FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

12. November 2021
von Wencke Strauss
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Qualifikation mit Qualität! Die Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen bei FRESKO e.V.

Um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, müssen DaZ-Lehrkräfte ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen, die sogenannte „Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen nach § 18 DeuFöV“ (kurz: ZQ BSK).

FRESKO e.V. ist eine der Institutionen, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit der Durchführung dieser Qualifikation beauftragt wurden. Im Oktober 2021 wurde die erste ZQ BSK beendet. Sie folgte den Vorgaben der „Konzeption mit einem Kompetenz- und Anforderungsprofil für Lehrkräfte in Berufssprachkursen“ des BAMF.

Die Qualifizierung bestand inhaltlich aus acht Modulen und folgte im Aufbau der BAMF-Konzeption.

* Die Präsenzphasen (acht aufeinander aufbauende Workshops im Umfang von 70 Unterrichtseinheiten bzw. UE) mussten coronabedingt online, also in virtuellen Klassenzimmern stattfinden. Dazu nutzten wir „adobeconnect“, eine Schulungssoftware, die uns viele Möglichkeiten der Interaktion und Zusammenarbeit – des Lernens mit- und voreinander – bietet.

* In Selbstlernphasen bereiteten die Teilnehmenden die Präsenzphasen vor und nach. Sie nutzen dazu die FRESKO-moodle-Lernplattform, auf der sie nicht nur alle Materialien vorfanden, sondern u. a. Aufgaben, Ergebnisse sowie ein Forum zum Austausch. Für diese Phasen waren 80 UE vorgesehen.

* Die Präsenzphasen wurden weiterhin durch begleitete und unbegleitete Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen zu jedem der acht Module im Umfang von 10 UE ergänzt.

* Last not least gab es zu jedem der acht Module eine Portfolio-Aufgabe. Diese Aufgaben wurden am Ende in der Abschlussarbeit, dem Portfolio, zusammengefasst.

Ergebnis nach sechs Monaten

Zufriedene Lehrkräfte und zufriedene Trainer:innen, die mit einem glücklichen Aufatmen auf einen langen gemeinsamen, oft beschwerlichen, vor allem aber gewinnbringenden Weg zurückblicken.

Eine Teilnehmerin soll stellvertretend hier zu Wort kommen: „Durch die Qualifizierung habe ich noch mehr Sicherheit als Lehrkraft gewonnen und bin dazu befähigt, in künftigen Berufssprachkursen zielgerichtet meinen Unterricht vorbereiten zu können sowie sicher und professionell im Unterricht zu agieren. Durch durchdachte und auf die Zielgruppe abgestimmte und abwechslungsreiche Unterrichtsmaterialien, hinter denen ich vollkommen stehe, sowie durch die Vermittlung beruflichen Wissens werde ich den Lernenden sicherlich einen guten und erfolgreichen Unterricht anbieten und diese auf ihre spätere Rolle im Berufsleben vorbereiten können.“

28. Oktober 2021
von Wencke Strauss
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Unterrichtswerkzeuge und -methoden für Lehrende in berufsbezogenen Deutschförderangeboten: aktuelle Online-Schulungen der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch

(c) BMBF/Patrick Stegmaier

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V.  erweitert zum Jahresende ihr breitgefächertes Online-Schulungsangebot für Lehrende in berufsbezogenen Maßnahmen mit Deutsch als Zweitsprache um zwei neue Fortbildungen: „Sprachcoaching für Arbeit und Beruf“ – als Fortbildungsreihe mit mehreren Terminen konzipiert – sowie „Der Einsatz von Videos im berufsbezogenen DaZ-Unterricht“.

Daneben werden zwei bereits bei vergangenen Durchläufen stark nachgefragte Fortbildungen im November erneut aufgelegt: „Die Vielfalt der Lehrerrolle(n) in Berufssprachkursen“ und „Dicke Luft im Kurs – na und? Konflikte im Unterricht gelassen lösen“. Die Online-Schulungen greifen die Weiterbildungsbedarfe von Lehrenden zu den vielfältigen Aspekten und Fragen ihrer Kursleiterfunktion in berufsbezogenen Deutschförderangeboten auf.

