses Kalenders dem Wiesbadener Verein FRESKO e.V. zukommen“, erklärt Wolfgang Vogel.

Diese tolle Geste hat uns hier bei FRESKO e.V. total überrascht und sehr gefreut, da die aktuellen Einschränkungen auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen sind.

Wir sind Herrn Vogel und seinem Team sehr dankbar und werden die Spende in die Anschaffung von weiteren Laptops und Tablets für unsere Teilnehmer*innen und in die Überarbeitung unserer Webseite http://www.fresko.org investieren.
Daher bitte ich Sie: Kaufen Sie diesen tollen Kalender und unterstützen Sie damit die Arbeit unseres Vereins und begleiten Sie das Fortkommen all unserer Teilnehmer*innen ein Stück auf Ihrem Weg.

30. November 2020
von Ruth Weber-Jung
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Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB) On- und Offline!

In vielerlei Hinsicht macht es die aktuelle Situation der Pandemie erforderlich unsere Flexibilität zu steigern, immer mit dem Ziel vor Augen die aktuellen Beratungsangebote aufrechtzuerhalten und durchgängig für die Auszubildenden da zu sein. QuABB unterstützt Auszubildende der dualen Ausbildung dabei, ihre Ausbildung zu beenden und bietet dazu Beratung, Coaching und Clearing an. Dazu ein Gespräch mit dem QuABB-Team in Wiesbaden:

Das QuABB-Team auf dem Weg in die Kerschensteinerschule Wiesbaden

Wie hat Sie denn die Pandemie in Ihrer täglichen Arbeit bei der Beratung der Auszubildenden beeinflusst?

Barbara Emmelheinz: Im Frühjahr kam die Schließung der Berufsschulen überraschend auf uns alle zu. Damit ging einher, dass wir unseren „Treffpunkt“ – das QuABB-Büro an der Kerschensteinerschule und mitten im Berufsschulzentrum – vom einen auf den anderen Tag nicht mehr besetzen konnten. Die Schüler waren auch nicht mehr vor Ort. Wir wissen ja, dass die Auszubildenden am liebsten an den Tagen zu uns kommen, wenn sie ohnehin schon in der Berufsschule sind. Glücklicherweise konnten wir unsere Beratung nahtlos aus dem Homeoffice weiterführen, über Telefon oder E-Mail waren wir ja weiterhin auf den gewohnten Wegen zu erreichen.

Das hört sich ja fast so an, als ob es keine größeren Veränderungen gegeben hätte?

Friederike Freund: Das wäre nicht der richtige Eindruck, aber der plötzliche Übergang hat gut funktioniert. Unsere Arbeit mit den Auszubildenden lebt wesentlich vom persönlichen Kontakt und da dieser seither nicht immer möglich ist, haben wir kurzfristig weitere digitale Möglichkeiten angeboten. In der Zwischenzeit hat sich das etabliert und Beratungen sind auch online möglich. Gute Erfahrungen machen wir damit, wenn wir die Auszubildenden vorher persönlich schon kennen gelernt haben. Aber wir haben auch gemerkt, dass es eine zusätzliche Hürde sein kann, wenn sich Auszubildende zum ersten Mal an uns wenden. Trotzdem – so sind wir für Auszubildenden durchgehend erreichbar, auch wenn sie beispielsweise selbst in Quarantäne sein sollten. Neu sind auch Beratungen draußen unter freiem Himmel – sogenannte Walk and Talk Meetings, natürlich mit dem notwendigen Abstand. Diese Möglichkeit nutzen wir auch hin und wieder im Team.

Nina Becker, Friederike Freund, Barbara Emmelheinz und Ewa Hartmann (von links nach rechts)

Hat sich seit dem Frühjahr geändert, weswegen die Auszubildenden Unterstützung von QuABB bekommen wollen?

Ewa Hartmann: Es sind neue Themen dazugekommen, vor allem rechtliche und finanzielle, in die wir uns auch erst einmal einarbeiten mussten: Fragen zur Kurzarbeit beispielsweise. Das betrifft ja alle Arbeitnehmer und natürlich auch die Auszubildenden. Man muss auch fair sein an dieser Stelle: Vieles musste neu entwickelt und gelernt werden und unterliegt nach wie vor Änderungen.

Nina Becker: Wir sind auch sicher, da kommt noch einiges auf die Auszubildenden zu. Abgesehen von veränderten Regelungen während der Ausbildung fallen auch Ausbildungsplätze weg, wenn Betriebe schließen. Und momentan ist es nicht leicht neue Ausbildungsstellen zu finden, da zum Teil Betriebe weniger Ausbildungsplätze anbieten oder mangels Aufträgen gar nicht mehr praktisch ausbilden können. Da sind kreative Ideen zur Lösung solcher Schwierigkeiten erforderlich.

