FRESKO e.V.

Verein für Bildungs- und Kulturarbeit

7. Juli 2022
von Wencke Strauss
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InteA-Schülerinnen und Schüler tanzen beim Partizipationsprojekt „EDEN“ in Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt

„Stelle Dir vor, Du könntest an einem Ort Deiner Wahl leben und diesen auch selbst gestalten. Wie deinen persönlichen Garten. Wie würde er aussehen? Wo würde Dein Eden sein?“ Mit diesen Worten wird auf der Internetseite des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden das Tanz-Partizipationsprojekt „EDEN“ beschrieben. Und weiter:

“ ‚EDEN‘ begibt sich auf die Suche nach diesem lebendigen Ort in uns und um uns herum und fragt danach, wie und wo ein Ort des Gleichgewichts zwischen unberührten, wilden Naturmächten und domestizierten, gepflegten Landschaften artikuliert werden kann. In einer Auseinandersetzung mit den Sprachgewalten der Natur erforscht das Partizipationsprojekt wie Mensch und Natur als Einheit, Gegensätze, Spielmöglichkeiten oder Reibungsflächen in einen Dialog miteinander treten können. Wir laden Menschen aus unterschiedlichen Lebenskontexten, Biografien und Generationen ein, diesen utopischen oder realen Ort mit zu erschaffen und eine außergewöhnliche Tanzerfahrung zu erleben.“

Bilder und ein Video auf der Internetseite des Hessischen Staatstheaters geben einen Eindruck von der Choreografie, die viel Spannung und Dynamik auf der Bühen erwarten lässt!

Mijdar, Fatima, Marziya, Lindy L’Or, Farhad und Zilan (v.l.n.r.) aus dem InteA-Programm bei FRESKO e.V. werden im Partizipationsprojekt „EDEN“ ab Ende Juni 2022 live vor Publikum in Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt tanzen

Insgesamt hatten sich allein in der Landeshauptstadt Wiesbaden 150 Frauen und Männer, die das Mindestalter von 16 Jahren gerade eben erreicht hatten oder auch schon deutlich älter waren, für das Partizipationsprojekt in Kooperation mit der Tanzplattform Rhein-Main beworben. Teilnehmen konnten letztlich jedoch – produktions- und auch Corona-bedingt – nur 20 Personen.

Sechs Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Landesprogramms InteA – Integration durch Anschluss und Abschluss die letzten Jahre ihrer Schulpflicht an der Kerschensteinerschule in Wiesbaden verbringen, schafften es unter die glücklichen 20. Sie lassen sich zwischen Anfang Mai und Ende Juli 2022, wenn die letzte Vorstellung über die Bühne gegangen sein wird, auf das Tanzabenteuer ein.

Die Teilnahme am Partizipationsprojekt ist kostenlos – und man muss noch nicht einmal Tanzkenntnisse mitbringen.

 

Die Wiesbadener Proben finden jeden Mittwochabend von 18:45 bis 22:00 Uhr im Hessischen Staatstheater statt. Die Künstlerische Leitung haben Nira Priore Nouak, Raimonda Gudavičiūtė und Marcelo Omine.

Das Projekt „EDEN“ ist allerdings tatsächlich ein städteübergreifendes Projekt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Landeshauptstadt Wiesbaden, aus Darmstadt und aus Frankfurt und werden zunächst getrennt voneinander, jede Gruppe in ihrer Stadt, die Chorographie einstudieren. Später werden die Gruppen in Samstagsproben nach und nach zusammengebracht, dabei stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Städten dann erstmals gemeinsam auf der Bühne. Bei der Premiere in Darmstadt Ende Juni 2022 und während der Vorstellungen in Wiesbaden und Frankfurt im Juli werden insgesamt 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne stehen. Man kann sich also schon einmal auf die Vorstellungen im Sommer mit dieser riesigen Anzahl an Partizipantinnen und Partizipanten freuen!

