FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

7. Mai 2024
von Wencke Strauss
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„Da helfen wir Ihnen!“ – Deutschsprachkurse bei FRESKO e.V. mit sozialpädagogischer Begleitung

Die Berufssprachkurse von FRESKO e.V. erhalten seit April 2024 tatkräftige Unterstützung von Vera Weisbek. Sie übernimmt, gemeinsam mit Ihrer Kollegin Daniela Frusteri, die schon seit 2023 dabei ist, die sozialpädagogische Begleitung der Maßnahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung – so heißen die Deutschsprachkurse im Aufenthaltsgesetz nämlich offiziell.

„Ich freue mich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Sprachkurse bei all ihren Anliegen unterstützen zu können. Die Vielfalt der Menschen und Lebenshintergründe macht meine Arbeit vielseitig und spannend. Außerdem halte ich es für sehr wertvoll, da ich dazu beitragen kann, das Einleben in Wiesbaden und die allgemeine Integration in unser Land zu fördern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen sich sehr dankbar und können z.B. durch das gemeinsame Bewältigen der bürokratischen Herausforderungen auch nachhaltig von der Arbeit der Sozialpädagoginnen profitieren.“ – Vera Weisbek

„Die Teilneherinnen und Teilnehmer kommen gerne in unsere Sprechstunden, weil wir die Gespräche mit viel Empathie und Engagement gestalten. Dazu stehen meiner Kollegin und mir schöne und freundliche Räumlichkeiten zur Verfügung.  Jeder und Jede, der/die einen Termin möchte, bekommt diesen schnell und problemlos, ohne lange Wartezeiten.“ – Daniela Frusteri

Die beiden Pädagoginnen bieten in ihren Sprechstunden Beratung und Unterstützung für alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer an

Dabei sind die Themen und Anliegen sehr unterschiedlich: Häufig geht es um das Ausfüllen und Verstehen von Formularen oder um Unterstützung bei Kontaktaufnahmen mit Ämtern, Fallmanagerinnen und Fallmanagern beim Kommunalen Jobcenter Wiesbaden, Vermietern usw. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer holen sich auch Hilfe und Tipps beim Erstellen ihrer Bewerbungsunterlagen oder bei der Berufsorientierung. Ebenso sind das Kündigen von Verträgen, die Wohnsituation oder Schwierigkeiten im Unterricht Themen in den Sprechstunden.

Darüber hinaus haben die beiden Pädagoginnen auch immer ein offenes Ohr bei persönlichen Problemen. Besonderen Fokus legt das Team bei seiner Unterstützungsarbeit darauf, die Ratsuchenden in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und ihnen dabei auch die Hilfsstrukturen in und rund um Wiesbaden näherzubringen und somit ihre Integration zu fördern. Vera Weisbek hat bereits erste Kennenlern-Gespräche mit einzelnen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern geführt. Schon bei diesen ersten Kontaktaufnahmen konnte sie Berufssprachkurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei vielen Fragen und Anliegen weiterhelfen oder mit einer Verweisberatung geeignete Ansprechpartner vermitteln.

2. Februar 2024
von Wencke Strauss
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PUSCH-Klassen an der IGS Obere Aar: Ein erfolgreiches erstes Schulhalbjahr 2023/2024 geht zu Ende und wir blicken zurück

Auch im Schuljahr 2023/2024 nehmen neunte Klassen an der Integierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar am Programm Praxis und Schule (PUSCH) teil. Das Programm war zum Sommer 2022 in Kooperation mit der IGS gestartet und läuft – nach vielbeachteten Erfolgen im Schuljahr 2022/2023 – mit zwei Schulklassen und einem erweitertem FRESKO e.V.-Team in der sozialpädagogischen Betreuung der PUSCH-Schülerinnen und -Schüler im zweiten und dritten Jahr in Taunusstein-Hahn. Praxis und Schule (PUSCH) steht unter Leitung des Hessischen Kultusministeriums und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Und was für eine spannende erste Schuljahreshälfte, vollgepackt mit Erlebnissen und Lernanlässen, haben die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler erlebt! Die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am 02. Februar war für beide Klassen ein schönes Erlebnis. Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern weiter viele Erfolge und ein gelungenes Praktikum, das in der nächsten Woche beginnt! Sie haben schon vieles gemeinsam angepackt und blicken sowohl mit Spannung voraus auf das, was sie nun in der zweiten Schuljahreshälfte erwarten wird, als auch zufrieden zurück auf alles, was bis jetzt passiert ist.

Aber der Reihe nach.