Mit der Coronakriese müssen auch Netzwerke zu Partnern auf Distanz gepflegt werden…

Barbara Emmelheinz: Ja, da hat sich auch viel verändert. Wir tauschen uns intensiv mit Kolleg*innen von anderen Standorten aus, da profitieren wir von guten Ideen und lernen viel voneinander. Wir profitieren an dieser Stelle sehr davon, dass QuABB ein hessenweites Projekt ist und wir gute Unterstützung von der INBAS-Koordinierungsstelle erhalten. Darüber hinaus lernen wir auch von Projekten aus anderen Bereichen dazu. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat im aktuellen ESF Kompakt mehrere ESF-Projekte zu dem neuen Arbeitsalltag in der Corona-Krise befragt, da ist QuABB auch dabei. (Seiten 14 und 15) Das ist wirklich interessant. Die Publikation ist auf der Webseite www.esf-hessen.de veröffentlicht.

Text: frd, FRESKO e.V., Foto: Barbara Tiez-Grischow

20. Oktober 2020
von Ruth Weber-Jung
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Stadtrat Christoph Manjura besucht FRESKO e.V.

Christoph Manjura mit Ruth Weber-Jung (rechts) und Friederike Freund

Am Freitag, 16.10.2020, hat Stadtrat Christoph Manjura FRESKO e. V. besucht und sich ein Bild von unserem Verein und unseren vielfältigen Angeboten gemacht. Breit ist unser Angebot und vielfältige Projekte haben wir in den letzten Jahren, besonders mit dem Amt für Zuwanderung und Integration und dem Sozialleistungs- und Jobcenter, gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Darauf sind wir sehr stolz und wir freuen uns sehr, dass Herr Manjura im Gespräch die hohe Bedeutung unseres Vereins als sozialer Träger und wichtiger Kooperationspartner hervorgehoben hat. Die Zeit war viel zu schnell vorbei und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Danke an dieser Stelle an Herrn Manjura für den offenen und spannenden Austausch. Wir haben uns sehr gefreut!

9. März 2020
von Ruth Weber-Jung
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Eröffnung der Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD)

Hier die offizielle Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden zur Eröffnung der Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD).

Wir freuen uns sehr, dass es in Wiesbaden nun diesen tollen und kostenfreien Service gibt und wir Teil davon sein dürfen.

Pressemitteilung
02.03.2020
Eröffnung „Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD)“
Am Montag, 2. März, hat die vom Amt für Zuwanderung und Integration geförderte „Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD)“ in den Räumlichkeiten des Amtes für Zuwanderung und Integration in der Alcide-de-Gasperi-Straße 2 ihre Arbeit aufgenommen.
Die Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD) ist Erstanlaufstelle für Zugewanderte, die Informationen zu Deutschförderangeboten in Wiesbaden benötigen. Der Schwerpunkt liegt in der Beratung zum Erwerb der deutschen Sprache und wird von dem Bildungsträger FRESKO e. V. durchgeführt. Die Beratung ist für die Ratsuchenden kostenfrei. „Spracherwerb ist der Schlüssel zur Integration und setzt eine zielgerichtete Beratung zum Deutscherwerb voraus“, sagt Sozial- und Integrationsdezernent Christoph Manjura.

Die Wiesbadener Servicestelle Deutsch (WSD) ist eine offene und trägerneutrale Beratungsstelle für aus dem Ausland zugewanderte Personen unabhängig von deren Aufenthaltsstatus. Beraten werden ebenso Personen, die entweder beruflich oder ehrenamtlich mit Zugewanderten Kontakt haben und Fragen haben, die den Erwerb der deutschen Sprache umfassen. Hierzu gehören beispielsweise Bildungsträger, Arbeitgeber, die kommunale Arbeitsvermittlung oder die Agentur für Arbeit, Verbände oder Migrantenorganisationen.

Das Beratungsangebot umfasst unter anderem eine offene Sprechstunde, in der individuelle Anliegen ohne vorherige Terminvereinbarung geklärt werden können. Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr. Umfangreichere Anliegen können in der Fachberatung besprochen werden. Für diese ist eine vorherige Terminvereinbarung nötig. Bei Bedarf wird ebenfalls vor Ort eine sprachbezogene Kompetenzfeststellung durchgeführt. Neben der persönlichen Vorsprache werden das „Servicetelefon“ und die „Service-E-Mail“ als weitere Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten angeboten.