Die InteA-Schülerinnen und -Schüler berichteten, nachdem die ersten Proben ‚überstanden‘ waren, dass sie mit „EDEN“ völlig neue Erfahrungen machen.

 

Viele von ihnen hatten zuvor keinerlei Tanzerfahrungen, noch waren sie schon jemals in einem Ballettsaal gewesen. Die jungen Leute aus der Kerschensteinerschule arbeiten mit einer bunt gemischten Gruppe aus allen Alterstufen und Generationenen zusammen – und natürlich mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern. Das Partizipationsprojekt hat Anspruch – und beansprucht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in nicht geringem Maße.

Die Proben laufen bisher gut, erfordern aber jedes Mal drei Stunden am Stück Konzentration und Ausdauer. Die Chorographie ist sehr komplex, so erzählen es die InteA-Schülerinnen und -Schüler. Jedoch hätten sie immer viel Spaß dabei und würden auch viel lachen.

Sirin Akyol, Sozialpädagogin und InteA-Projektkoordinatorin für FRESKO e.V., berichtet von ihren Eindrücken bei der ersten Probe – bei der sie gleich dabeibleiben und mittanzen durfte (oder: musste?): „Eigentlich wollte ich die Schülerinnen und Schüler zum ersten Termin nur hinbegleiten, sie dort abgeben und anschließend nach einem langen Arbeitstag nach Hause fahren. Doch am Staatstheater angekommen, hat mich die künstlerische Leiterin Nira Priore Nouak überzeugt, bei der ersten Probe einfach gleich dazubleiben und mitzumachen. Ich habe mich drauf eingelassen, denn ich war ja schon sehr neugierig.

Nach einer langen Vorstellungs- und Einführungsphase ging es endlich los. Wir verteilten und bewegten uns im Raum, erst einmal Aufwärmübungen. Dann wurden hintereinander einzelne Tanzelemente vorgestellt, die wir nachmachen sollten. Zum Beispiel hat jeder ein großes Kissen bekommen, sollte auf dem Kissen sitzen, liegen, stehen, sich auf das Kissen fallen lassen und viele weitere solcher Aktivitäten. Im Hintergrund lief Musik, die extra für das Partizipationsorojekt komponiert worden war. Nach drei Stunden war ich platt. Den InteA-Schülerinnen und -Schülern ging es aber nicht anders!

„Für mich persönlich war es ein tolles Erlebnis, mich gemeinsam mit völlig fremden Menschen und insbesondere mit meinen Schülerinnen und Schülern auf die Tanzerfahrung einzulassen.“

 

Wir sehen uns täglich im Unterricht, sie kommen oft in mein Büro – aber tanzen haben mich die Schülerinnen und Schüler ja noch nie gesehen! Beim Blickkontakt mit ihnen lachten wir viel über uns selbst. Nach den drei Stunden haben die Schülerinnen und Schüler und Nira Priore Nouak versucht, mich zu überreden, jede Woche mitzumachen. Anscheinend sahen sie in mir ein unentdecktes Tanztalent … Das Angebot musste ich aus zeitlichen Gründen jedoch leider ablehnen.

Am nächsten Tag hatten wir alle bösen Muskelkater und konnten uns kaum bewegen und laufen. Im Nachhinein bin ich trotzdem froh, an der ersten Probe teilgenommen zu haben. So habe ich nun einen Eindruck davon, wie das Projekt aufgebaut ist, welche Arbeit dahintersteckt, was erwartet wird. Und ich freue mich, bei der Uraufführung in Darmstadt und bei den weiteren Vorstellungen – ich muss ja bei allen dabeisein! – meine jungen Leute auf der Bühne zu sehen.“

30. Juni 2022 – Staatstheater Darmstadt (Premiere)

08. Juli 2022 – Hessisches Staatstheater Wiesbaden

14. Juli 2022 – Frankfurt LAB

20. Juni 2022
von kathrinkomora
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Hilfestellung für Lehrkräfte: Fortbildungen „Die neuen Prüfungen für Berufssprachkurse“

Ab dem 1. Juli 2022 müssen alle Deutschlernenden in den Spezialberufssprachkursen A2 und B1 und den Basisberufssprachkursen B2 und C1 die neuen DEUTSCH-TESTS für den BERUF (DTB) ablegen. Sie testen allgemein berufsorientierte sprachliche Kompetenzen und beinhalten Aufgaben, die kommunikative Situationen im Berufskontext abbilden.

