FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

16. Februar 2018
von Wencke Strauss
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FRESKO e.V. engagiert sich im IQ Landesnetzwerk Hessen für Antidiskriminierung

Antidiskriminierung als Querschnittsthema in Beratung, Schulung und Qualifizierung beim Gesamtnetzwerktreffen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ in Hessen

Anfang Februar fand das IQ Gesamtnetzwerktreffen Hessen aller 22 Teilprojekte und der Koordination in Frankfurt am Main statt. Neben dem aktuellen Stand in den Schwerpunkten Beratung, Qualifizierung und Schulung wurde am Nachmittag das Thema Antidiskriminierung als Querschnittsaufgabe des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ bearbeitet. Einer der Workshops zum Auftakt des Themas „Antidiskriminierung“ wurde in diesem Rahmen von FRESKO e.V.-Mitarbeiterinnen im IQ Handlungsschwerpunkt (HSP) „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung“ durchgeführt.

Austausch aller Teilprojekte

In angenehmer Atmosphäre im Ökohaus Ka Eins regte der Tag dazu an, die anderen IQ Teilprojekte in Hessen kennen zu lernen. Aus allen Handlungsschwerpunkten (HSP) waren IQ-Kolleginnen und -Kollegen vertreten und gaben an „Themeninseln“ Einblicke in ihre Arbeit. Die als Wandel-Essen gestaltete Mittagspause bot Gelegenheit, die verschiedenen Themeninseln zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Antidiskriminierung

Am Nachmittag waren alle Anwesenden gefordert, ihr Teilprojekt und ihre Arbeit im Rahmen der querschnittsmäßigen Umsetzung von Antidiskriminierung kritisch zu reflektieren. Anlässlich der Einführung des IQ Selbstverständnisses „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ sollten erste Impulse zur praktischen Umsetzung erarbeitet werden. Das Thema Antidiskriminierung wurde in drei Workshops hinsichtlich der Bedarfe für die Angebote, für die Teilprojektträger und für die Zielgruppen diskutiert. Organisiert und moderiert wurden die Workshops neben den FRESKO e.V.-Mitarbeiterinnen durch Steffen Rink (Arbeit und Bildung e.V.) sowie Ghodsi Hejazi und Anja Kallabis von Salzen (KUBI – Verein für Kultur und Bildung e.V.).

So beschäftigte sich ein Workshop mit dem Thema „Teilhabe, Selbstbestimmung und Empowerment der Zielgruppe intensivieren“, um Teilnehmerinnen und Teilnehmer in IQ Maßnahmen vor Diskriminierung zu schützen und sie zu stärken. Ein weiterer Aspekt des neuen Selbstverständnisses wurde im Workshop „Was brauche ich als Mitarbeitende/r im IQ Landesnetzwerk Hessen?“ beleuchtet. Dabei ging es um die Umsetzung innerhalb der Teilprojekte aus Perspektive der Mitarbeitenden.

Präsentation (jpg, 888 KB): FRESKO e.V. und Arbeit und Bildung e.V. unterstützen bei Interkultureller Öffnung.

Diskriminierungsfreie Angebote

Die Arbeitsgruppe „Diskriminierungsfreie Angebote gewährleisten“ fragte kritisch nach, ob die Angebote aus der Perspektive der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon diskriminierungsfrei sind oder an welchen Stellen noch Verbesserungen notwendig sind.

Die Anwesenden formulierten u.a. die Notwendigkeit von Schulungen in Sprachsensibler Beratung und Interkultureller Fallbesprechung für die IQ-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Außerdem die Überarbeitung der Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich verständlicher Sprache, die Etablierung flexibler Unterrichtszeiten oder Unterrichtsmodelle, die Ausweitung der Angebote in die Fläche oder die Entwicklung einer praktischen Checkliste ebenso wie Haltungsarbeit. Mittelfristig wird die Einrichtung einer AG Antidiskriminierung im Landesnetzwerk Hessen das Thema weiter voranbringen.

Viele Themen und Ideen weisen über das Ende der aktuellen Förderperiode 2018 hinaus und so schloss auch Constanze Brucker, die Projektleitung der Landeskoordination bei der INBAS GmbH, den abwechslungsreichen Tag voller Eindrücke und Anregungen mit einem Blick auf die nächste IQ Förderperiode 2019-2022.