Max mit seiner „Schatzkiste“

„Handwerk live“ …

Im September 2023 haben beide PUSCH-Klassen an der „Handwerk live“ von Handwerkskammer Wiesbaden und Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) II teilgenommen und haben verschiedene handwerkliche Berufe kennen gelernt, einige konnten sie sogar selbst ausprobieren. Auf der „Handwerk live“ gab es unter anderem auch ein Quiz, bei dem die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler ihre mitratenden Gegnerinnen und Gegner, prominente Gäste aus dem regionalen Handwerk, mit vielen richtigen Antworten hinter sich ließen.

Zum Standardprogramm für die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler gehören die Fachpraxistage – die tatsächlich auch ein echter Renner sind. Im Rahmen der „Fachpraxis Elektrotechnik“ lernten beide Klassen, mit Hilfe eines Computerprogramms mit dem Namen „Arduino“ eine Schatzkiste mit einer elektronischen Steuerung zu öffnen und zu schließen. Die jeweiligen Kisten waren zuvor in der Holzwerkstatt hergestellt und in der Metallwerkstatt mit kleinen Metallelementen bestückt worden. Das Lernen mit „Arduino“ – einer quelloffenen und insofern durch jede Nutzerin und jeden Nutzer veränderbaren, aus Soft- und Hardware bestehenden Physical-Computing-Plattform – erfordert echte Teamarbeit und Ideenreichtum. Die Schülerinnen und Schüler beider PUSCH-Klassen halfen sich gegenseitig bei der Lösung der Probleme und suchten gemeinsam nach eventuellen Fehlern, so dass schrittweise mit dem Programm weitergearbeitet und neue Komponenten hinzugefügt werden konnten.

Das sieht doch schon mal sehr lecker aus! Leonie und Angelina beim Plätzchenbacken

… und noch mehr (Fach-)Praxis!

Die Klasse 9G, eine der beiden PUSCH-Klassen, hat sich das „Kochen“ ausgewählt als Fachpraxisthema. Nach einer etwas längeren Findungsphase, bei der es um das Aufräumen der Küche ging, etablierte sich eine gute Zusammenarbeit. Und natürlich isst man am gemeinsamen Mittagstisch, was man zuvor gekocht hat – und alles schmeckt wirklich immer super. In der Parallelklasse, der 9Fp, steht das Thema „Gesundheitspflege“ auf dem Fachpraxisprogramm. Die Schülerinnen und Schüler lernen so einiges über den Aufbau und Mechanismus des menschlichen Körpers, wie z.B. das Herz-Kreislauf-System oder die Muskulatur. Und auch, ganz wichtig, wie man sich bei medizinischen Vorfällen verhält und Erste Hilfe leisten kann.

Im November haben beide PUSCH-Klassen an verschiedenen Workshops im Rahmen des „Tages der Technik“ an den Beruflichen Schulen Untertaunus – praktischerweise nur einen Steinwurf entfernt von der IGS Obere Aar – teilgenommen. Mit dieser Veranstaltung wurde für die Schülerinnen und Schüler die Berufsfindung praktisch erlebbar.

Denn natürlich sollen die Schülerinnen und Schüler der neuten Klassen mittels Praktika Erfahrungen im echten Arbeitsleben sammeln – und die vielen praktischen Erlebnisse und Erfahrungen, die sie bis jetzt schon in ihrem letzten Schuljahr haben machen können, zahlen sich aus: Sie haben den PUSCH-Schülerinnen und -Schülern geholfen, sich im Klaren darüber zu werden, was sie interessiert, wo ihre Neigungen und Stärken liegen. Und so konnten sie Praktikumsplätze nach ihren Wünschen finden. Die Palette der Berufe, die sie während ihres Praktikums ab Februar 2024 ausprobieren werden, ist sehr groß. Es sind Berufe aus dem Gesundheitswesen dabei, aus Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistung: Medizinische Fachangestellte und Fachangestellter, Gesundheitspflegerin und Gesundheitspfleger, Hotelfachleute, Industriemechanikerin und -mechaniker, IT-Technikerin- und -Techniker, Zweiradmechanikerin und -mechaniker und noch mehr.

Im Schuhkarton wohnen? Oder lieber draußen etwas erleben? – Ja, genau!

Weiteres wichtiges Element des Schuljahres sind die sogenannten Draußentage. Hier sammeln sich – wie der Name schon sagt, in mehr oder minder enger Anlehung an den Begriff „draußen“ – verschiedene Aktivitäten außerhalb des Klassenzimmers. Das reichte bis dato von der Reinigung verschiedener Bereiche im Schulgebäude und auf dem Schulgelände bis zum Besuch des Bonner Hauses der Geschichte mit der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“.