Quelle: pixabay.com

Die neuen Deutsch-Tests für den Beruf für die Niveaustufen A2–C1 lösen die zuvor verwendeten Prüfungsformate ab und stellen somit Lehrende vor neue Herausforderungen: Wie sehen die Prüfungsformate aus? Was wird von den Teilnehmenden erwartet? Wie gestaltet man ein effektives Prüfungstraining im Unterricht, damit die Teilnehmenden die Prüfung bestehen?

Rechtzeitig vor der Einführung der neuen Tests hat die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch den sich hier ergebenden Schulungsbedarf aufgegriffen und zwei Fortbildungen zu den neuen Prüfungen angeboten.

Unter der Leitung von Frau Dott. Silvia Miglio trafen sich im Mai und Juni 2022 viele interessierte Lehrkräfte, die mehr über den Prüfungsablauf, die Aufgabenstellungen, die Prüfungsstruktur und die Bewertungskriterien erfahren wollten. Im regen Austausch erarbeiteten sie Strategien, um sich einen Weg durch den Dschungel der neuen, vielfältigen Aufgaben zu bahnen. Im Mittelpunkt standen die Anforderungen an die Lernenden und die Ziele, die erreicht werden müssen. Frau Dott. Miglio zeigte die prüfungsrelevanten Aspekte und wie man diese kontinuierlich im Unterricht trainieren kann, damit die Teilnehmenden nicht nur für die Prüfung lernen, sondern auch ihre eigenen Kompetenzen nachhaltig entwickeln.

Die Lehrkräfte fanden die Workshops sehr hilfreich, informativ, sachlich und praxisorientiert. Sie äußerten den Wunsch nach einem zusätzlichen Treffen im Herbst, um sich über die ersten, konkreten Erfahrungen mit den schon durchgeführten DTB auszutauschen. Viele Fragen ergeben sich nämlich erst, nachdem die ersten Prüfungen stattgefunden haben.

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch ist ein Angebot von FRESKO e.V. Verein für Bildungs- und Kulturarbeit im Rahmen des Hessischen Landesnetzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Die Fortbildungen werden im Rahmen des Förderprogramms finanziert und sind für Teilnehmende kostenlos.

25. Mai 2022
von Ingrid Weinreich
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QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. auf der Infomesse der Stadt Wiesbaden für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund

Auf der Infomesse „Was geht?“ zu Ausbildung und Beruf für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte des Wiesbadener Netzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden – Netzwerk für Integrationspartner“ sind die Beraterinnen des FRESKO e.V.-Projekts „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“ auch 2022 mit einem eigenen Stand vertreten. Die Infomesse für junge Menschen in bzw. auf der Suche nach Ausbildung und Beruf, für Ehrenamtliche und Hauptamtliche bietet verschiedenen Akteur*innen aus der Ausbildungs- und Arbeitswelt die Möglichkeit, an Gesprächstischen ihre Angebote vorzustellen, Fragen zu beantworten und sich mit Besucher*innen auszutauschen.

Die QuABB-Beraterinnen von FRESKO e.V. unterstützen Auszubildende, Betriebe, Berufsschulen und Eltern dabei, Probleme in der Ausbildung frühzeitig wahrzunehmen. Mithilfe von professioneller Beratung und Begleitung können drohende Abbrüche vielfach abgewendet oder Anschlussperspektiven erarbeitet werden.

„Unser Team beteiligt sich auch im Jahr 2022 gern an der Infomesse, denn wir sehen viele Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in Ausbildung in unseren Beratungen“, so Nina Becker, QuABB-Beraterin von FRESKO e.V. in der Kerschensteinerschule – Berufsschulzentrum Wiesbaden.