Die Arbeit zu Antidiskriminierung, zielgruppenorientierten Qualifizierungen, Interkultureller Öffnung, dem Thema Spracherwerb und Anerkennungsberatung soll weitergeführt werden.

12. Oktober 2017
von Wencke Strauss
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Stress in der Ausbildung? FRESKO e.V.-Beraterinnen leisten mit der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung QuABB „Erste Hilfe“ für Azubis

Es gibt Tage, an denen sie ihre Ausbildung am liebsten abbrechen würde. Das sind Tage, an denen sie ihrer Chefin nichts recht machen kann. „Sie ist nie mit meiner Arbeit zufrieden“, klagt die 18-Jährige. Ihren Namen möchte sie nicht nennen. Seit 2016 macht sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Oft macht ihr die Arbeit Spaß. Doch fühlt sie sich auch oft gekränkt und missverstanden.

Jeder 5. Azubi erlebt solche oder andere Stress-Situationen und schmeißt deshalb seine Ausbildung hin. Das muss nicht sein!

Der Chef brüllt, die Eltern nerven oder die Berufsschullehrerin erzählt unverständliches Zeug? Solche Schilderungen hinterfragen die QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen im Gespräch mit den Ratsuchenden. Allerdings gibt es auch immer wieder Fälle, in denen die AusbilderInnen mangelnde Pünktlichkeit oder fehlende Motivation seitens der Azubis beklagen. Fast ein Viertel der Auszubildenden löste bisher ihren Vertrag vorzeitig auf, ergab eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Damit es nicht so weit kommt, gibt es in Hessen das Programm QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule). Das Programm hat zum Ziel, Ausbildungsabbrüche im dualen System zu verhindern. QuABB unterstützt Auszubildende, ausbildende Betriebe, Eltern und Berufsschulen, wenn in der dualen Ausbildung Schwierigkeiten auftauchen. Und versucht damit, den Fortgang der Ausbildung zu sichern. Kommt es doch zu einem Abbruch, entwickeln die Ausbildungsbegleitungen gemeinsam mit den Ratsuchenden eine tragfähige Zukunftsperspektive

In Wiesbaden beraten die QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen im Berufsschulzentrum Kerschensteinerschule.

Lesen Sie hier einen redaktionellen Beitrag im Wiesbadener Kurier zur Arbeit der QuABB-Beraterinnen in Wiesbaden.

4. September 2017
von Wencke Strauss
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PflegePRO Wiesbaden: Neuer Lehrgang zur Qualifizierung von ausländischen Fachkräften in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der Altenpflege

Das Team von PflegePRO Wiesbaden – vier Mitarbeiterinnen von FRESKO e.V., tatkräftig unterstützt durch zwei Honorarlehrkräfte – wird zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 wieder insgesamt 18 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger aus dem EU-Ausland und aus sogenannten Drittstaaten, also Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören, qualifizieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben im Rhein-Main-Gebiet und sind bereits bei stationären Altenpflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten oder in der häuslichen Intensivpflege bei schwerst-pflegebedürftigen Klienten tätig. Sie alle müssen noch die volle Gleichwertigkeit ihrer Berufsabschlüsse mit der deutschen Ausbildung zur Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege erreichen, bevor sie – mit einem großen Aufgaben- und Verantwortungsspektrum ausgestattet – in der Pflege in Deutschland durchstarten können.

Ein Drittel, nämlich die EU-Bürgerinnen und -bürger aus Bulgarien und Rumänien, deren Ausbildungsabschlüsse mit den deutschen äquivalent sind, benötigt für die volle Gleichwertigkeit nur ein Sprachzertifikat.

Zwei Drittel müssen auch noch eine Fachprüfung ablegen und haben sich für die sogenannte Kenntnisprüfung entschieden: Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer – sie kommen aus Albanien, aus Bosnien und Herzegowina, aus Kasachstan und aus Serbien – werden im Herbst und Winter 2017 bei dem FRESKO-Kooperationspartner Asklepios Bildungszentrum Wiesbaden einen Vorbereitungslehrgang auf die Fachprüfung besuchen sowie im ersten Quartal 2018 ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren. Eine mündliche und eine praktische Prüfung schließen sich jeweils an das theoretische und an das praktische Qualifizierungsmodul an. FRESKO e.V. begleitet den Lehrgang mit einem Integrierten Fach- und Sprachlernen (IFSL).