Bei einem Probeprojekt im Winter mit Präsentationen, das sich nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten in der Durchführung gut entwickelt hat und als dessen Thema „Wohnung im Schuhkarton“ gewählt worden war, konnten alle gute Noten einfahren. Die Projektarbeit ist ein weiteres wichtiges und kooperatives Element des ersten Schulhalbjahr der neunten Klassen und fließt in die Halbjahresnoten ein. Im ersten Quartal 2024 wurde es nach dem Probedurchlauf mit der „Wohnung im Schuhkarton“ für die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler ernst, sie mussten in Gruppen eine praktische Prüfung bestehen. Die Gruppen konnten ihre Themen selbst auswählen: Es gab zwei Koch- und Backgruppen, einige Gruppen stellten Möbelstücke oder Kosmetikartikel her, andere bauten Spielzeuge. Die Projektergebnisse waren spannend und die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen konnten auf eine gelungene Projektwoche zurückschauen.

Was noch? Im Rahmen der Gruppenfindung absolvierten beide Klassen beim Evangelischen Stadtjugendpfarramt Wiesbaden im Herbst 2023 eintägige Trainings „Soziale Kompetenzen“.

Und noch mehr? Ein weiteres Highlight, das nicht hier nicht vergessen werden soll – und das ein Highlicht war nicht nur aus Sicht der FRESKO e.V.-Sozialädagoginnen und -Sozialpädagogen, die PUSCH an der IGS Obere Aar seit 2022 begleiten – war der Besuch einer Absolventin aus dem vorigen Schuljahr, die im Sommer 2023 mit einer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel angeschlossen hatte. Sie stellte die verschiedenen Ausbildungsberufe vor, die in ihrem Unternehmen angeboten werden. Und das nicht nur vor den beiden PUSCH-Klassen, sondern vor allen Klassen der Jahrgangsstufe 9. Und sie bekam dafür viel Applaus von allen Schülerinnen und Schülern.

FRESKO e.V.-Sozialpädagoginnen Ewa Hartmann und Vera Weisbeck und FRESKO e.V.-Sozialpädagoge Felix Beßler

17. Oktober 2023
von Wencke Strauss
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Zwei neue PUSCH-Klassen an der IGS Obere Aar ab Schuljahr 2023/2024

Es hatte sich im Schuljahr 2022/2023 an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar in Taunusstein wohl anscheinend herumgesprochen, dass das Programm Praxis und Schule (PUSCH) eine Superchance darstellt, um sich Zukunftsperspektiven zu sichern. Kein Wunder, denn die ‚PUSCH-erfahrene‘ Klasse aus dem Jahr 2022/2023 kann viele Erfolge nachweisen und hat selbst die ‚Werbetrommel‘ gerührt, um den Schülerinnen und Schülern der damals noch achten Klassen die Teilnahme am PUSCH-Programm schmackhaft zu machen. Auch die Schulleitung und die Lehrerteams waren diesbezüglich aktiv und haben Eltern der jetzigen Neuntklässler im Schuljahr 2023/2024 für die Teilnahme ihrer Kinder an PUSCH gewinnen können.

Das neue Schuljahr begann für die ‚Neuen‘ bereits in der letzten Ferienwoche vor Schulbeginn mit Kennenlerngesprächen. Die Eltern und die zukünftigen PUSCH-Schülerinnen und -Schülern erfuhren Details zum Programm PUSCH, es wurden die Schwerpunkte des Schuljahres besprochen und auch schon einmal die beruflichen Interessen jeder Schülerin bzw. jedes Schülers ausgelotet. Anders als noch im Vorjahr mit einer Klasse kommt 2023/2024 eine größere Anzahl an Schülerinnen und Schülern in nun zwei Klassen in den Genuss der Teilnahme am Programm.

Die erste Schulwoche war dann schon vollgepackt mit Ereignissen. Beide Klassen haben im Rahmen der Einführungswoche die Regeln für das gemeinsame Miteinander entwickelt, erste Gespräche über Berufswünsche durchgeführt und jeder hat seinen Lebenslauf aktualisiert. Auch gab es viele gruppendynamische Aktivitäten und Spiele, u.a. erlebnispädagogische Einsätze im Wald.