„Überwiegend kommen diese jungen Auszubildenden wegen Sprachförderbedarfen und Nachhilfe. Aber auch andere Problematiken spielen bei vielen eine Rolle. Zum Beispiel die Wohnsituation ohne Familienanschluss, die Isolation durch die Folgen von Corona, aber auch die Unkenntnis der Abläufe bei den deutschen Ämtern und Behörden. Auszubildende mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind ganz klar eine Personengruppe, die wir mit unseren Beratungsangeboten unterstützen und weiter erreichen möchten. Wir wollen mit unserer Präsenz auf der Infomesse die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule bei ihnen noch bekannter machen.“

Auf der Berufsinfomesse stehen die QuABB-Beraterinnen für Fragen rund um die Ausbildungsbegleitung zur Verfügung und geben Auskunft, welche Wege in die QuABB-Beratung führen und wer sie in welchem Fall in Anspruch nehmen kann.

Flyer mit Informationen zur Infomesse „Was geht?!“ für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte im Juni 2022 in Wiesbaden

19. Mai 2022
von kathrinkomora
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Wissen spielend vermitteln – Austauschtreffen für Ehrenamtliche und Interessierte

Am 16. Mai 2022 fand unser zweites Austauschtreffen im Projekt MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen im Mehrgenerationenhaus in Eltville statt. Steffen Bißdorf sprach in einem Vortrag zum Thema „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“, gab Tipps zu kostenlosen Unterrichtsmaterialien, Apps und spielerischen Übungen sowie über die Förderung der Motivation.

Ehrenamtliche Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten im Anschluss Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde. Und weitere Lerntandems konnten sich anbahnen.

Wir freuen uns auf ein nächstes Austauschtreffen am 20. Juni 2022 in Eltville.

Auch weiterhin gibt es noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die durch Corona den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung suchen. Wir freuen uns ebenso über Menschen, die das Projekt als Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter unterstützen möchten.

Austauschtreffen 16.05.2022

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

13. Mai 2022
von ruthweberjung
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Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert

Am 25. April 2022 durften wir im Rahmen des Projektes MGH – gemeinsam & engagiert mit Kindern & Jugendlichen, welches wir in Kooperation mit dem MGH Eltville durchführen, zum Thema: Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit: Lernen interkulturell reflektiert mit unserer Auftaktveranstaltung die Arbeit in Präsenz beginnen.

Im MGH 1 in Eltville kamen wir mit den ehrenamtlich engagierten Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern zusammen, die uns im Projekt auf ganz wunderbare Art und Weise unterstützen. Kathrin Giebeler, unsere Kollegin aus dem Projekt Vielfältig fit im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, führte uns mit viel Fachwissen und großer Empathie für das Thema und die Zielgruppe durch den Abend.

Es war ein spannender und aufschlussreicher Austausch!

Und wir freuen uns schon, wenn wir am 16. Mai 2022 von Steffen Bißdorf lernen, wie man „Mit spielerischen Methoden Wissen vermitteln“ kann.

Wir freuen uns über weitere interessierte Personen, die uns im Projekt als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter unterstützen möchten.

Wir haben auch noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, die wegen Corona vielleicht ein wenig den Anschluss in der Schule verpasst haben und Unterstützung benötigen.

Das Projekt findet im Sonderschwerpunkt im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

 

22. April 2022
von Ingrid Weinreich
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Neuer Sondercall zum DIGI-Zuschuss Quali am 10. Mai 2022 – Weiterbildung für die Digitalisierung wird auch in 2022 gefördert

Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz und anderer Transformationsprozesse im Rahmen der Digitalisierung verlangen die Entwicklung entsprechender Kompetenzen der Beschäftigten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen in Hessen werden in 2022 dabei unterstützt ihre Beschäftigten mit den passenden Qualifizierungsmaßnahmen durch den Förderaufruf „DIGI-Zuschuss Quali“ für die Digitalisierung weiterzubilden. Die Förderung umfasst 50 % der Weiterbildungskosten bis zu einer Höhe von 10.000 Euro pro Antrag.