Teilnehmerinnen von PflegePRO Wiesbaden: Oft muss man genauer hinschauen, diskutieren, wiederholen, weil viele Sprachhandlungen noch ungewohnt sind – auch wenn es der erlernte Beruf ist

Offenheit und Respekt

Am 1. August 2017 bereits hat der Vorbereitungskurs auf die Sprachprüfung „telc Deutsch B1-B2 Pflege“ begonnen. Die neun Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer sind mit großer Motivation dabei und bereiten sich mit diesem Qualifizierungsmodul auf den Prüfungstermin am 3. November vor. Leicht fällt es jedoch nicht, oft lange nach Ende des Berufsschulbesuches und Abschlusses der Ausbildung, mit zum Teil Jahrzehnten an Berufsjahren im Gepäck und der in dieser Zeit bereits erreichten Anerkennung als gute Fachkräfte, vielleicht sogar Spezialisten für ein spezifisches Pflegegebiet, noch einmal die Schulbank zu drücken. Und sich auf eine Prüfung vorzubereiten, mit der die persönliche Kompetenz gemessen und bewertet wird, im Beruf bestehen zu können – sprachlich und natürlich bei einer pflege-berufsbezogenen Sprachprüfung auch fachlich. Die beiden Lehrkräfte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen daher, Offenheit und gleichzeitig Respekt für das Pflege-Sprach-Thema wie auch füreinander zu kultivieren.

Offenheit und Respekt gegenüber dem neuen Pflegesystem, in dem die angehenden Fachkräfte auch mit neuen sprachlichen Handlungszusammenhängen konfrontiert sind. Die Lehrkräfte kommen selbst trotz muttersprachlichen Beherrschens des Deutschen nicht selten an die eigenen Grenzen, die Unterrichtsvorbereitung ist ungemein zeitintensiv und beide Lehrerinnen haben den Eindruck, mittlerweile schon eine halbe Ausbildung absolviert zu haben – so viel haben sie sich bereits über das Thema Pflege in Deutschland anlesen und anlernen müssen. Sie wissen daher: Das, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgehend von einem mittleren Sprachniveau leisten, würde auch Muttersprachlern schwerfallen und die angehenden Pflegefachkräfte müssen in der Zielsprache Deutsch absolut pflege-handlungskompetent sein, denn sie tragen Verantwortung für das Leben und die Gesundheit anderer Menschen. Ebenso wichtig sind Offenheit und Respekt gegenüber der erreichten Lebensleistung jeder und jedes einzelnen und gegenüber dem individuellen Wunsch, in Deutschland im Beruf Erfüllung und Akzeptanz zu finden und sich mit oder ohne Familie noch einmal ein ganz neues Leben aufbauen zu können.

„Erst einmal die Anerkennung schaffen, dann sehen wir weiter!“

Es gibt also immer spannende und machmal auch angespannte Unterrichtssituationen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie für Lehrkräfte, nach mittlerweile einem im Lehrgang vergangenen Monat sehen dennoch alle die Fortschritte – die Tag für Tag und mit kleinen Fußstapfen erreicht werden. Und wie sehen die Wünsche für die Zukunft aus? „Erst einmal die Anerkennung schaffen, dann sehen wir weiter!“ oder „Ich möchte auf der Arbeit gut funktionieren, möchte in der Berufssprache professioneller auftreten“, sagen eigentlich alle. Viele aber werfen auch schon den Blick weiter voraus: „In meinem früheren Spezialgebiet Intensiv- und Notfallmedizin im Krankenhaus arbeiten!“ – „Eine Weiterbildung zur Wundmanagerin machen.“  – „Mein im Herkunftsland begonnenes pharmazeutisches Studium in Deutschland fortsetzen und erfolgreich abschließen!“ – „PDL (= Pflegedienstleiter/-in) werden!“ PflegePRO Wiesbaden begleitet Menschen mit diesen Zukunftswünschen ein Stück auf ihrem Weg.

Möchten auch Sie unsere Arbeit ein Stück voranbringen? FRESKO begleitet. Unterstützen Sie uns dabei! Zum Spendenformular geht es hier.