Weitere Informationen sowie die Öffnungszeiten und eine Übersicht der häufig gestellten Fragen (FAQ) zum Thema Deutscherwerb sind unter www.wsdeutsch.de zu finden.

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HERAUSGEBER:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
pressereferat@wiesbaden.de
http://www.wiesbaden.de/presse

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Flyer für Ratsuchende

Flyer für professionelle Akteure

16. Dezember 2019
von Ruth Weber-Jung
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Infomobiltour im Rheingau-Taunus-Kreis

Beratung zur Nachqualifizierung und Fördermittel des Landes Hessens nutzen

ProAbschluss informiert zu Förderung von beruflichen Abschlüssen

Was für ein Tag. Nach dem Motto „Jeder Abschluss ist ein neuer Anfang“ starteten wir am 05.12.2019 unsere Infomobiltour mit einem Pressegespräch auf dem Dr. Peter-Nikolaus-Platz in Taunusstein. Bei eisiger Kälte aber strahlendem Sonnenschein konnten wir Landrat Frank Kilian und Bürgermeister Sandro Zehner die Initiative ProAbschluss vorstellen. Unterstützt wurden wir dabei von Herr Achim Staab (Wirtschaftsförderung Rheingau-Taunus-Kreis). Am 12.12.2019 war das Infomobil auch auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung Rheingau-Taunus-Kreis in Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7.

Seit dem 01.07.2019 beraten wir nun auch im Rheingau-Taunus-Kreis kleine und mittlere Unternehmen und deren Mitarbeitende rund um das Thema Nachqualifizierung und das Nachholen von Berufsabschlüssen. Eine erste Beratung fand bereits während des Pressetermins statt.Pressegespräch InfomobilWenn auch Sie an einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung interessiert sind melden Sie sich gerne bei den Bildungscoaches von FRESKO e.V. Ingrid Weinreich oder Marianne Häusser unter Tel. 0611-969 70 467 und 0611-408074-48 oder per E-Mail unter i.weinreich@fresko.org oder m.haeusser@fresko.org.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Die Initiative ProAbschluss wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfond gefördert. Eine Kofinanzierung erfolgt durch den Rheingau-Taunus-Kreis.

Achim Staab

Beratungstheke

Ruth und BM Zehner

4. Dezember 2019
von Ruth Weber-Jung
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3. Veranstaltung der Eltviller Vielfaltsstrategie

Die Entwicklung der Eltviller Integrations- und Vielfaltsstrategie schreitet weiter voran. Über die letzten Wochen und Monate hat die Stadt mit Unterstützung von FRESKO e.V. diverse Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger, Akteure aus Kommunalpolitik und -verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft umgesetzt, darunter eine Online-Umfrage, Workshops und zahlreiche Interviews mit wichtigen Akteuren aus Eltville. Gemeinsam wurde überlegt, wie das Zusammenleben in Eltville gestaltet und gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger erreicht werden kann.

Am 25.11.2019 fand nun die dritte und vorerst letzte Veranstaltung im Kontext der  Strategieentwicklung statt. Eingeladen waren alle interessierten Eltviller Bürgerinnen und Bürger – und es kamen einige, wobei die schöne Räumlichkeit in der Eltviller Mediathek noch Platz für ein paar mehr Zuhörer und Mitdiskutantinnen geboten hätte. In gut eineinhalb Stunden wurden die Erkenntnisse und Ergebnisse vorgestellt, die bislang im Rahmen der durchgeführten Beteiligungsformate gewonnen werden konnten. Am Ende gab es Raum für Fragen und Feedback sowie informelles Networking.

In den kommenden Wochen wird FRESKO e.V. gemeinsam mit den Initiatorinnen und Initiatoren vom Eltviller Amt für Soziales das Eckpunktepapier der Integrations- und Vielfaltsstrategie finalisieren. Für Eltville ist dies eine hilfreiche Rahmensetzung, die in den kommenden Jahren weiter mit Leben gefüllt werden wird.

 

20. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Deutsch in der Ausbildung

Am 11.12. startete der Kurs „Deutsch in der Ausbildung – Intensiv-Abendkurs“, den unsere Programmentwicklerin Dr. Karin Wullenweber gemeinsam mit dem Leiter des Berufs- und Technologie-Zentrums (BTZ) der Handwerkskammer, Christoph Gluche, geplant und entwickelt hat.

Elf Azubis verschiedener Gewerke arbeiten nun zweimal wöchentlich von 18:00 bis 20:30 Uhr mit Frau Wullenweber intensiv an den sprachlichen Besonderheiten ihrer handwerklichen Ausbildungen mit dem Ziel, sich die fachlichen Inhalte besser erschließen und auch in den anstehenden Prüfungen wiedergeben zu können.