Am 10.Mai 2022 können sich interessierte Unternehmen in einem Zeitfenster von 24 Stunden um die Teilnahme am Sondercall registrieren.

Der „DIGI-Zuschuss Quali“ fördert Weiterbildungsmaßnahmen:
  • für Beschäftigte sowie Betriebsinhaberinnen und -inhaber der Antragsberechtigten Unternehmen
  • in Form von Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybriden Formaten
  • in Form sowohl von extern stattfindenden Weiterbildungen als auch von Inhouse-Schulungen

Die geförderten Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Digitalisierungsfortschritte in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, Strategie und Organisation und/oder IT-Sicherheit des Unternehmens unterstützen und müssen einem der fünf Kompetenzbereiche des europäischen Kompetenzrahmen DigComp zuzuordnen sein. Die Beispiele in Klammern dienen der Veranschaulichung und stellen keine erschöpfende Liste möglicher Qualifizierungsthemen dar:

Kompetenzbereich 1: Informations- und Datenkompetenz (z. B. Recherche, Auswertung und Management von betrieblichen und externen Daten inkl. Data Science)

Kompetenzbereich 2: Kommunikation und Kooperation (z. B. Interaktion und Datenaustausch mittels digitaler Technologien im Unternehmen / im Wertschöpfungsnetzwerk / mit Endkunden, Konzeption und Steuerung digitalgestützter Lehr- und Lernprozesse in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung)

Kompetenzbereich 3: Erstellung digitaler Inhalte (z. B. Programmierung, Aufbereiten / Präsentieren / Veröffentlichen von Inhalten im Internet, Wissen über Lizenzen)

Kompetenzbereich 4: Sicherheit (z. B. Erstellen von IT- und/ oder Datensicherheitskonzepten, Schutz persönlicher und geschäftlicher Daten)

Kompetenzbereich 5: Problemlösung (z. B. Einsatz von MES – Manufacturing-Execution-Systems, Enterprise-Ressource-Planning oder Warenmanagementsystemen, Anwendungsmöglichkeiten von u.a. künstlicher Intelligenz, Robotik, Augmented Reality, Internet of Things, Beherrschung additiver Fertigungsprozesse, Werkerassistenzsysteme)

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Es können in einem Antrag verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen gebündelt werden, die unterschiedliche Qualifizierungsbedarfe verschiedener Beschäftigter bedienen und von unterschiedlichen Weiterbildungsanbietern durchgeführt werden.

Wir Bildungscoaches  von FRESKO e.V. beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich und unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsanbietern und -angeboten.

Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen und beraten vor Ort. Melden Sie sich bei uns!
Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org
Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Merkblatt zum Förderprogramm

DIGI-Zuschuss Quali Hessen FAQ

25. März 2022
von Wencke Strauss
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Pilotierung „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“ bei FRESKO e.V.

Im Mai 2021 initiierten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Projekt „Kommunikative Bedarfserhebung in Betrieben“. Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch bei FRESKO e.V. beteiligt sich an diesem Projekt und ermittelt gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die internationale Fachkräfte beschäftigen oder auch in Zukunft beschäftigen wollen, welche Bedarfe für Deutsch am Arbeitsplatz bestehen. Dazu werden in den KMU Interviews mit der Geschäftsleitung, aber auch mit den internationalen Fachkräften geführt.

© Netzwerk IQ/ANNEGRET HULTSCH Fotografie

Ziel der kommunikativen Bedarfserhebung

Wenn Menschen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch eine Beschäftigung oder Ausbildung aufnehmen, kann es im Berufsalltag zu sprachlich bedingten Kommunikationsschwierigkeiten kommen. Einerseits sind die Anforderungen der verschiedenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an die Sprachkenntnisse ihrer Beschäftigten vielfältig und hoch. Andererseits variiert die sprachliche Kompetenz und der jeweilige Lernbedarf bei den einzelnen Zweitsprecherinnen und Zweitsprechern stark. Aus diesem Grund werden kommunikative Situationen am Arbeitsplatz, in der Ausbildung und in der Qualifizierung nur schwer bewältigt und es kommt zu Problemen.