FRESKO e.V. bietet das Projekt PflegePRO Wiesbaden im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ an. Das Förderprogramm IQ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

4. September 2017
von Wencke Strauss
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FRESKO e.V. stattet Schulungsräume im „Haus des Handwerks“ in der Rheinstraße neu aus – Möglich wurde das durch eine Privatspende

Die FRESKO e.V.-Schulungsräume im „Haus des Handwerks“ empfangen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Qualifizierungs- und Sprachförderprojekten seit August 2017 mit modernem und funktionellem Mobiliar.

FRESKO-Geschäftführerin Ruth Weber-Jung und Spenderin Monika Strauß mit neuem Mobiliar

Mithilfe einer Privatspende von Monika Strauß aus Bad Soden am Taunus wurde es möglich, für die beiden Räume im Vorderhaus der Rheinstraße 36 in der Wiesbadener Innenstadt neues Mobiliar anzuschaffen. In den Räumlichkeiten werden kleinere Gruppen unterrichtet werden oder finden individuelle Coachings für Arbeit und Beruf statt. Aufgrund der Platzknappheit können die Räume nicht mit an den Wänden fixierten Tafeln oder regulären Schultischen ausgerüstet werden. Nun stehen dort platzsparend zwölf ergonomische Seminar-Stühle aus Holz mit stabilen Klapp-Tischchen sowie ein mobiles Whiteboard und ein Flippchart-Ständer.

Monika Strauß mit dem Pojekt-Team: Kathrin Giebeler (l) und Wencke Strauß (r)

Bereits seit Anfang August findet in den Schulungsräumen ein Lehrgang zur Qualifizierung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern im Rahmen von PflegePRO, Teilprojekt im Landesnetzwerk Hessen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ statt für Personen, die über eine im europäischen oder außer-europäischen Ausland abgeschlossene Ausbildung verfügen und die die volle Gleichwertigkeit ihrer Berufsabschlüsse auch in Deutschland anstreben, um im Rhein-Main-Gebiet eine Tätigkeit als Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege aufnehmen zu können. Der Lehrgang findet zwei- bis dreimal wöchentlich ganztägig von halb neun Uhr morgens bis kurz vor drei Uhr nachmittags statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen also den Großteil ihrer Unterrrichtsage im Schulungsraum und profitieren insofern ungemein von den neuen Möbeln und davon, dass trotz Stühlen und Tafel noch genug Platz ist für aktivierende Übungen, für Partner- und Gruppenarbeit oder einfach für den informellen Austausch in der Pause.

FRESKO e.V.-Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung dankte am 29. August 2017 der Spenderin bei Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des laufenden Lehrgangs und des Projekt-Teams, das den Lehrgang begleitet, mit einem Blumenstrauß und einer kleinen Aufmerksamkeit.

Nach dem Hintergrund ihrer Spende befragt, beschreibt Frau Strauß ihre Motivation so:

„Ich habe auch bisher schon oft hier und da gespendet, war aber zunehmend nicht mehr zufrieden damit, dass meine Spenden, die kleinen und die größeren, irgendwo in den Organisationen versickern. Ich wollte sehen, wofür mein Geld verwendet wird, wollte das auch mitbestimmen dürfen. Und wollte unmittelbar etwas für Projekte tun, die anderweitig vielleicht Schwierigkeiten gehabt hätten, gerade das, was meine Spende abdecken würde, anzuschaffen oder zu realisieren. FRESKO e.V. war mir aus persönlichen Kontakten bekannt und ich weiß, dass es für kleine Bildungsträger oft schwierig ist, spezifisch Mobiliar, neue Computer o.ä. zu finanzieren.

Ich freue mich, heute an diesem Tag auch die Menschen zu treffen, die meine Spende direkt im Rahmen ihres Lehrgangs nutzen, ja wortwörtlich: benutzen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie ihre Qualifizierung erfolgreich abschließen können! Sie sind als angehende Pflege-Fachkräfte sehr wichtig für unsere Gesellschaft.“

Möchten auch Sie unsere Arbeit ein Stück voranbringen? FRESKO e.V. begleitet. Unterstützen Sie uns dabei! Zum Spendenformular geht es hier.

13. April 2017
von Wencke Strauss
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Nachqualifzierung in der Praxis: FRESKO e.V.-Projekt ProAbschluss stellt Fördermöglichkeiten vor

Was bringt eine berufliche Qualifizierung? Wie läuft eine Qualifizierung ab? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Diese Fragen und viele weitere haben die Bildungscoaches der Stadt Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises bei der Informationsveranstaltung am 23. März 2017 zum Thema Nachqualifizierung in der Gastronomie im FRESKO-Café der Kerschensteinerschule beantwortet.