Aufgrund großer Nachfrage bietet die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch außerdem die Fortbildung „Berufsbezogener (DaZ-)Unterricht im Virtuellen Klassenzimmer“ erneut an. „Digitale Medien im Unterricht“ – unter diesem Oberbegriff waren bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Online-Schulungen konzipiert und durchgeführt worden. Denn zuzeiten der Pandemie sind die Lehrenden in Berufssprachkursen gezwungen, ihren in Präsenzphasen erprobten Unterricht in Virtuellen Klassenzimmern (VK) durchzuführen.

Keine ganz einfache Sache, denn die aus dem Präsenzunterricht gewohnte DaZ-Didaktik und -Methodik ist nicht 1 zu 1 auf das neue Medium übertragbar. Dieses bietet nämlich neben besonderen didaktischen Möglichkeiten auch spezielle Herausforderungen. Ziel war (und ist weiterhin) die Professionalisierung der Lehrkräfte im Hinblick auf ihre Unterrichtskompetenz in virtuellen Räumen. Lehrende erfahren und lernen, wie das spezifische Potential der virtuellen Klassenzimmer in Bezug auf die Lernziele- und Bedürfnisse der Lernenden genutzt werden kann.

17. September 2021
von Wencke Strauss
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Digital Lehren Lernen – Online-Schulungen zur Förderung digitaler Kompetenz Lehrender der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch

Digitale Medien im Unterricht“ – unter diesem Oberbegriff hat die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch eine Reihe von Online-Schulungen durchgeführt. Sie richten sich an Lehrende, die z. B. in berufsbezogenen Maßnahmen mit Deutsch als Zweitsprache tätig sind.

Mit der Pandemie waren die Lehrenden gezwungen, ihren in Präsenzphasen erprobten Unterricht in virtuellen Klassenzimmern (VK) durchzuführen. Keine ganz einfache Sache, denn die aus dem Präsenzunterricht gewohnte DaZ-Didaktik und -Methodik ist nicht 1 zu 1 auf das neue Medium übertragbar. Dieses bietet nämlich neben besonderen didaktischen Möglichkeiten auch spezielle Herausforderungen.

Folgende Schulungen wurden konzipiert und (zum Teil mehrfach) durchgeführt: „Digitale Tools zum kollaborativen Arbeiten im berufsbezogenen DaZ-Unterricht“, „Digitale Tools zum Üben und Evaluieren im berufsbezogenen DaZ-Unterricht“, „Berufsbezogener (DaZ-)Unterricht im Virtuellen Klassenzimmer“. Die Reihe wird durch eine Fortbildung „Videos im bezugsbezogenen DaZ-Unterricht“ ergänzt.

Die Trainerinnen der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch, Silvia Miglio (l.) und Susan Kaufmann, im Videokonferenzsystem während einer Online-Schulung

Die Schulungen griffen den Weiterbildungsbedarf im Zusammenhang mit diesen Fragen auf. Ziel war (und ist weiterhin) die Professionalisierung der Lehrkräfte im Hinblick auf ihre Unterrichtskompetenz in virtuellen Räumen. Sie haben erfahren und gelernt, wie das spezifische Potential der virtuellen Klassenzimmer in Bezug auf die Lernziele- und Bedürfnisse der Lernenden genutzt werden kann.

Weder die Teilnehmenden noch die Trainerinnen Susan Kaufmann und Silvia Miglio konnten voraussehen, dass Fortbildungen im virtuellen Raum so viel Spaß machen würden. Viele der Lehrkräfte kamen mit der Überzeugung, dass digital kein interessanter Unterricht mit Lachen, Mimik, Rollenspiel, Bewegung möglich sei, sondern nur langweiliger „Frontalunterricht“. Sie lernten – im lebendigen Wechsel – eine Fülle von neuen und interessanten Werkzeugen und Methoden kennen, die schnell und einfach eingesetzt werden können, und konnten diese ausprobieren. Wow, so schwierig ist es gar nicht!

Die Schulungen wurden beim IQ Landesnetzwerk Hessen als Good Practice-Beispiele eingereicht. Aufgrund des großen Erfolgs gab und gibt es Anfragen, sie als Inhouse-Schulungen bei Trägern für berufsbezogene Maßnahmen mit Deutsch als Zweitsprache umzusetzen.