Das große Plus des Kurses ist die Möglichkeit, alles passgenau auf die Azubis zuzuschneiden, anstatt Zugang, Inhalte und Form des Kurses in ein vorab festgelegtes Regelwerk zu pressen. Alle Beteiligten zeigten ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit, was den Kurs sowie die Teilnahme von Azubis, die an anderen Maßnahmen aus meist formalen Gründen nicht teilnehmen dürfen, ermöglichte, wobei sich auch die Willkommens-Lotsin der Handwerkskammer, Anja Kloos, sehr gewinnbringend eingebracht hat. Die ausbildenden Betriebe bemühten sich hoch engagiert um die Teilnahme ihrer Azubis, viele zahlten den Kurs sogar selbst, da die Förderung leider zeitlich eng befristet war.

Der Kurs ist ein schönes Beispiel dafür, was möglich wird und welche positive Synergien entstehen, wenn Projektpartner zielbezogen, kooperativ und mit gemeinsamem Willen etwas auf die Beine stellen möchten.

 

17. Dezember 2018
von Ruth Weber-Jung
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Sprachliche Hürden und Herausforderungen in der Ausbildung nehmen

Die Ausbildungsbegleiterinnen der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB) hatten einen kurzen Weg beim Vorschlag der Expertin für eine Weiterbildung für die hessischen QuABB Kollegeninnen und -Kollegen: Mit Dr. Karin Wullenweber, verantwortlich für die Programmentwicklung fanden sie ihre Referentin für einen Fachnachmittag „im eigenen Haus“: bei FRESKO e.V.

16 Ausbildungsbegleiterinnen beschäftigten sich in der Weiterbildung intensiv mit Fragen, Problemlagen und Lösungsansätzen rund um das Thema Sprache in der Ausbildung, unter ihnen auch Barbara Emmelheinz, die Wiesbadener Beraterin von FRESKO e.V.

Barbara Emmelheinz: Viele unserer Ratsuchenden haben Schwierigkeiten in der Ausbildung, die mit ihren Sprachkenntnissen zusammenhängen. Wir pflegen bei FRESKO e.V. den Austausch über das eigene Projekt hinaus. Daher haben wir uns schon häufig mit Karin Wullenweber über berufsbezogene Sprache ausgetauscht. Aus den regelmäßigen Treffen mit den hessischen Kollegen/-innen wissen wir, dass alle sich mit den unzureichenden Sprachkenntnissen der Azubis beschäftigen. Wir erwarten in der nächsten Zeit verstärkt Beratungen wegen nicht bestandener Prüfungen aufgrund der Sprache.

Karin Wullenweber: Ich wusste schon aus den Gesprächen mit den QuABB-Kolleginnen, dass das Problem immer drängender wird. Ich kenne es ja zudem aus meiner eigenen langjährigen Arbeit mit Azubis mit Sprachförderbedarf.

Barbara Emmelheinz: Das war ein wichtiger Aspekt, dass Karin direkt aus der Praxis kommt. Der Workshop behandelte dadurch genau die Themen, die uns Beratenden auf den Nägeln brennen.

Karin Wullenweber: Ja, auch die Fragerunde am Anfang zeigte, was ich erwarte hatte: Die Beratenden brauchen erstens mehr Wissen über das Sprachniveau der Azubis und wie sie dies erreichen, z.B. mit welchen Kursen oder was die DaZ-Zertifikate aussagen.

Zweitens müssen sie die spezifischen Probleme kennen, die sich sprachlich in der Ausbildung auswirken. Damit hängt zusammen, in welche Richtung beraten wird, z.B. ob eine angebotene Deutschförderung für den zu beratenden Azubi überhaupt sinnvoll ist.

Und drittens brauchen sie Unterstützung dabei, wenn Azubis in die Beratung kommen, die wenig Deutsch verstehen. Es ist schon ein bisschen bedenklich, dass fast alle Beratenden berichtet haben, dass Geflüchtete in Ausbildung sind, die kaum schreiben können und oft noch nicht mal A2 erreicht haben.

Barbara Emmelheinz: Dieser Fachnachmittag war eine echte Bereicherung. Das haben uns auch die Kollegen/-innen zurückgemeldet. Da das Thema sehr komplex ist und an Aktualität nicht verlieren wird, haben wir bei der Koordinierungsstelle von Inbas bereits den Wunsch nach einer Fortsetzung formuliert.

Karin Wullenweber: Ich freue mich darauf!