Durch die Initiative ProAbschluss, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und durch die Europäische Union mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond, können Beschäftigte einen qualifizierten Berufsabschluss nachholen. Wie die Qualifizierung speziell in den Berufen der Gastronomie möglich ist, haben Weiterbildungsanbieter erklärt. Diese bieten passgenaue Weiterbildungsprogramme an, die berufsbegleitend besucht werden können, um auch in der Theorie ein Experte in der Gastronomie zu werden.

Besonders spannend an dem Abend war die Vorstellung eines Teilnehmers, der gerade dabei ist sich auf die Externen Prüfung im Herbst  vorzubereiten. Beeindruckend war seine Aussage:

„Da habe ich 10 Jahre gebraucht, um von der Möglichkeit zu einer Nachqualifizierung als Koch zu erfahren. Tätigkeiten in der Küche verrichte ich jeden Tag, aber nun weiß ich auch, warum gewisse Handgriffe nur so Sinn machen.“

Bei Leckereien aus der Bildungsküche des FRESKO-Cafés in der Kerschensteinerschule schloss sich eine intensive Diskussion zwischen den Anwesenden, Unternehmern aus der Gastronomiebranche, den Weiterbildungsanbietern, den Bildungscoaches und dem Teilnehmer der Nachqualifizierung zum Koch an.

Haben Sie die Veranstaltung verpasst? Gerne beraten wir Sie und Ihre Mitarbeiter in einem persönlichen Gespräch zur Nachqualifizierung, egal welcher Beruf dahinter steckt.

2. August 2016
von Wencke Strauss
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Regionaler Fachtag: ProAbschluss macht auf strukturelle Engpässe aufmerksam

In der IHK Wiesbaden diskutierten Experten am  13. Juli 2016 über das Thema Nachqualifizierung als Strategie zur regionalen Fachkräftesicherung. Die FRESKO e.V.-Bildungscoachinnen  waren bei der Präsentation am Veranstaltungsbeginn im Podium vertreten und standen später im Rahmen von Workshops zum intensiven Austausch Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen zur Verfügung.

Fachkräftemangel in Wiesbaden

Laut Prognose des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) – Zentrum der Goethe-Universität werden in Wiesbaden bis 2020 etwa 360 Fachkräfte im Bereich der Hotel- und Gaststättenberufe fehlen. Auch in den Bereichen Logistik, Gartenbau und Hauswirtschaft werden erhebliche Engpässe vorausgesagt. „Insbesondere in Branchen mit hohem Helferanteil können Beschäftigte durch gezieltes Nachqualifizieren zu Fachkräften entwickelt werden“, erklärte Sophie Westenberger vom IWAK in der Podiumsdiskuission. Somit können Unternehmen auf eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen, um ihre Fachkräfte zu sichern.

Initiative ProAbschluss fördert Un- und Angelernte

Die Landesinitiative ProAbschluss fördert die Nachqualifizierung un- und angelernter Beschäftigter, sodass diese ihren Berufsabschluss nachholen können. Dabei unterstützen die Fördermittel des Landes Hessen sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen, indem sie die Hälfte der Kosten einer Qualifizierungsmaßnahme abdecken.

Der Regionale Fachtag diente als Plattform zum Thema Nachqualifizierung in den Regionen Rheingau-Taunus und Wiesbaden. Arbeitsmarktexperten entwickelten Aktivitäten zur Umsetzung von Nachqualifizierung in den spezifischen Berufsgruppen. Für Unternehmen und Beschäftigte bot der Fachtag die Möglichkeit, gezielt zu Fördermitteln sowie Qualifizierungsmaßnahmen beraten zu werden.

Weitere Informationen zum bundesweiten Programm erhalten Sie auf der ProAbschluss-Internetseite und auf der Projekseite von ProAbschluss bei FRESKO e.V.

29. Februar 2016
von Wencke Strauss
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Bildungscoachinnen von FRESKO e.V. beraten über Fördermöglichkeiten beim Infoabend des Hausfrauen-Bundes Hessen e.V.