© Netzwerk IQ Fotografin: Silke Paustian

Eine kommunikative Bedarfserhebung im Unternehmen kann von Vorteil sein, um die arbeitsplatzspezifischen Herausforderungen zu erkennen und einen Plan für deren Bewältigung zu entwickeln. Dabei werden berufstypische sprachliche Anforderungen am Arbeitsplatz identifiziert und beschrieben. So lässt sich die Frage beantworten, welche Sprachkompetenzen vermittelt werden müssen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit an den jeweiligen Arbeitsplätzen ausführen können.

Die IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch führt diese Bedarfserhebung durch und informiert und berät insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, welche Sprachförderangebote in der Region existieren, wie diese passgenau auf die Bedarfe in ihrem Betrieb eingehen können und welche formalen Kriterien gegebenenfalls für eine Förderung zu erfüllen sind.

adobe.stock Monkey Business

11. März 2022
von Wencke Strauss
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Das ALFA-Mobil zu Gast in Eltville zusammen mit FRESKO e.V. und dem Mehrgenerationenhaus

Viele Erwachsene haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben

Zeitung lesen, Notizen für den Kollegen schreiben, eine E-Mail verschicken oder den Kindern etwas vorlesen – für viele Erwachsene sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Um auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen, kam das ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am 08. März nach Eltville am Rhein.

Das ALFA-Mobil-Team mit dem Eltviller Bürgermeister Patrick Kunkel sowie Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses Eltville und von FRESKO e.V.

Zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Eltville und FRESKO e.V. veranstalteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ALFA-Mobils einen Aktionstag im Foyer der Märkte REWE, TAKKO und Deichmann am Kiliansring, um Jugendlichen und Erwachsenen, die ihre Schreib- und Lesekenntnisse verbessern möchten, sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Hinweise auf Unterstützungsmöglichkeiten – insbesondere das Lerncafé Eltville – zu geben.

Bürgermeister Patrick Kunkel im Gespräch mit den ALFA-Team-Mitarbeiterinnen Agnieszka Jaworska und Marula Sednawi und Lernbotschafter Dan Mohr

Betroffene sind häufig von sozialer oder beruflicher Teilhabe ausgeschlossen und verstecken sich

Wichtig ist es, das Problem in die Öffentlichkeit zu tragen, um es von Tabu und Stigma zu befreien. Deshalb war am Beratungsstand auch ein sogenannter Lernbotschafter mit dabei: Dan Mohr hat erst im Erwachsenenalter begonnen, Lesen und Schreiben zu lernen. Er berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und trug so ganz authentisch dazu bei, dass das Thema nicht schambehaftet sein muss.

Dan Mohr konnte vor Beginn seines Kurses nicht lesen und schreiben, in der Schule sei er immer so durchgerutscht, berichtete er. Aber er war schon gleich zu Beginn als Lernbotschafter für das ALFA-Mobil mit dabei, um andere zur Kursteilnahme zu ermutigen. Er erzählte, dass er damals von seiner Frau zum Kurs geschickt wurde und dies nicht bereut hat. Wenn er sich früher immer verstecken musste und Gründe wie eine vergessene Brille vorschob, um nicht lesen zu müssen, ist er jetzt froh, dass er ohne Hilfe den Busfahrplan oder alle Schilder auf seiner Strecke beim Motorradfahren lesen kann. Er ist stolz darauf, was er erreicht hat, und sagt über sich selbst: „Ich bin jetzt glücklich.“

Auch Patrick Kunkel, Bürgermeister von Eltville, kam zum Stand, um sich über das Thema und über das Lerncafé zu informieren, und betonte, wie wichtig es für ihn und die Stadt Eltville sei, Menschen mit diesem Hilfsangebot zu erreichen.