30. August 2021
von Wencke Strauss
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Beratung, Prävention und Netzwerkarbeit: QuABB-Beraterinnen auf Infomesse „Was geht? Perspektiven für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund“ im Haus der Vereine Dotzheim

Die QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. am Infomesse-Stand (v.l.n.r.): Nina Becker, Ewa Hartmann, Friederike Freund und Barbara Emmelheinz

Auf der Infomesse „Was geht?“ zu Ausbildung und Beruf für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte des Wiesbadener Netzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden – Netzwerk für Integrationspartner“ waren die Beraterinnen des FRESKO e.V.-Projekts „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“ auch 2021 mit einem eigenen Stand vertreten. Die Infomesse findet jedes Jahr statt, 2020 musste sie allerdings wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Junge Menschen auf der Suche nach Ausbildung und Beruf sowie auch Ehrenamtliche und Hauptamtliche erhalten auf der Infomesse die Möglichkeit, Angebote verschiedenener Akteur:innen aus der Ausbildungs- und Arbeitswelt kennen zu lernen, Fragen zu stellen und sich mit den Anbieter:innen auszutauschen.

Die QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. unterstützen Auszubildende, Betriebe, Berufsschulen und Eltern dabei, Probleme in der Ausbildung frühzeitig wahrzunehmen. Und sie helfen mit professioneller Beratung und Begleitung, drohende Abbrüche abzuwenden und Anschlussperspektiven zu erarbeiten.

„Unser Team hat sich auch 2021 wieder gern an der Infomesse beteiligt, denn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in Ausbildung können immer mal wieder vor besonderen Herausforderungen stehen, die die Ausbildung bedrohen “, so Friederike Freund, QuABB-Beraterin von FRESKO e.V. in der Kerschensteinerschule – Berufsschulzentrum Wiesbaden im Interview mit der Redqaktion von www.fresko-org. „Wir beraten in Wiesbaden natürlich alle Auszubildenden, Betriebe und Eltern. Aber es macht doch einen großen Unterschied für die jungen Menschen, wenn beispielsweise die Familien im Herkunftsland verblieben sind.“

QuABB-Beraterin Barbara Emmelheinz: „Und auch die Unkenntnis der Abläufe ist oft eine Schwierigkeit. Deshalb wollen wir jedes Jahr mit unserer Präsenz auf der Infomesse die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule bei den künftigen Auszubildenden noch bekannter machen.“ Emmelheinz‘ Kollegin Nina Becker ergänzt: „Deshalb ist es wirklich hilfreich, dass wir präventiv informieren können. So wird frühzeitig dafür sensibilisiert,auftretende Schwierigkeiten zu besprechen. Ist der Konflikt noch nicht hoch eskaliert, kann er besser gelöst werden.“

Die vierte QuABB-Kollegin im Bunde, Ewa Hartmann, hebt besonders hervor, dass darüber hinaus die Infomesse eine Gelegenheit war, nach den eingeschränkten Möglichkeiten in den vergangenen Monaten Kontakte im Netzwerk zu pflegen. Das sei wichtig, da bei QuABB auch oft Verweisberatungen durchführt werden und die Ausbildungsbegleiter:innen eng mit „Gemeinsam in Wiesbaden – Netzwerk für Integrationspartner“ zusammenarbeiten.

18. August 2021
von Wencke Strauss
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Für junge Migrant:innen geht auch 2021 was! QuABB-Beraterinnen auf Infomesse „Was geht? Perspektiven für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund“ im Haus der Vereine Dotzheim

Auf der Infomesse „Was geht?“ zu Ausbildung und Beruf für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte des Wiesbadener Netzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden – Netzwerk für Integrationspartner“ sind die Beraterinnen des FRESKO e.V.-Projekts „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“ auch 2021 mit einem eigenen Stand vertreten. Die Infomesse für junge Menschen in bzw. auf der Suche nach Ausbildung und Beruf, für Ehrenamtliche und Hauptamtliche bietet verschiedenen Akteur:innen aus der Ausbildungs- und Arbeitswelt die Möglichkeit, an Gesprächstischen ihre Angebote vorzustellen, Fragen zu beantworten und sich mit den Besucher:innen austauschen.

Die QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. unterstützen Auszubildende, Betriebe, Berufsschulen und Eltern dabei, Probleme in der Ausbildung frühzeitig wahrzunehmen. Und sie helfen mit professioneller Beratung und Begleitung, drohende Abbrüche abzuwenden und Anschlussperspektiven zu erarbeiten.