Hochmotivierte Interessentinnen ließen sich von den FRESKO e.V.-Bildungscoachinnen und dem Hausfrauen-Bund Hessen e.V. Wiesbaden am 15. Februar bei einer Infoveranstaltung zum Grundbildungslehrgang Hauswirtschaft beraten. Alle Anwesenden äußerten, dass sie sich für den nächsten Lehrgang anmelden möchten, Ulrike Schneider und Ingrid Weinreich Bildungscoachinnen FRESKO e.V. ProAbschluss Hausfrauen-Bund Hessen Wiesbaden Infoveranstaltung 15. Februar 2016 Grundbildungslehrgang Hauswirtschaftder Mitte April dieses Jahres startet. Der Hausfrauenbund bietet mit dem Lehrgang eine Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung als Hauswirtschaftlerin an, der in 18 Monaten berufsbegleitend absolviert werden kann.

Die Wiesbadener Bildungscoachinnen von FRESKO e.V. begleiteten die Veranstaltung und berieten zur Finanzierung und zu den Fördermöglichkeiten für die einzelnen Teilnehmerinnen. Den Teilnehmerinnen bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Förderung. Insbesondere der Qualifizierungsscheck bietet eine 50% Finanzierung für die Nachqualifizierung von Beschäftigten. Der Qualifizierungsscheck ist ein Projekt, das vom Hessischen Wirtschaftsministerium beauftragt und aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

22. Juli 2015
von Wencke Strauss
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FRESKO e.V. verabschiedet Jahrespraktikanten der fachpraktischen Ausbildung an der Schulze-Delitzsch-Schule

Die FRESKO e.V.-Mitarbeiterinnen und der Vorstand verabschiedeten am 15. Juli unseren Jahrespraktikanten Mahdi W. Mahdi hatte in seiner fachpraktischen Ausbildung im Schuljahr 2014/2015 an drei Tagen in der Woche die Mitarbeiterinnen in der FRESKO-Verwaltung unterstützt.

Mahdi selbst erzählt von seinen Erfahrungen im vergangenen Jahr: „Bei FRESKO e.V. habe ich wertvolle Einblicke ins Arbeitsleben bekommen. Durch meine Mitarbeit habe ich viel über allgemeine Verwaltung und die Arbeit in den verschiedenen Projekten gelernt. Dadurch wurden mir gesellschaftliche Zusammenhänge klar und ich habe auch meine eigenen Migrations- und Integrationserfahrungen mit denen der Teilnehmer vergleichen können.

Zu der Praktikumsstelle bin ich eigentlich nur durch Zufall gekommen: Als Schüler einer EIBE-Sprachanfänger-Klasse unterstützte mich die FRESKO-Mitarbeiterin Frau Hartmann dabei, mich für eine Praktikum im Verwaltungsbereich bei FRESKO e.V. zu bewerben. Nach diesem Jahr habe ich viele Ideen für meinen weiteren Bildungsweg. Nach dem Abschluss der Fachoberschule mit der Fachhochschulreife möchte ich gerne studieren – am meisten interessiert mich Jura.

Ich habe mich im sehr wohl gefühlt im FRESKO-Team und möchte mich herzlich verabschieden. Ich wünsche allen schöne Sommerferien!“

6. Juli 2015
von Wencke Strauss
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Noch mehr Mittel für den guten Zweck gewinnen: Fundraising-Workshop bei Bongrain

Wie kann man FRESKO e.V. stark machen beim Fundraising und in der Einwerbung von Drittmitteln?

Mit dieser Fragestellung waren wir bei der „Wiesbaden Engagiert!“-Projektbörse am 25. März angetreten und hatten neben HessenChemie mit der Bongrain Deutschland GmbH einen weiteren starken Partner gewinnen können, der seine Expertise in die Waagschale werfen wollte, um mit FRESKO e.V. neue Perspektiven und Strategien in diesem für uns hochrelevanten Bereich zu entwickeln.