Neu ist auch, dass zwei Sozialpädagoginnen und ein Sozialpädagoge von FRESKO e.V. den PUSCH-Schülerinnen und -Schülern zur Seite stehen, das ist eine Stelle mehr als im vorhergehenden Schuljahr. In der Klasse PUSCH 1 sind Vera Weisbek und Felix Beßler und in der Klasse PUSCH 2 Ewa Hartmann als PUSCH-Coaches tätig – neben und in Zusammenarbeit mit den Klassenleitungen Frau Hoof und Herrn Schneckenbühl. Zudem wurde die Fachpraxis im Rahmen der Kooperation mit den Beruflichen Schulen Untertaunus (BSU) um die Bereiche Kochen und Gesundheit erweitert und die bei vielen Schülerinnen und Schülern beliebte Elektrotechnik bleibt erhalten. Der Blick, den die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler in die Berufswelt werfen können, ihre Möglichkeiten sich auszuprobieren, sind damit reichhaltiger und attraktiver geworden.

Alle sind nach dem gelungenen Start hochmotiviert und sehr gespannt auf das neue Schuljahr und hoffen, dass sich die Erfolge der PUSCH-Schülerinnen und -Schülern aus dem vergangenen Jahr wiederholen lassen.

25. Juli 2023
von Wencke Strauss
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Emotionale Abschlussfeier für die PUSCH-Abschlussklasse 2022/2023

Am 10. Juli fand die Abschlussfeier der neunten Schulklassen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar im schön dekorierten Bürgerhaus Taunus, umgangssprachlich: Taunushalle, in Tanusstein statt. Die Schulleitung, alle Lehrerinnen und Lehrer, die in den neunten Klassen unterrichtet hatten, und natürlich die Eltern begleiteten die Schülerinnen und Schüler bei diesem besonderen Ereignis. Auch die Elternbeiratsvertreterin, Frau Fagenzer, und der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Herr Herzog, waren selbstverständlich anwesend und hielten Reden. Die Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse wurden auch bei diesem wohl bislang wichtigsten Ereignis ihrer Schullaufbahn begleitet von der PUSCH-erfahrenen FRESKO e.V.-Pädagogin Ewa Hartmann, ihrem Klassenlehrer Herrn Schneckenbühl und den Fachlehrerinnen Frau Hakimi, Frau Leka und Herrn Böhm.

Diese Zeugnisse können sich sehen lassen! Schülerinnen und Schüler der neunten Abschlussklasse der IGS Obere Aar im Programm PUSCH mit Klassenlehrer Schneckenbühl

Diese Zeugnisse können sich sehen lassen! (die 2.) Schülerinnen und Schüler der neunten Abschlussklasse der IGS Obere Aar im Programm PUSCH mit FRESKO e.V.-Sozialpädagogin Hartmann

Das Abschiednehmen fiel den Schülerinnen und Schülern der PUSCH-Klasse besonders schwer, da diese kleine Gruppe im Lauf des Schuljahres zu einer echten Gemeinschaft geworden war. Auf der Bühne flossen die Tränen, es gab zahlreiche Umarmungen und wunderschöne Dankesreden der beiden Klassensprecherinnen und einer weiteren Schülerin. Und natürlich jede Menge Zeugnisse –  sehr gute bis gute Zeugnisse! Und von den Schülerinnen und Schülern wiederum an ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie an die Sozialpädagogin: ein buchstäbliches Blumenmeer.

Nach dem Abschiednehmen kommt das Wiedersehen!

Allen PUSCH-Schülerinnen und -Schülern an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch! Zwei von ihnen haben sich für eine Ausbildung entschieden und alle anderen für den weiteren Schulbesuch, um bspw.  die Mittlere Reife zu erlangen. Klassenlehrer Schneckenbühl und Sozialpädagogin Hartmann freuen sich auf ein Wiedersehen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern der PUSCH-Klasse und sind sich sicher, dass sie sich weiter toll entwickeln werden.

Abschluss der Abschlussfeier für die PUSCH-Abschlussklasse: Ausklang am ‚Mainzstrand‘

Zum Ausklang des ‚offiziellen Teil‘ des Abschieds gab es eine Bildershow, in der alle tollen Ereignisse des Schuljahres noch einmal zu sehen waren. Die Freude über das gelungene Abschlussjahr teilten die Schülerinnen und Schülern mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern bei Getränken und Kuchen. Die PUSCH-Klasse hatte sich aber noch dazu etwas Besonderes für diesen Abend ausgedacht: Es ging nach Mainz zum Mainzstrand und dort wurde weiter zusammen gefeiert. Vielen Dank an dieser Stelle an die Eheleute Said, Eltern einer Schülerin, für die Reservierung der Strandlounge und die Verköstigung, die der PUSCH-Klasse das ermöglicht haben!