„Unser Team beteiligt sich auch im Jahr 2021 gern an der Infomesse, denn wir sehen viele Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in Ausbildung in unseren Beratungen“, so Nina Becker, QuABB-Beraterin von FRESKO e.V. in der Kerschensteinerschule – Berufsschulzentrum Wiesbaden. „Überwiegend kommen diese jungen Auszubildenden wegen Sprachförderbedarfen. Aber auch andere Problematiken spielen bei vielen eine Rolle. Zum Beispiel die Wohnsituation ohne Familienanschluss, denn die Familien sind oft im Herkunftsland unserer ratsuchenden Azubis verblieben. Und auch die Unkenntnis der Abläufe bei den deutschen Ämtern und Behörden. Auszubildende mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind ganz klar eine Personengruppe, die wir mit unseren Beratungsangeboten erreichen möchten. Wir wollen mit unserer Präsenz auf der Infomesse die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule bei ihnen noch bekannter machen.“

Das Ausbildungsjahr 2021/22 hat nun begonnen. Die QuABB-Beraterinnen geben auf der Infomesse unter anderem dazu Auskunft, wie die jungen Azubis sowie Menschen, die sie bei ihren Ausbildungen unterstützen, sich im Bedarfsfall bei QuABB melden können. Wie also der Zugang zur Beratung funktioniert. Und wer sie in welchen Fällen in Anspruch nehmen kann.

11. Mai 2021
von Wencke Strauss
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Jeder Abschluss ist ein neuer Anfang! ProAbschluss-Bildungsberatung mit dem Infomobil am 19. Mai vor Dow Silicones, Wiesbaden


Kostet nichts, bringt viel: Ein Beratungsgespräch zum Thema berufsbezogener Abschluss.

Haben Sie langjährige Berufserfahrung, aber Ihnen fehlt ein Berufsabschluss in Ihrem Tätigkeitsfeld? Es ist nie zu spät, einen Berufsabschluss zu erwerben! Wie das geht, zeigen Ihnen die Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Kommen Sie zur mobilen Bildungsberatung am Infomobil der Initiative ProAbschluss vor dem Haupteingang der Dow Silicones Deutschland GmbH in Wiesbaden. Die Bildungscoaches sind vor Ort und bieten unverbindlich und kostenfrei eine Beratung rund um Ihre berufliche Qualifizierung. Wir ermitteln gemeinsam Ihre Kompetenzen und zeigen Ihnen den Weg auf: von der Prüfungsvorbereitung bis zur Prüfung und zum erfolgreichen Berufsabschluss.

Wann? 19. Mai 2021

Wo? Parkplatz vor dem Haupteingang von Dow Silicones, Rheingaustraße 34, 65201 Wiesbaden

Wir beraten alle Interessierten zu individuellen beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten – unabhängig von der Unternehmensgröße, vom Großunternehmen bis zum Kleinstbetrieb. Und sind auf Ratsuchende und Multiplikatoren mit kleinen und feinen Giveaways eingestellt.

Der Fokus der Unterstützungsleistungen von ProAbschluss an Beschäftigte und Betriebe mit der Bildungsberatung und dem hessischen Förderinstrument „Qualifizierungsscheck“ liegt außerdem ausdrücklich auch auf den Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Sie können nicht zum Infomobil kommen, interessieren sich aber für eine Beratung zur beruflichen Qualifizierung? Wir beraten in unseren Räumlichkeiten bei FRESKO e.V. in Wiesbaden in der Rheinstraße 36 („Haus des Handwerks“). Zusätzlich bieten wir Sprechzeiten in Eltville und in Taunusstein an.

Melden Sie sich gern bei uns!

Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 9697046-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611-9697046-6
c.ackermann[a]fresko.org

19. November 2020
von Wencke Strauss
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Das Team von BaE gratuliert acht Gesellinnen und Gesellen zur bestandenen Ausbildung

Das BaE-Team und Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung grüßen die Absolvent*innen

Trotz der besonderen Herausforderungen, die das Jahr 2020 auch und insbesondere für Auszubildende bereithielt, konnten alleine diesen Sommer acht junge Menschen ihre Ausbildung im Rahmen der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) erfolgreich abschließen und sind nun Geselle oder Gesellin.