4. März 2022
von Wencke Strauss
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Berufsorientierung und Spracherwerb für Handel und Handwerk bei FRESKO e.V.

Seit September 2021 läuft bei FRESKO e.V. das neue Projekt „Berufsorientierung und Spracherwerb für Handel und Handwerk“, kurz BoS genannt.

An diesem Projekt nehmen 14 engagierte Geflüchtete auf fortgeschrittenem A1-Niveau teil. Bisher haben sie einige Monate im Unterricht ihr Deutsch verbessert, wurden mit einem Bewerbungstraining auf die vierwöchige berufliche Lernphase vorbereitet und haben Grundkenntnisse im allgemeinbildenden Bereich erworben. Zusätzlich wurden darüber hinaus notwendige Kenntnisse vermittelt, Angebote auch digital nutzen zu können und die Teilnehmenden wurden dabei angeleitet, dieses praktisch umzusetzen, sodass digitales Lernen möglich ist.

Im Februar hat für die meisten der Teilnehmenden die vierwöchige betriebliche Lernphase begonnen.

Sie sammeln auf dem Wiesbadener Arbeitsmarkt erste berufliche Erfahrungen in so verschiedenen Arbeitsbereichen wie Einzelhandel, Altenpflege, Gas-Wasser-Installation, Elektrotechnik, Reifenservice, Schreinerhandwerk sowie Bildung und Erziehung von Kindern im Elementarbereich. Die übrigen Teilnehmenden nehmen (weiterhin) eine Arbeitsgelegenheit wahr.

Wir freuen uns, dass es trotz der derzeitigen Einschränkungen vielen der Teilnehmenden gelungen ist, den ersten Schritt auf den deutschen Arbeitsmarkt zu machen.

Nach der betrieblichen Lernphase kommen sie für zwei weitere Wochen bei FRESKO e.V. zusammen, werden die Arbeitserprobung reflektieren und eine interne Sprachprüfung zum Nachweis ihrer Kenntnisse ablegen. Ende des Projekts ist Mitte März 2022.

Gefördert wird das Projekt durch die Landeshauptstadt Wiesbaden, Sozialleistungs- und Jobcenter – Maßnahmen- und Integrationsmanagement, im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

24. Februar 2022
von Ingrid Weinreich
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Einblicke in die Digitalveranstaltung der Bildungscoaches von FRESKO e.V. zu „Fachkräftemangel als Chance“ – Ideen Heute. In die Zukunft denken

Der Fachkräftemangel betrifft immer mehr Branchen in Deutschland, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben Schwierigkeiten ihre Bedarfe an Fachleuten zu decken. Wir als Bildungscoaches von FRESKO e.V. haben uns auf der Basis unserer Arbeit die Frage gestellt, ob der Mangel als Impuls für Unternehmen, die Wirtschaft und den Staat verstanden werden kann, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu verändern und für die Zukunft neu zu strukturieren? Wir haben uns gefragt, ob dies eine Chance für KMU sein könnte, sich langfristig neu zu positionieren? Wie müssen sich Städte und Regionen sich positionieren um ihre Attraktivität für Arbeitnehmer zu steigern?

Diese Fragen haben wir zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft, von Kammern und Bildungsanbietern in einer hybriden Veranstaltung im Dezember 2021 mit dem Thema „Fachkräftemangel als Chance“ diskutiert. Impulse anhand von Vorträgen für die Diskussion gaben Herr Schreiber vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und Frau Dr. Larsen von dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt a.M. .

Digital Veranstaltung zum Fachkräftemangel mit Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Kammern - Bildungscoaches von FRESKO e.V. beraten zu Qualifizierung und finanziellen Fördermöglichkeiten.

Bildungscoaches von FRESKO e.V. Claudia Ackermann und Ingrid Weinreich moderieren Digitalveranstaltung zum Fachkräftemangel, diesen als Chance zu begreifen durch neue Ideen Fachkräfte zu entwickeln und zu binden.