Mit dem Abschiednehmen war bereits in den letzten beiden Schulwochen begonnen worden. Dazu hatten gehört ein Ausflug nach Wiesbaden mit Besichtigung der Synagoge und anschließendem Abschlussessen in einem Restaurant. Es hatte einen Grillnachmittag auf dem Schulhof gegeben. Zu erleben gewesen waren eine kreative Beteiligung der Klasse während der Mottowoche und an der Schülerdisko sowie mit lustigen Spielen am Streichetag der Absolventinnen und Absolventen.

PUSCH geht in die nächste Runde

Die FRESKO e.V-Sozialpädagogin Ewa Hartmann hat all dies begleitet, oft konzeptuell mit- und vorgedacht: „Ich kann nicht aufhören aufzuzählen, was alles schön war in diesem Schuljahr 2022/2023 mit der PUSCH-Klasse an der IGS Obere Aar. Ich hatte zuvor zwanzig Jahre im Berufsschulzentrum in Wiesbaden gearbeitet – den überwiegenden Teil davon in verschiedenen Vorläuferprogrammen des heutigen ‚Praxis und Schule (PUSCH)‘. PUSCH in der jetzigen Form ist, wie auch seine Vorgänger es waren, eine sehr erfolgreiche Maßnahme. Und ich freue mich darauf, dass ich ab Beginn des neuen Schuljahres 2023/2024 zusammen mit meinem FRESKO e.V.-Kollegen und -Pädagogen Felix Beßler nicht mehr nur eine, sondern gleich zwei PUSCH-Klassen an der IGS Obere Aar in Taunusstein betreuen darf.“

Ewa Hartmann, Sozialpädagogin

14. Juli 2023
von Wencke Strauss
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„Bildungswoche für Frauen“ in Bad Schwalbach – Wir sind dabei mit einem breiten Beratungsangebot zu Qualifizierungsmöglichkeiten!

In Bad Schwalbach findet zwischen dem 24. und dem 27. Juli 2023 erstmalig die „Bildungswoche für Frauen“ statt, organisiert durch das Büro für Frauen und Gleichstellung in Kooperation mit dem JobCenter des Rheingau-Taunus-Kreises.

Besuchen Sie den Infostand von FRESKO e.V. auf der Informationsmesse am 24. Juli im Alleesaal, um mehr über unsere vielfältigen Angebote im Bereich der Qualifizierungsberatung, zu Deutsch am Arbeitsplatz und zur Berufsorientierung für Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu erfahren. Unsere erfahrenen Beraterinnen stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen bei der Planung Ihrer individuellen Bildungs- und Karrierewege zu unterstützen.

WANN: 24. Juli 2023, 10 – 14 Uhr

WO: Bad Schwalbach, Alleesaal

Wir informieren Sie gerne zu:

Qualifizierungsberatung: Wir bieten individuelle Beratungsgespräche an, um Ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele zu ermitteln. Gemeinsam entwickeln wir einen maßgeschneiderten Qualifizierungsplan, der Ihnen dabei hilft, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen und beraten Sie zu den finanziellen Fördermöglichkeiten.

Kurse für Deutsch am Arbeitsplatz und Individuelles Coaching für Deutsch am Arbeitsplatz: Wenn Sie Ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, um Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, bieten wir Beratung, Kurse und Individuelles Coaching an. Unsere qualifizierten Lehrkräfte unterstützen Sie dabei, Ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und Ihre kommunikativen Fähigkeiten im beruflichen Umfeld zu stärken.

Berufsorientierung für Frauen: Wir unterstützen Sie bei der Berufsorientierung und helfen Ihnen dabei, Ihre Stärken und Talente zu erkennen. Unsere Beraterinnen stehen Ihnen zur Seite, um Ihnen bei der Erkundung verschiedener Berufsfelder und der Entwicklung Ihrer beruflichen Perspektiven zu helfen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, unseren Infostand zu besuchen, mit Beraterinnen ins Gespräch zu kommen und weitere Informationen über die Programme von FRESKO e.V. zu erhalten. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie auf Ihrem Bildungsweg zu unterstützen.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Infoflyer des Büros für Frauen und Gleichstellung des Rheingau-Taunus-Kreises.