Die acht Gesellinnen und Gesellen, denen das Team der BaE an dieser Stelle ganz herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung gratuliert, sind nunmehr gefragte Fachkräfte, die den Arbeitsmarkt mit ihrer Expertise und ihrem Engagement bereichern werden. Sie reihen sich ein in die Riege derjenigen Auszubildenden, die in den vergangenen Jahren alle Herausforderungen meistern konnten, die eine Ausbildung im dualen System mit sich bringt.

Der mitunter anspruchsvolle Spagat zwischen Berufsschule und Betrieb, den die acht Gesellinnen und Gesellen mit Bravour meisterten, wurde in diesem Jahr noch zusätzlich durch die Corona-Pandemie verkompliziert.

Doch weder die zeitweise Umstellung auf Fernlehre noch die mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft einhergehenden schwierigen Umstände konnten die acht Absolvent*innen davon abhalten, mit Ausdauer und Elan auch die letzte Hürde – die Abschlussprüfung – zu nehmen. Für die Zukunft wünscht das Team von BaE den Absolvent*innen alles erdenklich Gute und dankt für die gemeinsam verbrachten Jahre!

Die Bandbreite der Ausbildungsberufe bei FRESKO in der Berufsausbildung in Außerbetrieblicher Einrichtung (BaE) ist dabei ebenso vielfältig wie die Menschen, die sie ausüben.

Neben klassischen kaufmännischen Berufen wie dem Kaufmann / der Kauffrau im Einzelhandel, sind insbesondere auch verschiedenste handwerkliche Berufe wie etwa Zerspanungsmechaniker*in oder medizinische Berufe wie der/die zahnmedizinische Fachangestellte Teil des von BaE abgedeckten Portfolios. In der Regel gelingt es, eine Ausbildung im Wunschberuf der Auszubildenden zu ermöglichen.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden Stützunterricht durch fachlich versierte Lehrkräfte, die ihnen alle erforderlichen Lerninhalte für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung vermitteln. Die sozialpädagogischen Betreuer*innen des Projekts fungieren dabei als zuverlässige und erfahrene Ansprechpartner*innen, die in allen die Ausbildung betreffenden Belangen unterstützen. Sprach- und kultursensible Beratung in allen Lebenslagen gehören dabei ebenso wie ein auf die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenden zugeschnittener Fachunterricht zum Leistungsspektrum der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung.

Text: Laura Hähn, FRESKO e.V., Foto: FRESKO e.V.

19. Juni 2020
von Wencke Strauss
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Öffnung unseres Schulungshauses für Präsenzangebote

Aufgrund der aktuellen Entscheidungen der Hessischen Landesregierung dürfen, unter Berücksichtigung der Hygiene-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), Unterrichtsangebote sowie Einzelberatung in Präsenzform durchgeführt werden.

Zum Schutz unserer Teilnehmer*innen und Kolleg*innen haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt und unser Schulungshaus entsprechend ausgestattet.

Folgende Regelungen sind u.a. zu beachten:

* Im gesamten Innen- wie Außenbereich von FRESKO e.V. ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
* Der Zugang zum Gebäude erfolgt über die Seiteneingänge nach vorheriger Absprache.
* Die Hände sind nach Betreten des Gebäudes gründlich zu waschen.
* Im gesamten Gebäude ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.
* Das Verlassen des Gebäudes erfolgt über den Haupteingang.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner*innen oder rufen Sie uns an unter Telefon: 0611 408074-0.

Wir informieren Sie an dieser Stelle regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.

Bleiben Sie weiterhin gesund!
Ihr Team von FRESKO e. V.

19. Juni 2020
von Wencke Strauss
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Das Infomobil kommt nach Taunusstein und bietet Beratung zur beruflichen Qualifizierung

Haben Sie während der Coronazeit über Ihre beruflichen Perspektiven nachgedacht? Haben Sie langjährige Berufserfahrung, aber Ihnen fehlt nur der duale Berufsabschluss in Ihrem Tätigkeitsfeld? Das Land Hessen fördert mit ProAbschluss das Erlangen eines Berufsabschlusses mit einem QualiScheck, mit bis zu 4.000,- € Kostenübernahme der Kurs- und Prüfungsgebühren.