Die Qualifizierung auch während des Erwerbslebens wird in den zukünftigen Jahren ein zentrales Thema sein. Der klassische lebenslange Verbleib im Ausbildungsberuf ist ein auslaufendes Modell, welches modernisiert werden sollte. Die Qualifizierung der Arbeitnehmer, aber auch der Auszubildenden in neue Aufgabenfelder hinein gewinnt sowohl bei jungen als auch älteren Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Verstärkt durch die Pandemie hat insbesondere die voranschreitende Digitalisierung an Fahrt aufgenommen und damit der Bedarf, in fast allen Unternehmen Beschäftigte zu qualifizieren und Jobprofile zu überarbeiten. Ein individuelles Begleiten und Coachen ist dabei ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor für den erfolgreichen Abschluss einer Qualifizierungsmaßnahme.

Da die Passung von Jobangeboten und Arbeitskräften immer komplizierter wird und sich dies durch den altersbedingten Ersatzbedarf der Babyboomer Jahrgänge zukünftig noch verstärken wird, wäre es sinnvoll anzudenken, den Unternehmen ein wesentlich breiteres Spektrum an Qualifizierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und über die Bildungsanbieter leicht zugänglich zu machen. Die genauere Betrachtung der Arbeitsmarktzahlen durch das IWAK legt offen, dass der Höhepunkt des Fachkräftemangels in Wiesbaden ca. 2031, mit Rentenbezug der „Baby-Boomer“, und im RTK ca. 2028 erreicht sein wird.

Digitalveranstaltung Fachkräftemangel als Chance organisiert von FRESKO e.V. und durchgeführt mit Fa. Audiluma

Technik hinter den Kulissen einer digitalen Talkrunde mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kammern und den Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Parallel hierzu muss die Lücke fehlender Arbeitskräfte durch die Ausschöpfung brachliegender Potentiale, wie zum Beispiel niederschwellig Beschäftigte, Migranten, Frauen nach der Familienphase, als auch über verstärkte Zuwanderung geschlossen werden.

Positive Beispiele aus den Unternehmen zur Arbeitskräftebindung, Initiativen in der Region und Initiativen von den Kammern zur Arbeitskraftentwicklung zeigen in der Diskussion exemplarisch, welche Aktivitäten bereits gut funktionieren. Diese gilt es zu stärken und weiterzuentwickeln.

Die Bildungscoaches von FRESKO e.V. unterstützen die Unternehmen, die passende Qualifizierungsmöglichkeit und die finanziellen Fördermöglichkeiten für die Beschäftigten zu finden und begleiten während der Qualifizierungsmaßnahme bis zum erfolgreichen Abschluss. Das Projekt Bildungscoaches ist gefördert durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Bildungsberatung durch die Bildungscoaches von FRESKO e.V. zur beruflichen Qualifizierung und den finanziellen Fördermöglichkeiten

Qualifizierungsberatung durch Bildungscoach von FRESKO e.V. – Claudia Ackermann, Ruth Weber-Jung und Ingrid Weinreich

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, den Vortragenden aus der Wissenschaft, Herrn Schreiber (BIBB) und Frau Dr. Larsen (IWAK), den Teilnehmenden in der Diskussionsrunde, Frau Lutz (IHK), Frau Lilje (Wirtschaftsförderung Eltville), Herrn Gluche (HWK), Frau Weber-Jung (FRESKO e.V.), sowie der Firma Audiluma- Veranstaltungstechnik GmbH für die technische Umsetzung der digitalen Veranstaltung.

Weitere Information zu Qualifizierungsmaßnahmen und Beratung zu den passenden finanziellen Fördermöglichkeiten erhalten Sie von Ihren Bildungscoaches von FRESKO e.V.

Ingrid Weinreich
0611 969 70 46-7
i.weinreich[a]fresko.org
Claudia Ackermann
0611 969 70 46-6
c.ackermann[a]fresko.org