20. Juni 2023
von Wencke Strauss
Kommentare deaktiviert für „Wir fahren nach Berlin!“ – Unvergessliche Erlebnisse für PUSCH-Klasse 2022/2023 auf Abschlussfahrt in die deutsche Hauptstadt

„Wir fahren nach Berlin!“ – Unvergessliche Erlebnisse für PUSCH-Klasse 2022/2023 auf Abschlussfahrt in die deutsche Hauptstadt

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ war schon einige Tage vor der Klassenfahrt der Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse, in sozialpädagogischer Begleitung durch eine erfahrene FRESKO e.V.-Pädagogin, öfter in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Obere Aar in Taunusstein zu hören. Alle hatten sich tierisch darauf gefreut und waren guter Laune am 30. Mai zu früher Stunde am Wiesbadener Hauptbahnhof erschienen. Die Last der vergangenen Woche, in der die Hauptschulabschlussprüfungen geschrieben worden waren, war nicht mehr zu spüren. Stattdessen herrschten in der Gruppe Zusammenhalt und Lust auf das Abenteuer Hauptstadt. Einige fuhren zum ersten Mal nach Berlin und alle waren sehr gespannt auf das umfangreiche Programm.

Gar nicht hauptstadtpflaster-müde! – Die Klasse vor dem Brandenburger Tor.

Stadtführung mit geschichtsbedeutsamen Stationen, Spaß mit ‚echten‘ Stars und … Spione?!

Das Hotel, in dem die Gruppe untergebracht war, war sehr schön und lag in der Nähe vom Alexanderplatz. Die Stadtführung am ersten Spätnachmittag fanden alle zwar nicht so spannend. Die letzten Stationen: das Brandenburger Tor, das Denkmal der im Zweiten Weltkrieg ermordeten Sinti und Roma und der Reichstag, stießen aber auf großes Interesse bei der Gruppe. Das gemeinsame Abendessen in einer Pizzeria wurde von allen sehr genossen.

Wer ist das Original? – Schülerin Ayten mit Marilyn Monroe bei Madame Tussauds.

Am zweiten Tag hatte die Gruppe eine Führung zum Thema Berliner Mauer. Die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler haben daran mit großem Interesse teilgenommen und viele Fragen gestellt. Auch später, bei der Nachreflexion in der Schule, wurde dieser Teil des Ausflugs als sehr interessant und lehrreich bewertet. Nach der Mittagspause ging es in das Madam Tussauds Berlin, wo die Schülerinnen und Schüler viele Fotos mit Wachsfiguren von bekannten Stars aus der Musik-und Filmszene machen konnten. Auch die Figuren von bekannten Sportlern und Politikern bildeten eine spannende Fotokulisse. Die Begeisterung war enorm und es wurde viel gelacht. Da der berühmte Döner Kebab in Berlin erfunden worden sein soll, war es selbstverständlich, dass diese Speise den ersten Platz als Abendessen an diesem Tag einnahm. Ein gemeinsamer Spieleabend im Hotel beendete den tollen Tag.

Der dritte Tag bestand aus den folgenden Highlights: Führung im Deutschen Spionage Museum, Escape Room und Disco im Matrixclub. Auch wenn die Nacht (für manche) sehr kurz gewesen war, sind alle pünktlich zum Frühstück erschienen und begannen im Spionage Museum anschließend die Reise in die Spionagewelt von der Antike bis in die Gegenwart bis hin zu den digitalen Welten. Der Escape Room war natürlich das Beste von Allem und katapultierte sich auf Platz 1 bei der Klassenfahrtreflexion. Der Besuch der bekannten Disco Matrixclub, in der man auch zahlreiche Klassen aus der ganzen Bundesrepublik traf, war ebenso ein besonderes Erlebnis.

„Es war eine fantastische Klassenfahrt!“

So berichteten die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler ihren Eltern bei der Ankunft in Wiesbaden. Zum Schluss gab es sogar noch ein ‚Bonbon‘ von der Deutschen Bahn: Zwar musste die Klasse auf der Rückfahrt in Erfurt in einen Ersatzzug einsteigen, dafür gab es Sitzplätze in der Ersten Klasse!

In den darauffolgenden Wochen wurde noch oft und lebhaft über die Klassenfahrt in der Schule berichtet, es wurden Fotos angeschaut und die Freude über das gemeinsam Erlebte begleitet die Klasse immer noch. Die Klasse wurde von Klassenlehrer Herrn Schneckenbühl und Ewa Hartmann, der FRESKO e.V.-Sozialpädagogin, begleitet. Beide bestätigen, dass die PUSCH-Klasse auch während der Klassenfahrt „einfach Klasse!“ war. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Herrn Herzog, 1. Vorsitzender der Förderer und Freunde der Gesamtschule Obere Aar, Taunusstein-Hahn e. V. – der Förderverein unterstützte diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Leistungen nach SGB II erhalten, mit einem großzügigen Klassenfahrt-Taschengeld.