Beratung zur Nachqualifizierung und Fördermittel des Landes Hessens nutzen

ProAbschluss ist mit der mobilen Beratung im Infomobil unterwegs

Am Freitag, den 26.06.2020 in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr sind wir Bildungscoaches mit dem Infomobil von ProAbschluss am Familienzentrum MÜZE Taunusstein, Scheidertalstr. 27 in Hahn und beraten Sie gerne zu Ihren persönlichen Möglichkeiten. Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen Ihre Kompetenzen und zeigen Ihnen den Weg auf, von der Vorbereitung zu der Prüfung bis zum erfolgreichen Abschluss in Ihrem Beruf.

Sie können an dem Freitag nicht vorbeikommen und interessieren sich für eine Beratung zur beruflichen Qualifizierung? Wir beraten Sie gerne persönlich, telefonisch oder per Videokonferenz!

ProAbschluss mit der mobilen Beratung unterwegs

Bildungscoaches beraten zur beruflichen Weiterbildung und den Finanzierungsmöglichkeiten

Wir beraten wieder persönlich in unseren Beratungsräumen bei FRESKO e.V. in Wiesbaden in der Rheinstraße 36 und bieten Sprechzeiten in Eltville und in Taunusstein an. Die nächsten Beratungstermine im Rheingau-Taunus-Kreis finden am Montag, den 22.06.2020 von 09:00 bis 11:00 Uhr im Familienzentrum MÜZE Taunusstein, Scheidertalstr. 27 in Hahn und am 03.07.2020 von 11:00 bis 13:00 Uhr in Eltville im MGH II., Wallufer Str. 10 in Eltville. Vereinbaren Sie bitte vorher mit uns einen Termin unter proabschluss[a]fresko.org oder unter 0611 969 70 46-7.

Für Ihren und unseren Schutz bitten wir Sie, im geschlossenen Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen.

Es ist nie zu spät einen Berufsabschluss zu erwerben! Melden Sie sich bei uns!

Ingrid Weinreich PROAbschluss Bildungscoachinnen Nachqualifizierung FRESKO e.V
Ingrid Weinreich
0611 9697046-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611-9697046-6
c.ackermann[a]fresko.org

17. Februar 2020
von Wencke Strauss
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Zwei neue Projekte für Geflüchtete gestartet: „SAF“ und „SPrunGG“ bei FRESKO e.V.

Sprache und Arbeit: FRESKO e.V. macht Geflüchtete fit in Deutsch

Nicht jeder Mensch mit Migrationshintergrund, der in Deutschland lebt, hat Zugang zu den Integrationskuren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und damit zu kostenlosem, gefördertem Sprachunterricht vom ersten Kontakt mit der deutschen Sprache bis zum mittleren Sprachniveau B1. Klar ist aber, dass das Deutschlernen mit der Alphabetisierung, also mit dem Erlernen der deutschen Schriftsprache, nicht aufhört. Und dass diejenigen, die keinen Integrationskurs besuchen können, auch selbst gern weiter lernen möchten – bis sie sich selbständig mit Muttersprachlern und anderen Zweitsprechern auf Deutsch in Wort und Schrift verständigen können.

Um den Deutschförderbedarf derjenigen Migrantinnen und Migranten in Wiesbaden zu decken, die nicht in einem Integrationskurs Deutsch lesen und schreiben lernen und dann weitergehen bis zum B1 und die auch absehbar keinen Kurs besuchen können, hatte die Landeshauptstadt FRESKO e.V. bereits im Jahr 2018 damit beauftragt, das Projekt „Sprache und Arbeit für Flüchtlinge“, kurz: SAF, zu konzipieren und durchzuführen, gefördert aus Mitteln des Ausbildung- und Qualifizierungsbudgets des Landes Hessen.

Im Januar 2020 hat nun eine neue Gruppe in SAF mit dem Unterricht auf dem Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) bei FRESKO e.V. begonnen. Die Lernenden, die aus asiatischen und afrikanischen Ländern sowie aus der Karibik kommen, haben sich in der zweiwöchigen Intensivphase zu Kursbeginn schon gut kennengelernt, die Arbeitsatmosphäre ist freundlich und respektvoll. Auch Nachrückende werden herzlich aufgenommen und in der Anfangsphase von ‚alten Hasen‘ aus der Gruppe mit allem vertraut gemacht.