Am 3. Juli trafen die Mitarbeiterinnen von FRESKO e.V. bei Bongrain auf ein dreiköpfiges Team, das sich für unseren Hintergrund als in Wiesbaden ansässiger Kompetenzträger in der Erwachsenenbildung und in der Benachteiligtenförderung begeistern ließ und sich mit unseren Zielen mit Sachkompetenz und Engagement auseinander setzte.  In der Animation eines Brainstormings durch das Bongrain-Team sowie einer anschließenden Ergebnissichtung ergaben sich für uns Ansätze und „Augenöffner“ dahingehend,  welchen Fundraising-„Markt“ wir bedienen bzw. welche Zielgruppen wir mit welchen Strategien ansprechen können. Ausgestattet mit diesen positiven Impulsen werden anschließend an die „Wiesbaden Engagiert“-Aktionswoche die FRESKO e.V.-Mitarbeiterinnen nun weiterarbeiten.

Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bongrain für die wunderbare Durchführung des Tages – und nicht zuletzt für die schmackhafte Käse-Spende, mit der wir zurückkehrten.  Wir haben uns willkommen gefühlt und haben den Ideenaustausch sehr genossen.

16. Juni 2015
von Wencke Strauss
Kommentare deaktiviert für Berufsbezogene Deutschkurse, Bildungscoaches, interkulturelle Kommunikation und berufliche Orientierung für Jugendliche: aktuelle FRESKO e.V.-Projekte im Wiesbadener Kurier

Berufsbezogene Deutschkurse, Bildungscoaches, interkulturelle Kommunikation und berufliche Orientierung für Jugendliche: aktuelle FRESKO e.V.-Projekte im Wiesbadener Kurier

Bei FRESKO e.V. sind im vergangenen halben Jahr wieder spannende neue Projekte gestartet, die die Förderlandschaft im Wiesbadener Bildungssektor bereichern und unser Portfolio als Träger für berufsbezogene Sprachkurse, in der interkulturellen Kommunikation, in der Weiterbildungsberatung und mit Berufsorientierungsmaßnahmen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund erweitern.

Eine Redakteurin und ein Fotograf des Wiesbadener Kuriers waren im Schulungshaus in der Rheinstraße 36 zu Besuch und informierten sich bei der Geschäftsführerin Ruth Weber-Jung und dem Vorsitzenden des Vereins, Klaus-Wilhelm Ring, über die Vorhaben. Die Kurier-Mitarbeiter besuchten zudem einige der betreffenden Projekte, um die Lern- und Arbeitsatmosphäre hautnah zu erleben. Dabei entstand auch ein Foto mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Projekt PflegePRO, das FRESKO e.V. im Rahmen des Förderprogramms Integration durch Qualifizierung im Landesnetzwerk Hessen durchführt. Der Beitrag im Wiesbadener Kurier erschien am 29. Mai und ist hier im Internet nachzulesen.

Der Wiesbadener Kurier berichtete über diese Projekte:

Das Projekt PiK (Praktikum in Kooperation mit Betrieben) bietet berufliche Orientierung und Integration in Ausbildung für unter 25-Jährige ohne Berufsausbildung. Dieses Projekt hatte FRESKO e.V. bereits zwischen Juni 2012 und Dezember 2013 im Auftrag des Amtes für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden durchgeführt. Nun ist der Lehrgang wieder im FRESKO e.V.-Programm. Er richtet sich an junge Menschen unter 25 Jahren, die Anspruch auf Leistungen nach SGB II und in der Regel noch keine eindeutige Berufswahl getroffen haben. Ziel ist es, die Chancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu verbessern.

Das Teilprojekt PflegePRO im Landesnewetzerk Hessen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“  fokussiert auf die Qualifizierung – verbunden mit einer integrierten berufsbezogenen Deutschförderung – für Gesundheits- und Krankenpfleger, die ihren Berufsabschluss im Ausland erworben haben und nun die volle berufliche Anerkennung in Deutschland anstreben.Praktikum in

Mit dem Ziel der Erleichterung  des Arbeitsalltags von Beraterinnen und Beratern der Jobcenter und Arbeitsagenturen wurde die Schulung zu sprach- und kultursensibler Beratung mit engem Praxisbezug zu den konkreten Erfordernissen des Arbeitsalltags konzipiert. Die Schulung soll die Beratenden in ihrer Arbeit stärken, indem in drei Modulen Strategien zu Sprache und Arbeiten in interkulturellen Kontexten zur Vermittlung von Inhalten und zur Erleichterung von Absprachen erarbeitet werden.

Die Bildungscoaches beraten im Rahmen der Hessischen Qualifizierungsoffensive (Förderzeitraum 2015 und 2016) kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) sowie interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Möglichkeiten der beruflichen Nachqualifizierung.