Ewa Hartmann, Sozialpädagogin der PUSCH-Klasse

 

19. Mai 2023
von Wencke Strauss
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FRESKO im Fokus: Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) – Interview mit einem „Ehemaligen“

Robel K. ist 25 Jahre alt, stammt aus Eritrea und lebt inzwischen seit 9 Jahren in Deutschland. Er war Teilnehmer des Projektes „Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE)“, das im Auftrag der Landeshauptstadt Wiesbaden junge Menschen unter 25 beim Start in die Ausbildung und gegebenenfalls auch durch die gesamte Ausbildungszeit begleitet.Vor einigen Monaten hat Robel seine Abschlussprüfung zum Kaufmann im Einzelhandel erfolgreich abgelegt. Heute ist er fester Mitarbeiter im Kooperationsbetrieb, also dem Betrieb, in dem er den praktischen Anteil seiner Ausbildung absolviert hat. Er erzählt uns, wie er zu der Ausbildung bei BaE gekommen ist und warum er es jederzeit wieder genauso machen würde.

Robel, wie kam es eigentlich dazu, dass Sie Ihre Ausbildung bei FRESKO e. V. gemacht haben?

Die BaE-Mitarbeiterinnen Gisela Schmidt (links) und Sarah Schmitt mit Robel K. vor dem Haupteingang von FRESKO e.V. in der Rheinstraße 36 in der Wiesbadener Innenstadt

Ich hatte nach meinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Sozialassistenten begonnen, dann habe ich aber schnell gemerkt, dass mein Deutsch noch nicht ausreicht und ich ohne Unterstützung eine Ausbildung nicht schaffen kann. Ein Freund, der vorher seine Ausbildung bei FRESKO e. V. gemacht hatte und sehr froh war über die Unterstützung, die er dort bekommen hat, hat mir geraten, es doch dort auch zu versuchen. So war ich dann froh, dass ich vom Jobcenter zur BaE bei FRESKO e. V. zugewiesen wurde.

 

Und entsprach das, was Sie dann in der BaE erlebt haben, Ihren Erwartungen?

Absolut! Ich wurde von Anfang an gut beraten und unterstützt. Ich gehe gerne mit Zahlen um und interessiere mich außerdem für Autos, deshalb bin ich mit dem Berufswunsch „Automobilkaufmann“ zur BaE gekommen. Für diese schwierige Ausbildung reichte aber mein damaliges Sprachniveau noch nicht aus. Mein alternativer Berufswunsch war Kaufmann im Einzelhandel. Das Team der BaE hat sich sehr darum bemüht, einen zu mir passenden Betrieb zu finden und so konnte ich meine Ausbildung wenn auch nicht zum Automobilkaufmann aber doch in der Automobilbranche machen.

Anfangs war es sehr schwer für mich. Besonders der Unterricht in der Berufsschule fiel mir schwer. Ich musste ja im Prinzip zwei Dinge gleichzeitig lernen – einmal die Sprache und den eigentlichen Unterrichtsinhalt. Auch wenn ich mich sehr konzentriert habe, habe ich trotzdem längst nicht alles verstanden. Besonders schwierig wurde es dann, als wegen der Corona-Pandemie der Berufsschul-Unterricht nur noch online stattfand. Das alles hätte ich ohne den Sprachförderunterricht und den Stützunterricht bei FRESKO e. V. nicht geschafft. Hier wurde mir immer alles, was ich in der Schule nicht verstanden habe, erklärt. Dieser Unterricht ist etwas ganz Besonderes, das man in einer ’normalen‘ Ausbildung nicht bekommt.

Bei FRESKO e.V. erhielt Robel K. neben Stützunterricht und Ausbildungsbegleitung von den BaE-Mitarbeiterinnnen Unterstützung in allen Lebenslagen

Auch die Vorbereitung auf die Prüfungen hat mir wirklich gutgetan. Nicht nur, weil mein Wissen dadurch nochmal gefestigt wurde, sondern vor allem auch dadurch, dass das Simulieren der Prüfungssituation mir ein bisschen Nervosität genommen hat.

Aber auch über den Unterricht hinaus bekam ich bei FRESKO e. V. in allen Lebensbereichen die Unterstützung, die ich gerade brauchte. Für mich war es wichtig, auch bei organisatorischen Dingen oder Amtsangelegenheiten Hilfe zu bekommen. Auch mit Problemen im privaten Bereich konnte ich jederzeit zum BaE-Team kommen. Manchmal, wenn ich das Gefühl hatte, dass mir alles zu viel wird und ich mit Motivationsproblemen zu kämpfen hatte, wurde ich immer wieder aufgebaut – je nach Situation mal sanfter und mal energischer.