Alle Lernenden besuchen an drei Tagen den Sprachunterricht und nehmen an den anderen beiden Tagen eine Arbeitsgelegenheit (AGH) in Betrieben der Landeshauptstadt Wiesbaden wahr bzw. durchlaufen bei den BauHaus Werkstätten, Wiesbaden, eine Flüchtlingsintegrationsmaßnahme (FIM). So arbeiten sie z. B. in den Bereichen Küche, Haustechnik, Grünpflege oder in der Fahrradwerkstatt. Dieser Wechsel von Theorie- und Praxisphasen ist sehr effektiv und garantiert eine enge Verzahnung zwischen Sprachunterricht und Berufspraxis.

Aus SAF hervorgegangen ist das neue FRESKO e.V.-Projekt „Sprache, Praktikum und Grundbildung für Geflüchtete“, kurz: SPrunGG.

SPrunGG wurde konzipiert von Programmentwicklerin Dr. Karin Wullenweber. SPrunGG steht sowohl Teilnehmenden aus SAF als auch anderen Personengruppen offen, die ungefähr das Niveau A1 (GER) erreicht haben und noch in der Zuständigkeit des Sozialdiensts Asyl der Landeshauptstadt Wiesbaden sind. Im Unterschied zu SAF durchlaufen die Teilnehmenden aber dieses Kurses keine Arbeitsgelegenheit, sondern sie sammeln im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums berufliche Erfahrungen direkt auf dem Wiesbadener Arbeitsmarkt. Auch diese Gruppe, die ebenfalls im Januar gemeinsam begonnen hat, zeigt eine große Lernbereitschaft und arbeitet mit hohem Arbeitseifer an ihrem Ziel, das Niveau A2 (GER) zu erreichen und parallel dazu Berufspraxis zu erwerben.

„Die Menschen, die in den beiden Projekten SAF und SPrunGG zusammen lernen und arbeiten, haben eigentlich grundverschiedene Voraussetzungen. Manche unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei Kursbeginn Bedenken geäußert, ob sie den Sprachkurs zusammen mit der AGH/FIM bzw. mit dem Praktikum schaffen können“, sagt Projektleiterin Dorothee Hansen-Stoffels. „Sie hatten zuvor oft noch keinen geregelten Kursbetrieb oder täglichen Deutschunterricht erlebt und bringen zum Teil aus ihren Herkunftsländern auch nur geringe Schulbesuchszeiten mit, viele haben keinen formalen Berufsabschluss. Die Schwellenängste abzubauen und für alle eine gute Lernatmosphäre, einen dem Lernen förderlichen  Zusammenhalt in der Lerngruppe zu schaffen, das ist unser Anspruch.

Wir wollen erreichen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer uns so verlassen, dass sie – individuell auf ihrem Niveau, unbedingt aber angemessen und ausreichend – kommunizieren können. Und wir wollen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich auch aktivieren, das gehört ja ganz klar zu unserem Auftrag in beiden Projekten.“ Deshalb gibt es die Erfahrung und Erprobung in der Praxis in beiden Programmen: Was bedeutet überhaupt Beruf, was bedeutet Ausbildung? Was meinen die Deutschen, wenn sie davon sprechen oder mich fragen, welchen Beruf ich in meinem Heimatland gelernt und ausgeübt habe? Welche Arbeit kann ich mit meinen Fähigkeiten hier in Deutschland aufnehmen?

„Die berufsbezogenen Themen im Kurs sind das Pfund, mit dem wir wuchern können“, so Hansen-Stoffels

„Der Berufsbezug kommt besonders gut bei unseren Teilnehmenden an, davon profitieren sie ganz klar. Die Teilnehmenden lernen Sprachbausteine und Strategien, die sie direkt am nächsten Tag in ihrer Arbeitsgelegenheit bzw. in ihrem Praktikum anwenden können: Wie verstehe ich eine Arbeitsanweisung? Wie lese ich einen Schichtplan? Wie melde ich mich formal richtig krank? Wie stelle ich mich meinen Kolleginnen und Kollegen vor, wie komme ich mit ihnen ins Gespräch? Das sind natürlich die Themen, die unsere Teilnehmenden motivieren weiterzulernen.“

Kursende von SAF wird am 30. Juni 2020 sein. Der gegenwärtige SPrunGG-Kurs-Durchlauf wird bis zum 3. Juli 2020 laufen, anschließend wird es noch eine zweite Runde geben.