Ich kann nur sagen, dass ich von Anfang bis Ende meiner Ausbildung froh war, bei FRESKO e. V. zu sein!

Das Interview führte Gisela Schmidt vom FRESKO e.V.-BaE-Team.

5. Mai 2023
von Wencke Strauss
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Mathematik ganz anders: InteA-Schülerinnen und -Schüler auf Ausflug ins mathematikum Gießen

Für junge zugewanderte Menschen sind mangelnde Sprachkompetenzen eine der größten Hürden bei der Integration in das deutsche Bildungssystem und bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Landesprogramms InteA – Integration durch Anschluss und Abschluss werden seit 2016 in Hessen zweijährige Deutsch-Intensivklassen zur Sprachförderung an beruflichen Schulen eingerichtet. Den Schülerinnen und Schülern in den Intensivklassen an die Seite gestellt sind Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. FRESKO e.V. setzt das sozialpädagogische Angebot, das durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration finanziert wird, mit zwei Schulen in Wiesbaden um: mit der Kerschensteinerschule und mit der Friedrich-List-Schule, beide im Berufsschulzentrum Wiesbaden.

Pi. Haben Sie schon einmal eine Zahl mit so vielen Nachkommastellen gesehen?

Die FRESKO e.V.-Sozialpädagoginnen Sirin Akyol und Aleksandra Bjelanovic und ihr Kollege Felix Beßler erarbeiten – neben vielen anderen Elementen ihres Auftrags – mit den jungen Erwachsenen individuelle Lebens- und Berufswege, helfen ihnen bei der Berufsorientierung, machen mit den InteA-Klassen Bewerbungstrainings, suchen gemeinsam mit den jungen Leuten nach Praktikumsplätzen und unterstützen sie auch bei den Projektprüfungen für den Hauptschulabschluss.

Im sozialpädagogischen InteA-Arbeitsauftrag stehen aber auch „erlebnispädagogische Angebote und Ausflüge“. Die InteA-Schülerinnen und -Schüler erleben sich bei diesen Aktivitäten außerhalb des Unterrichts und der Zeit, die der Schule gewidmet ist, noch einmal anders als eine Gruppe von jungen Menschen mit gemeinsamen wie auch unterschiedlichen Interessen, Stärken und Strategien, mit neuen Eindrücken umzugehen.

Aha! Geometrie zum Anfassen.

Das fördert den Zusammenhalt innerhalb der Klasse und trägt zur Entwicklung jeder und jedes einzelnen zu selbständigen wie sozialen Erwachsenen bei. Und nicht zuletzt fördern solche Angebote die Teilhabe aller an der Gesellschaft.

So machte sich also die Klasse „InteA 1“ im Frühjahr auf den Weg nach Gießen, um das mathematikum zu besuchen – das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt, in dem Mathematik erlebbar wird. Natürlich waren an dem einen Ausflugstag nicht alle der über 170 Exponate auf drei Etagen zu schaffen. Die InteA-Schülerinnen und -Schülern hatten daher vorher besprochen, was unbedingt angeschaut und ausprobiert werden sollte.

Mathematik durch eigenes Experimentieren und Ausprobieren zu erleben – ganz anschaulich und greifbar, oft überraschend und erheiternd – das zog alle in den Bann und alle waren mit ganzem Gehirn- und Körpereinsatz dabei.

Aha! Noch mal Geometrie zum Anfassen.

Bei den einen standen die Knobelspiele hoch im Kurs. Andere wiederum fanden es toll, von der Riesenseifenhaut eingehüllt zu werden, an Spiegeln Figuren zu bilden oder geometrische Körper nachzuahmen. Selbst Schülerinnen und Schülern, die sich selbst zuvor geradeheraus als Mathemuffel bezeichnet hätten, war die Freude an den Puzzles und Experimenten ins Gesicht geschrieben.

Im Anschluss versorgten sich alle in der Cafeteria des Museums mit Snacks und Kaffee und tauschten miteinander ihre Erlebnisse und Erfahrungen des Tages im mathematikum aus. Ein gelungener Tag, der allen sicherlich in sehr schöner Erinnerung bleiben wird!

 

 

 

 

Die Riesenseifenhaut.

Hinweis auf die Projektförderung: Es handelt um eine gemeinsame Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) und des Hessischen Kultusministeriums (HKM).